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Energieeffizient bauen mit KFW-Förderung

Welche Familie wollte nicht in einem energieeffizienten Fertighaus wohnen das wenig Energie zum Heizen und für Warmwasser benötigt. Fertighaus-Hersteller bauen alle Energiestandards vom Effizienzhaus bis zum Plusenergiehaus, das sogar Energieüberschüsse produziert. Und der Bund gibt den Bauherren noch Zuschüsse aus dem Förderprogramm – energieeffizient Bauen –  durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, besser bekannt als KfW, hinzu. Deshalb ist es für künftige Baufamilien wichtig, welche Förderungen es zum Hausbau gibt.

Förderprogramm der KfW – energieeffizient bauen –  im Überblick

Energieeffiziente Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und werden deshalb staatlich gefördert. Als Grundsatz gilt: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung. Gradmesser sind die Effizienzhaus-Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die wichtigsten Effizienzhäuser sind KfW 40, KfW 40 plus, KfW 55. Das KfW-Effizienzhaus ist ein technischer Standard den die KfW als Maßstab zur Energieeffizienz und zur Förderung nutzt. Als Grundsatz gilt: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung. Gradmesser sind die Effizienzhaus-Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier einige Auszüge aus der Förderung zum Neubau eines Hauses. Vor allem was wird gefördert?

  • Die KfW fördert den Neubau oder Erst­erwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus, und zwar

    • beim Neubau: die Bau- und Bauneben­kosten (ohne Grundstücks­kosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Bau­begleitung
    • beim Kauf: den Kaufpreis für das Wohn­gebäude (ohne Grundstückskosten).
    • diese Förderung greift jedoch nicht bei der Finanzierung beim Bau von Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Energieeffizient bauen mit einem KfW-Effizienzhaus?

Nach dem Grundsatz: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung steht das KfW-Effizienzhaus 40 plus an erster Stelle:

energieeffizient bauen
KfW-Effizienzhäuser vom Holzhaus-Hersteller energieeffizient bauen lassen. Foto: Regnauer Hausbau

Das KfW-Effizienzhaus 40 Plus benötigt 40 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Zusätzlich verfügt es über folgendes Plus Paket:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface

Das KfW-Effizienzhaus 40 benötigt 40 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Gemessen werden Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Das KfW-Effizienzhaus 55 benötigt 55 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Gemessen werden Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Nicht immer ist es vorteilhaft sich die höchstmögliche KfW-Förderung zu sichern. Lassen sie sich von ausgewählten Holzfertighaus-Herstellern beraten, welcher Energiestandard am besten zu Ihrem Traumhaus passt und wie sie energieeffizient bauen können. Weitere Informationen und Berechnungen zum Programm energieeffizient bauen zur KfW-Förderung finden sie hier.

Solarstromanlage lohnt sich für Hausbesitzer

Die Solarstromanlage auf dem eigenen Dach kann sich für viele Hausbesitzer wieder lohnen. Laut der Zeitschrift „Finanztest“ sind jährliche Renditen bis zu acht Prozent möglich – wenn man es richtig angeht. Die Förderung gekappt, die Batterien zu teuer – eine Solarstromanlage auf dem Dach galt in den vergangenen Jahren nicht gerade als gute Geldanlage. Das hat sich laut der Zeitschrift „Finanztest“ mittlerweile wieder deutlich geändert. Je nachdem, wie ein Hausbesitzer die Anlage betreibt, lassen sich damit durchaus ordentliche Renditen erwirtschaften.

Die Experten von „Finanztest“ machen dazu Beispielrechnungen auf: Am ehesten lohnt sich nach ihren Angaben eine Anlage mit Eigenverbrauch und ohne Batteriespeicher. Wer einen üblichen Preis für die Anlage bezahle – für eine Sechs-Kilowatt-Anlage rechnen die Experten mit 7800 Euro – und 25 Prozent des Stroms selbst nutze, erwirtschafte je nach Sonnenausbeute eine Rendite von 5,6 bis 8,0 Prozent Prozent pro Jahr. Unter optimalen Bedingungen könne die Rendite sogar zweistellig ausfallen.

Solarstromanlage mit Batteriespeicher ist wirtschaftlich

Auch Anlagen mit ergänzendem Batteriespeicher können demnach wieder wirtschaftlich sein. Das liege vor allem daran, dass sich die Preise für die Speicher seit Mitte 2013 halbiert haben. Dennoch sind die Anlagen in der Anschaffung teurer. Für eine Sechs-Kilowatt-Anlage rechnen die Experten mit 13.300 Euro. Dafür kann man mehr Strom selbst verbrauchen – auch in Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. Bei einem Eigenverbrauch von 50 Prozent ist laut „Finanztest“ eine Rendite von 1,8 bis 3,9 Prozent drin.

Solarstromanlage
Solarstromanlage mit Batteriespeicher für autarke Stromversorgung ©greentec-solar

Am wenigsten Rendite bringt laut der Untersuchung das vollständige Einspeisen des Solarstroms ohne Eigenverbrauch. Hier kam „Finanztest“ bei den derzeitigen Kosten auf 1,0 bis 3,3 Prozent. Bei ihren Beispielrechnungen gehen die Experten davon aus, dass eine Anlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses 850 bis 1000 Kilowattstunden Ertrag pro Jahr bringt. Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht pro Jahr 4500 Kilowattstunden Strom.

So speichern sie Strom – Preisgünstige Akkus für den Keller

Strom speichern und und sich von Stromkonzernen unabhängig machen. Wer sich eine neue Anlage zulegen will, sollte auch auf den Platz achten. Für ein Kilowatt Leistung benötigt man etwa sieben bis zehn Quadratmeter Fläche. Für moderne Einfamilienhäuser sind drei bis zehn Kilowatt normal.

Laut den Experten wird schon jetzt jede zweite neue Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Speicher verkauft. Nur etwa zehn Prozent davon werden in bestehenden Anlagen installiert. Damit sich auch das Nachrüsten rechnet, müssten die Preise für Speicher noch einmal um die Hälfte fallen. „Finanztest“ rät den potenziellen Käufern, neue Photovoltaik-Anlagen erst Anfang 2019 in Betrieb zu nehmen, statt Ende 2018. So sichere man sich die Einspeisevergütung fast ein volles Jahr länger

Wärmepumpe – Förderung und Funktionsweise

Die Mittel zur Förderung der Wärmepumpe mit dem Marktanreizprogramm des BAFA und in den Programmen der KfW sind im Entwurf des Bundeshaushalts für 2019 vorgesehen. Dieser wurde vom Bundeskabinett beschlossen. Im Haushaltsentwurf sind die entsprechenden Mittel vorgesehen.

Das BAFA-Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt im Wärmemarkt sowie der Energiegewinnung aus Geothermie und Biomasse verfügt 2019 über Mittel in Höhe von insgesamt rund 226 Millionen Euro. Ergänzende Mittel sind im Energie- und Klimafonds (EKF) vorgesehen.

Das Marktanreizprogramm stieß auch im ersten Halbjahr 2018 auf großes Interesse: So verzeichneten die Anträge auf Förderung einer effizienten Wärmepumpe ein Plus von rund 22% gegenüber dem Vorjahr.

Energieeffiziente Wärmepumpe ist in KfW-Förderung enthalten

Auch die Finanzierung der KfW-Programme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ ist Teil des Haushaltsentwurfs. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung zur Umsetzung der klima- und energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich. Neuzusagen in diesen Förderprogrammen werden seit 2012 über Mittel des EKF finanziert, der für 2019 Gesamtausgaben in Höhe von ca. 4,6 Miliarden Euro vorsieht.

Wärmepumpe KfW
KfW Effizienzhaus 55 mit Wärmepumpe – Regnauer Hausbau

Die Zahlen des BAFA belegen zudem einen allgemeinen Aufschwung in den Anträgen auf Förderung erneuerbarer Wärme: Insgesamt wurden für Wärmepumpen, Biomasse und Solarenergie bereits zur Jahreshälfte 16.319 Anträge mehr gestellt als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Bei der Verteilung der Förderanträge gingen Stand Mai 2018 vornehmlich Anträge zur Förderung von erdwärmegekoppelten Wärmepumpen ein. Das belegt das aktuelle MAP-O-Meter des BWP.

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie?

Ganz einfach: Eine Wärmepumpe pumpt Wärme aus der Umwelt ins Haus, hebt sie auf ein höheres Temperaturniveau und macht sie so für die Heizung nutzbar. Das Prinzip der Wärmepumpe funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank und ist unabhängig von den verschiedenen Varianten immer gleich:

  1. Im Verdampfer befindet sich ein flüssiges Kältemittel, welches bereits bei relativ niedrigen Temperaturen verdampft. Dafür genügt beispielsweise schon die Wärme aus dem Erdboden, die vom Kältemittel aufgenommen wird.
  2. Das gasförmige Kältemittel wird im Kompressor verdichtet. Dies erhöht den Druck und damit die Temperatur des Kältemittels.
  3. Das erwärmte Kältemittel gelangt nun in den Kondensator (Verflüssiger), gibt dort seine Wärme an das Heizungssystem für das Gebäude ab und wird wieder flüssig.
  4. Das noch unter Druck stehende Kältemittel gelangt durch das sogenannte Expansions- oder Entspannungsventil wieder auf das ursprüngliche niedrige Druckniveau und dann weiter zum Verdampfer, wo der Prozess neu beginnt.

KfW Effizienzhaus 40 plus oder Passivhaus Plus

Wer sich für ein KfW Effizienzhaus 40 plus oder Passivhaus Plus entscheidet, der besitzt einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Effizienzstandard. Zudem sichert er sich einen möglichst hohen Grad an energetischer  Unabhängigkeit. Aus KfW-Mitteln kann er dabei für das KfW-Effizienzhaus 40 plus von einem Tilgungszuschuss von 15 %  zuzüglich eines zinsvergünstigten Darlehen profitieren.

Der Passivhausstandard ist wirtschaftlich betrachtet durch die hohe Energieeinsparung langfristig günstiger als eine herkömmliche Bauweise. Am Anfang müssen jedoch höhere Investitionskosten aufgebracht werden, um das Bauvorhaben umsetzen zu können. Die Mehrkosten für die verbesserten Fenster, eine Lüftungsanlage und dickere Dämmung können zu einem großen Teil durch Fördermittel aufgefangen werden.

Wer seine eigene Energiewende beim Bauen einleiten möchte, der verfügt mit dem Passivhaus über ein Wohngebäude, das seinen äußerst geringen Energiebedarf nahezu aus regionalen Energiequellen decken kann. Die Versorgungsstruktur entwickelt sich von fossilen Energieträgern hin zu Erneuerbaren erfreulich rasch

KfW Effizienzhaus 40 plus oder Passivhaus Plus Haus bauen?

Das Passivhaus Institut hat mit dem System der „Erneuerbaren Primärenergie“ (PER / Primary Energy Renewable) ein neues, zukunftsfähiges Bewertungssystem entwickelt, das auch eine korrekte und faire Bewertung der Energieerzeugung am Gebäude leistet. Auf diesem Bewertungssystem aufbauend, gibt es künftig drei

  • Das Passivhaus Classic, das dem bisherigen Passivhaus entspricht.
  • Das Passivhaus Plus, das beispielsweise über Photovoltaik zusätzlich Energie erzeugt. Bezogen auf ein Einfamilienhaus hat es etwa eine „ausgeglichene“ Energiebilanz: In der – freilich irreführenden – „bilanziellen Betrachtung“ über das ganze Jahr, ist die Summe der erzeugten Energie etwa gleich der Summe der benötigten Energie.
  • In einem Passivhaus Premium wird deutlich mehr Energie erzeugt, als benötigt wird. Es ist damit ein „Bonbon“ für besonders Ambitionierte – für Bauherren und Planer, die mehr tun möchten, als das, was ökonomische und ökologische Erwägungen ohnehin nahelegen. Das Passivhaus Institut setzt darauf, die Attraktivität des Passivhaus-Standards für diese Avantgarde weiter zu steigern.
KfW Effizienzhaus 40 plus oder Passivhaus plus
KfW Effizienzhaus und Passivhaus plus sind zukunftsfähige Energiesparhäuser

Energieeffizient bauen: das KfW-Effizienzhaus

Sie planen ein neues Haus zu bauen oder zu kaufen – ein KfW Effizienzhaus 40 plus oder Passivhaus plus? Oder eine neue Eigentumswohnung? Dafür können Sie Förder­gelder vom Staat erhalten – als zins­günstigen Kredit der KfW, verbunden mit einem Tilgungs­zuschuss. Die Voraussetzung: Ihre Immobilie erreicht den Standard eines KfW-Effizienz­hauses – oder eines vergleich­baren Passiv­hauses. Je höher der energetische Standard ist, umso höher fällt die Förderung aus. Denn dann steigt der Tilgungs­zuschuss und Sie müssen weniger zurückzahlen. Das passende Förderprodukt dafür ist der Kredit Energieeffizient Bauen (153) .

Das KfW-Effizienzhaus

Beim Bau oder Kauf lohnt es sich, auf den KfW-Effizienz­haus-Standard zu achten. Damit können Sie

  • Energiekosten sparen
  • den Wert Ihrer Immobilie steigern
  • den Wohnkomfort erhöhen
  • von Fördergeldern profitieren

Für das KfW-Effizienz­haus gibt es verschiedene Stufen, angegeben durch Kenn­zahlen. Je kleiner die Kenn­zahl, desto geringer der Energie­bedarf und desto höher die Förderung.

Beim Neubau werden die Standards KfW-Effizienz­haus 40 Plus, 40 und 55 gefördert. Entscheidend für die Einordnung ist die energetische Qualität der Immobilie. Sie wird mit den Referenz­größen Primär­energie­bedarf und Trans­missions­wärme­verlust gemessen.

 

Gebäudeenergiegesetz: energieeffizientes Bauen

Das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollte eigentlich schon im Februar 2017 vom Bundeskabinett abgesegnet werden. Doch daraus wurde nichts. Durch die Initiative der Zusammenlegung der Gesetze und in diesem Zusammenhang formulierte zusätzliche Verschärfungen der energetischen Vorgaben, könnte Bauen in Deutschland nach damaliger Meinung noch teurer werden. Diese Befürchtungen hielt die Bundestags-Union weiter aufrecht. Neue Abstimmungen sind nun nötig, damit das GEG eine neue Chance für ein Inkrafttreten Ende 2018 hat.

Verzögerungen beim Thema „Energieeffizientes Bauen“ gibt es derzeit in Deutschland allerdings nicht nur beim geplanten Gebäudeenergiegesetz, sondern schon in den Einzelverordnungen. So hat die Bundesregierung bislang noch keine eigenen konkreten Vorgaben definiert für sogenannte Niedrigstenergiegebäude, die ab 2021 für private Gebäude als Standard gelten sollen. Das schreibt die EU-Gebäuderichtlinie vor.

Bereits ab 2019 soll er für öffentliche Gebäude gelten und hierbei beruft sich die Bundesregierung auf das Niveau eines KfW-Effizienzhaus 55 als Vorgabe. Der seit 1. Januar 2016 einzuhaltende Jahres-Primärenergiebedarf soll dafür um 26 Prozent unterschritten werden, die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz um zwölf Prozent.

Gebäudeenergiegesetz
Fertighaus als KfW-55-Effizienzhaus (KfW-55) © Keitel Haus

Gebäudeenergiegesetz: Die geplanten Neuerungen

Der Referentenentwurf zum Gebäudeenergiegesetz stammt vom 23. Januar 2017 und sieht neben der eigentlichen Zusammenlegung der drei Regelwerke und einer noch zu konkretisierenden Definition von Niedrigstenergiegebäuden nach Angaben des Ökozentrums NRW vor:

  • dass das in der EnEV festgelegte Referenzgebäude mit allen energetischen Vorgaben zwar weitestgehend erhalten bleibt – nur der Öl-Brennwertkessel wird durch einen Gas-Brennwertkessel ersetzt,
  • dass die DIN V 18599 von Oktober 2016 für die energetische Bilanzierung aller Gebäude eine Neufassung erhält und das alte Bewertungsverfahren für Wohngebäude nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 nach einer Übergangsfrist bis Ende 2018 abgeschafft wird,
  • dass die Möglichkeiten zur Anrechnung von gebäudenah erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien ausgeweitet werden,
  • dass eine „Neujustierung“ der Primärenergiefaktoren unter Berücksichtigung der Klimawirkung (CO2-Emissionen) und weiterer Nachhaltigkeitskriterien auf eine später zu erlassende Verordnung ausgelagert wird,
  • dass ein „Erfüllungsnachweis“ für Neubauten zur Verbesserung des Vollzugs der Anforderungen gelten soll,
  • dass Energieausweise in Zukunft verpflichtend auch CO2-Kennwerte enthalten sollen. Die Effizienzklassen orientieren sich dann nicht mehr an der Endenergie, sondern an der Primärenergie. Die Ausstellungsberechtigung für Nichtwohngebäude soll auf alle Berufsgruppen des bisherigen §21 EnEV erweitert werden.

Nun startet eine neue Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz und es bleibt abzuwarten, ob es einen komplett neuen Gesetzesentwurf gibt oder nicht und ob es wirklich in diesem Jahr noch zur Verabschiedung der Pläne kommt.

Hier eine Übersicht der momentanen Energiestandards beim Bauen und die geplante Definition für den Bau von Niedrigstenergiegebäuden.

Förderung Solarstromspeicher in Baden-Württtemberg

Das Land Baden-Württemberg hat am 1. März 2018 ein Förderprogramm für Solarstromspeicher aufgelegt. Wer im Südwesten künftig eine Photovoltaikanlage mit einem netzdienlichen Speicher errichtet, erhält für die Batterie einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten.

Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Die Förderhöhe für Heimspeicher an kleineren und mittleren Anlagen beträgt 300 Euro pro Kilowattstunde (kWh) nutzbarer Batteriekapazität. „Pro Vorhaben sind 7.500 Euro Förderung möglich, mindestens jedoch 600 Euro“, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar Clusters. Landesweit stehen rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm in Anspruch nehmen können sowohl Privatpersonen als auch Kommunen und Unternehmen – für Gewerbespeicher an Großanlagen gibt es einen Zuschlag. Der ab 2019 sinkende Landeszuschuss kann mit der Bundesförderung kumuliert werden – eine höhere Förderung ist damit möglich.

Förderung Solarstromspeicher des Landes bei neuer 10-KWp-Solaranlage liegt bei bis zu 2.500 Euro

Die Installation einer Photovoltaikanlage lohnt sich immer – für den Geldbeutel und das Klima. Wer mit einer neuen Anlage einen möglichst hohen Anteil seines Stromverbrauchs durch eigenen Solarstrom decken möchte, kann dies nun durch einen Zuschuss auf den Batteriespeicher günstiger tun. Bei einer typischen Hausdach-Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 10 Kilowatt gibt es vom Land nun einen Investitionszuschuss für einen Solarstromspeicher mit einer nutzbaren Kapazität von bis zu 8,3 kWh. Der Zuschuss beträgt hier 2.500 Euro für die Solarbatterien. Das Verhältnis von Solaranlage zu Solarspeicher muss laut Verwaltungsvorschrift mindestens 1,2:1 betragen. Das verhindert zu große und daher unwirtschaftliche Speicher und passt zu den Empfehlungen von Experten, dass die installierte Leistung der Solaranlage (kWp) zwischen 20 und 50 Prozent größer sein sollte als die Speicherkapazität (kWh).

Solarstromspeicher
Eigenen Solarstrom mit einer Photovoltaik-Anlage produzieren und durch einen Solarstromspeicher vorrätig halten ©holzbauwelt.de

BW-Förderung mit Bundesförderung kompatibel – aber nur noch bis Ende 2018

Zu beachten ist, dass der Landeszuschuss mit der bundesweiten KfW-Förderung kompatibel ist. Prinzipiell gibt es daher für die Speicherkäufer neben dem Landesgeld noch einen Kredit-Tilgungszuschuss von bis zu 2.000 Euro für die Solarbatterie hinzu. Da jedoch bei der Kumulierung die Landesförderung nicht höher liegen darf als die Bundesförderung, lohnt sich das nicht in allen Fällen. „Es kann attraktiver sein, nur die Landesförderung in Anspruch zu nehmen. Käufer von einem Solarstromspeicher sollten eine mögliche Kumulierung daher genau prüfen“, gibt Pöter zu bedenken.

Wichtig ist auch: Es stehen bei beiden Programmen, der Landes- und Bundesförderung, nur begrenzt Mittel zur Verfügung. Das KfW-Programm des Bundes endet zudem Ende 2018. „Interessenten sollten sich daher beeilen, wenn sie Geld aus den Fördertöpfen erhalten wollen“, so Pöter. Stromspeicher sind ein unverzichtbares Element der Energiewende.

Zusammenfassung: Neue Landesförderung für Solarbatteriesysteme

Das Land Baden-Württemberg fördert Solarbatteriesysteme mit einem Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Das Programm endet am 31. Dezember 2019. Die Antragstellung erfolgt bei der L-Bank. Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Landes ist nicht zulässig, wohl aber mit der Bundesförderung. Bundesförderung: KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Speicher (275)

Speicher-Nachfrage durch Solarstrom wächst

Immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe speichern selbst erzeugten Solarstrom, um ihn rund um die Uhr nutzen zu können. Bereits 80.000 Speicher sind in deutschen Haushalten installiert. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 30.000 neue Solarstromspeicher installiert. Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet auch in 2018 ein zweistelliges Marktwachstum. Damit hat sich das Marktvolumen in den letzten drei Jahren verdreifacht.

Solarstromspeicher für günstigen Solarstrom

„Wir gehen davon aus, dass der Markt für Solarstromspeicher auch dieses Jahr im zweistelligen Bereich wachsen wird“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der BSW zeigt sich zuversichtlich, dass die neue Bundesregierung Speicher als ein unverzichtbares Element der Energiewende weiter unterstützen wird. Der Koalitionsvertrag enthält entsprechende Festlegungen. Die Kosten für Solarstromspeicher haben sich in den vergangenen vier Jahren halbiert. Inzwischen wird jede zweite neue Solarstromanlage im Eigenheimbereich mit einem Speicher kombiniert. Körnig erwartet, dass die Nachfrage weiter steigen wird: „Um den preiswerten Solarstrom für möglichst viele Anwendungen nutzen zu können, werden immer mehr Verbraucher und Gewerbebetriebe Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Speicher und Ladestation für Elektromobile miteinander verknüpfen. Die Technologien ergänzen und beflügeln einander ideal.“

Solarstrom speichern
Effiziente Solarspeichersysteme speichern den Solarstrom zu jeder Zeit

Anbieter zur Speicherung von Solarstrom auf der „Intersolar Europe“ Messe

Als Vertretung führender Solarspeicheranbieter und Exklusivpartner wird der BSW auf Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme mit einem umfangreichen Programm präsent sein. Die EES-Europe findet parallel zur Intersolar Europe und den beiden neuen Fachmessen Power2Drive Europe und EM-Power vom 20. bis 22. Juni 2018 auf der Messe München statt. Weitere Informationen unter www.ees-europe.com und a href=“http://www.die-sonne-speichern.de“>www.die-sonne-speichern.de. Der weltweite Solarmarkt boomt. Marktforscher prognostizieren für 2018 einen Photovoltaik (PV)-Zubau von 110 Gigawatt (GW). Die wettbewerbesfähige PV-Produktion facht diese Dynamik weiter an. Innovative und kosteneffiziente Produktionstechnologien, eine hohe Innovationsgeschwindigkeit sowie Qualität und Zuverlässigkeit garantieren heute hocheffiziente PV-Module und Systeme zu immer niedrigeren Kosten.

Fazit: Die Stromerzeugungskosten für erneuerbare Energien sinken massiv. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) rechnet damit, dass bis 2020 der Erzeugungspreis solarer Großkraftwerke in vielen Regionen der Welt auf rund drei US-Cent sinken könnte. Solarenergie tritt damit zunehmend in den direkten Wettbewerb mit fossilen Brennstoffen ein. Der Hausbau von energieeffizienten Häusern wird durch den Programmteil  „Energieeffizientes Bauen“ von der KfW gefördert.

KfW-Effizienzhaus 55 / 40 / 40 Plus bauen

Ein KfW-Effizienzhaus ist ein gut gedämmtes Haus. Je Besser ein Haus gedämmt ist, desto leichter kann es einen großen Teil seines Energiebedarfs mit regenerativen Heizsystemen abdecken. Die Investitionskosten amortisieren sich im Lauf der Jahre schneller, allerdings abhängig vom jeweiligen zum Haus passenden Energiesparsystem.

Energiesparende Holzhäuser sind hochwärmegedämmt und erfüllen die Vorschriften zur Energieeffizienz von neu gebauten Häusern, der Enenergieeinsparverordnung (EnEV) sehr gut.

Das KfW-Effizienzhaus im Überblick beim Jahres-Primärenergiebedarf

KfW-Effizienzhaus 40 Plus
KfW-Effizienzhäuser 40 Plus dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 40 % und den Transmissionswärmeverlust (H‘T) von 55 % der errechneten Werte für das Referenzgebäude nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV nicht überschreiten. Gleichzeitig darf der Transmissionswärmeverlust nicht höher sein, als nach Tabelle 2 der Anlage 1 der EnEV zulässig.

Zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen verfügt ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus über folgendes Plus Paket:

  • Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • Ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface

Der in der Bilanz anrechenbare Strom aus erneuerbaren Energien muss auf dem Grundstück im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude oder dessen Nebenbauwerken erzeugt werden. Der am Gebäude oder dessen Nebengebäuden erzeugte Strom sollte überwiegend im Gebäude selbst genutzt werden. Die Eigennutzung von Strom muss durch eine Vorrangschaltung gewährleistet sein.

KfW-Effizienzhaus
KfW 55 Effizienzhaus als Holzhaus gefördert nach EnEV

KfW-Effizienzhaus 40
KfW-Effizienzhäuser 40 dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 40 % und den Transmissionswärmeverlust (H‘T) von 55 % der errechneten Werte für das Referenzgebäude nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV nicht überschreiten. Gleichzeitig darf der Transmissionswärmeverlust nicht höher sein, als nach Tabelle 2 der Anlage 1 der EnEV zulässig.

KfW-Effizienzhaus 55
KfW-Effizienzhäuser 55 dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 55 % und den Transmissionswärmeverlust (H‘T) von 70 % der errechneten Werte für das Referenzgebäude nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV nicht überschreiten. Gleichzeitig darf der Transmissionswärmeverlust nicht höher sein, als nach Tabelle 2 der Anlage 1 der EnEV zulässig.

Alternativ kann der Nachweis eines KfW-Effizienzhaus 55 auch nach baulichen und anlagentechnischen Anforderungen (Referenzwerte) erfolgen. Diese sind in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ beschrieben.

Passivhaus

Für ein Passivhaus ist der Nachweis gemäß den Bilanzierungsvorschriften für KfW-Effizienzhäuser zu führen. Das heißt, dass der Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) und der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene Transmissionswärmeverlust (H‘T) des Neubauobjekts auf Grundlage der Bilanzierungsvorschriften für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus, 40 oder 55 zu ermitteln sind. Alternativ können Passivhäuser auch nach Referenzwerten eines KfW-Effizienzhaus 55 nachgewiesen werden.

Die Wärmepumpe als modernes Heizsystem

Solarstrom für die Wärmepumpe und für das Elektroauto vom eigenen Sonnenkraftwerk auf dem Dach – eine Photovoltaikanlage macht’s möglich. Die elektrischen Verbraucher im Haus werden dann automatisch mit Strom versorgt, wenn ausreichend davon verfügbar ist. Wird mehr Strom produziert als verbraucht, fungiert eine leistungsfähige Batterie im Keller als Zwischenspeicher.

Die Wärmepumpenheizung versorgt die Heizkörper mit Wärme aus der unmittelbaren Umgebung, beispielsweise dem Erdbogen, der Luft oder dem Grundwasser. Diese Wärme wird auf ein höheres Wärmeniveau „gepumpt“ und an das Heizungs- oder Warmwassersystem im Gebäude weitergeleitet.

Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist besonders für gut gedämmte Gebäude geeignet

Wärmepumpe für überdurchschnittlich gut gedämmte Gebäude

Die grundlegende Voraussetzung für den Einbau einer Wärmepumpe ist ein überdurchschnittlich gut gedämmtes Gebäude. Je weniger Heizenergie das Haus benötigt, desto effizienter kann die Wärmepumpe die erforderliche Heizwärme bereitstellen. Hoch wärmegedämmte Holzhäuser in Holzrahmenbauweise, Holzständerbauweise oder Holztafelbauweise erfüllen die höchsten Energiestandards, die heute in der Energieeinsparverordnung vorgegeben werden. Sogenannte KfW-Effizienzhäuser (KfW 55, KfW 40, KfW 40 plus) werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) bezuschusst.

Der Grund ist einfach und hängt mit der Funktionsweise von Wärmepumpen zusammen. Wie gut generell eingebaute Wärmepumpen arbeiten, hängt ganz entscheidend vom Temperaturniveau ab, auf das sie das Heizwasser von der Temperatur des genutzten Umweltmediums (z. B. +8 °C) „hinaufheizen“ muss. Je kleiner der Unterschied, desto besser ist der Wirkungsgrad. Deshalb schafft ein Neubau beste Voraussetzungen, um eine Wärmepumpe einzubauen. Gut gedämmte Häuser, wie beispielsweise Holzfertighäuser, Passivhäuser, kann man mit 20 bis 40 °C warmem Heizwasser behaglich heizen. Es ist dagegen unsinnig, in ungedämmte Altbauten ohne Fußbodenheizung Wärmepumpen einzubauen – ihre Jahresarbeitszahl wäre zu schlecht.

Jahresarbeitszahl als Effizienzgröße einer Wärmepumpe

Unabhängig von der gewählten Wärmequelle gibt die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe Auskunft über deren Effizienz. Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis zwischen der jährlich bereitgestellten Wärmemenge und der jährlich eingesetzten Strommenge.

Die Berechnung ist sehr einfach: Sie dividieren die Heizwärmeabgabe (in kWh) durch den Stromeinsatz (in kWh) für die Heizung. Neben dem Strom für Wärmepumpen muss auch der Strom für die Heizungspumpe berücksichtigt werden. Die benötigten Daten für diese Berechnung liefern Ihnen Wärmemengenzähler und Stromzähler an den richtigen Stellen in der Heizungsanlage.

Im Merkblatt Bauen, Wohnen, Energie sparen der KfW finden Sie weitere Information zur Bezuschußung von Wärmepumpen und KfW-Effizienzhäusern.

Neues Bauvertragsrecht für Bauherren

Das neue Bauvertragsrecht bietet seit 01. Januar 2018 mehr Rechte für private Bauherren und Baufamilien. Verständliche Baubeschreibungen, eigene Pläne und Berechnungen und ein konkretes Datum zur Fertigstellung der Immobilie – auf all das haben private Bauherren ab Januar Anspruch.

Denn ab dann gilt ein reformiertes Gesetz: Das Bauvertragsrecht ist nun erstmals im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Bisher galt das allgemeine Werkvertragsrecht.

Bauherren, die ihr Vorhaben noch in diesem Jahr anfangen wollen, sollten darauf bestehen, dass die neuen Regeln auch schon jetzt gelten, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Lässt sich die Firma nicht darauf ein, raten die Experten, lieber zu warten oder sich eine andere Firma suchen. Was sich für Bauherren ab 2018 konkret ändert:

Inhalte des neuen Bauvertragsrecht im BGB geregelt

– Widerrufsrecht: Das neue Bauvertragsrecht räumt privaten Bauherren zum ersten Mal ein Widerrufsrecht ein. Künftig können sie entsprechende Bauverträge 14 Tage nach Abschluss widerrufen. Der Unternehmer muss die Kunden darüber auch belehren. Fehlt die Klausel im Vertrag, ist ein Widerruf bis zu zwölf Monate nach Vertragsschluss möglich.

Für den Bauherren-Schutzbund (BSB) ist das eine sehr wichtige Verbesserung: „Die neue Regelung bedeutet einen Meilenstein für den Verbraucherschutz“, erklärt BSB-Geschäftsführer Florian Becker. „Der private Bauherr wird so vor fragwürdigen Rabattangeboten mit begrenzter Laufzeit und vor eigenen übereilten Entscheidungen geschützt.“

– Präzise Baubeschreibung: Was wird wie gebaut? Das war in der Vergangenheit nicht immer klar geregelt. Künftig gilt: Die Baufirmen müssen ihren Kunden frühzeitig vor der Unterschrift unter dem Vertrag eine Baubeschreibung zur Verfügung stellen. Bauherren sollen Zeit haben, das Angebot prüfen und vergleichen zu können.

Bauvertragsrecht
Neues Bauvertragsrecht stärkt die Rechte der Bauherren.

In der Baubeschreibung müssen sich unter anderem Angaben zu Art und Umfang der angebotenen Leistungen, Gebäudedaten, Pläne mit Raum- und Flächenangaben, Grundrisse sowie Angaben zur Beschreibung der Baukonstruktion aller wesentlichen Gewerke finden. Und: Das Niveau der in der Baubeschreibung erwähnten Leistungen ist auch für die nicht oder nur unklar beschriebene Leistung maßgeblich.

– Festlegung der Bauzeit: Wenn in Bauverträgen bisher eine Bauzeit benannt wurde, war dies eine freiwillige Angabe, wie der BSB erklärt. Das ändert sich: Ab Januar muss die Baufirma verbindlich sagen, wann der Bau fertig ist. Steht der Termin noch nicht fest, muss sie die Dauer der Baumaßnahme nennen. Wichtig ist diese Angabe, damit Bauherren ihre Finanzierung, die Wohnungskündigung und den Umzug planen können.

Halten die Baufirmen sich nicht an den festgelegten Termin, müssten sie Schadenersatz leisten. Das heißt: Können Bauherren erst später als geplant einziehen und entstehen ihnen dadurch weitere Kosten, können sie diese künftig an den Bauunternehmer weiterreichen.

– Abschlagszahlungen: Firmen dürfen künftig maximal 90 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung als Abschlagszahlung fordern. Der Rest wird nach der Abnahme fällig. Das mindert nach Ansicht des Bauherren-Schutzbundes das Überzahlungsrisiko.

Aber: Bauherren können Abschlagszahlungen bei wesentlichen Mängeln an der Leistung, für die der Abschlag verlangt wird, nicht mehr komplett verweigern, erklärt der VPB. „Allen Bauherren mutet der Reformgesetzgeber zu, für eine deutlich nicht vertragsgemäße Teilleistung grundsätzlich Abschläge zahlen zu müssen“, erklären die Experten. Der Abschlag richtet sich nach der Höhe des Wertes, den die Teilleistung hat. Bei Mangelhaftigkeit kann der Bauherr einen angemessenen Teil der Abschläge einbehalten.

– Unterlagen: Baufirmen müssen künftig Unterlagen zum Nachweis der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften übergeben. Dazu zählen etwa Genehmigungsplanungen oder Nachweise zur Energieeinsparverordnung (EnEV).

„Die neue Regelung schließt eine Gesetzeslücke“, erklärt BSB-Geschäftsführer Becker. „Bis heute bestand häufig Uneinigkeit darüber, ob beziehungsweise welche Planungsunterlagen, bautechnischen Nachweise und Unternehmererklärungen dem Verbraucher ausgehändigt werden müssen.“Durch die neue Regelung haben Bauherren die Möglichkeit, die Unterlagen von einem Sachverständigen prüfen zu lassen.

Passivhäuser sind meisterhafte Effizienzhäuser

Passivhäuser sind besondere Effizienzhäuser und Thema bei jeder Diskussion um Energieeffizienz. Was dieser Gebäudestandard konkret bedeutet, das können Bauinteressenten bei den verschiedenen Holzhaus-Herstellern auf der Webseite Holzbauwelt.de erkunden. Ausgewählte mittelständische Holzbau-Unternehmen präsentieren hier ihre Effizienzhäuser.

Passivhäuser verbrauchen verschwindend geringe Heizkosten. Kennzeichen des Passivhaus-Standards sind unter anderem eine sehr gute Dämmung, dreifach verglaste Fenster sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Durch diese Komponenten können Bauherren auch in mitteleuropäischen Breitengraden auf eine klassische Heizungsanlage verzichten. Passivhäuser verfügen damit über eine äußerst energieeffizienten Gebäudestandard – auch für die Zukunft. Das Passivhaus ist kein vorgegebener Energiestandard sondern ein ausgeklügeltes Baukonzept.

Passivhäuser – schon heute zukunftsweisend bauen

In einem Passivhaus zahlen die Bewohner nur einen Bruchteil der sonst üblichen Heizkosten. Durch den geringen Energiebedarf lassen sich Passivhäuser zudem sehr gut mit der Erzeugung erneuerbarer Energie verbinden. Bauherren erfüllen mit dem Passivhaus-Standard schon heute die Vorgaben der Europäischen Gebäuderichtlinie. Diese schreibt ab 2020 für alle neuen Gebäude verbindlich den Niedrigstenergiestandard vor.

Zusammengefasst die Vorteile der Passivhäuser:

  • sehr gute Bauqualität in Holzbauweise
  • hohe Behaglichkeit beim Wohnen
  • Zukunftssicherheit als Effizienzhaus
  • äußerst niedriger dauerhafter Heizwärmebedarf
  • Förderung für energieeffizienten Hausbau auch für den Bau von Passivhäusern
Passivhäuser
Passivhäuser überzeugen durch einen äußerst geringen Heizwärmebedarf

Passivhäuser in verschiedenen Energiestandards

Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, hat die Bundesregierung in der EnEV (Energieeinsparverordnung) Energiestandards festgelegt. Diese Anforderungen an Wärmedämmung und Anlagentechnik sind für alle beheizten oder klimatisierten Gebäude verbindlich.

Ein solches Gebäude wird Passivhaus genannt, weil es fast ohne aktive Heizsysteme auskommt und den überwiegenden Teil seines Heizwärmebedarfs aus „passiven“ Quellen deckt. Dazu gehören die Sonneneinstrahlung, die Abwärme der Bewohner und der elektrischen Geräte und die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage. Eine einfache Zusatzheizung deckt den Spitzenbedarf an den kältesten Tagen. Die Passivhausstandards im Einzelnen:

  • Das Passivhaus Classic, das dem bisherigen bekannten Passivhaus-Standard entspricht.
  • Das Passivhaus Plus, das beispielsweise über Photovoltaik zusätzlich Energie erzeugt. Bezogen auf ein Einfamilienhaus hat es etwa eine „ausgeglichene“ Energiebilanz: In der – freilich irreführenden – „bilanziellen Betrachtung“ über das ganze Jahr, ist die Summe der erzeugten Energie etwa gleich der Summe der benötigten Energie.
  • In einem Passivhaus Premium wird deutlich mehr Energie erzeugt, als benötigt wird. Es ist damit ein „Bonbon“ für besonders Ambitionierte – für Bauherren und Planer, die mehr tun möchten, als das, was ökonomische und ökologische Erwägungen ohnehin nahelegen. Das Passivhaus Institut setzt darauf, die Attraktivität des Passivhaus-Standards für diese Avantgarde weiter zu steigern.

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen nutzen

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen erzeugen auf umweltschonende Weise Strom und Wärme für das Eigenheim. Die Kraft der Sonne durch solare Energie effizient nutzen um Heiz- und Stromkosten einzusparen. Die Sonne ist ein riesiger Energiespender: die tägliche Strahlungsleistung die die Erde erreicht, ist 10.000 mal höher als weltweit benötigt wird.

Der Freiburger Sonnenphysiker Professor Wolfgang Maftig vermittelt mit seinen Berechnungen eine Ahnung von der Kraft der Sonne: „Etwa 10 Quadratmeter Sonnenoberfläche emittieren soviel Energie wie ein mittleres Kraftwerk erzeugt. Diese Zahl gibt annähernd ein Gefühl dafür, welches enorme Kraftwerk die Sonne darstellt.“

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen
Photovoltaik- und Solarthermieanlagen erfüllen die Vorgaben des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes für Neubauten (Bild: dena)

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen gewinnen solare Energie

Photovoltaikanlagen gewinnen und erzeugen Strom aus der Sonnenenergie. Die in den Solarmodulen befindlichen hoch empfindlichen Solarzellen wandeln die Sonneneinstrahlung in elektrische Energie um. Daraus resultiert der gewünschte Solarstrom. Dieser kann jedoch noch nicht ins Stromnetz eingespeist bzw. verwendet werden, da die Solarzellen nur Gleichstrom produzieren können. Der Gleichstrom wird deshalb zu einem sogenannten Wechselrichter weitergeleitet, der den Gleichstrom in den netzüblichen Wechselstrom umwandelt. Von der KfW geförderte Photovoltaik-Speichersysteme puffern den Solarstrom für den Fall, dass Energie benötigt wird und die Sonne nicht scheint.

Geförderte Solarthermie wird zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung verwendet. Solare Röhrenkollektoren mit entsprechender Beschichtung sorgen dafür, dass das aufgefangene Sonnenlicht in Wärme verwandelt wird.

Effektiver Nutzen von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen

Solarstrom kann grundsätzlich auf zwei Arten genutzt werden. Für den Eigenverbrauch und zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz. Da für den Eigenverbrauch nicht der volle Solarstromanteil benötigt wird, kann der restliche Anteil eingespeist werden. Noch vor Jahren war der Anreiz groß durch die Einspeisevergütung. Im Moment ist es attraktiver den Solarstrom als Eigenstrum zu nutzen. Die Solarthermieanlage sorgt für die Wärmegewinnung im Haus.

Ziele des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG)

Das EEG ist und bleibt das zentrale Steuerungsinstrument für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ziel des EEG ist es die Energieversorgung umzubauen und den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes zur Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung.

Heizwärme durch erneuerbare Energie

Erneuerbare Energie ist auf dem Vormarsch. Die Gesamtleistung der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen hat inzwischen die Marke von 40 Gigawatt überschritten. Die daraus produzierte Solarenergie deckt rechnerisch den Jahresstromverbrauch von über 10 Mio. Dreipersonenhaushalten – das meldet der Bundesverband Solarwirt­schaft (BSW-Solar). Der Photovoltaik-Weltmarkt dürfte nach Erwartungen des Branchenverbandes stark wachsen.

Erneuerbare Energie vor Gas und Öl

61,5% der 2015 fertiggestellten knapp 106.000 Wohngebäude werden laut Statistischem Bundesamt ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. In 38,0% aller neuen Wohngebäude kommen demnach primär erneuerbare Energien zum Einsatz, in 51,5% wird vorrangig Gas verfeuert. Die übrigen Energiequellen (unter an­derem Fernwärme, Öl und Strom) erreichen zusammen 10,5%.

Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor allem mit Wärmepumpen (63,9%), die der Luft oder dem Wasser Wärme ent­ziehen (Umweltthermie), sowie Geothermieanlagen (18,6%).

Wurden Umweltthermie, Geothermie oder Gas als primäre Energiequelle gewählt, waren diese in mehr als 50% der neuen Wohngebäude jeweils der alleinige Energieträger. Wa­ren sie nicht der ausschließliche Energieträger, wurden sie am häufigsten durch Holz ergänzt. Gasheizungen wurden bevorzugt mit Solarthermie kombiniert (26,8%).

Zu den erneuerbaren Energien zählen Umweltthermie (Luft- und Wasserwärmepum­pen), Geothermie, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Zu den konventionellen Energien zählen Öl, Gas und Strom. Fernwärme stellt eine weitere Energiequelle dar.

Erneuerbare Energie
Erneuerbare Energie durch eine Solarwärmeanlage

Solarwärmeanlage durch erneuerbare Energie

In Deutschland haben sich bereits über zwei Millionen Haushalte für die Errichtung einer Solarwärmeanlage entschieden und jedes Jahr kommen rund 100.000 Haushalte dazu. Sie heizen in der Regel preiswerter, unabhängiger und klimafreundlicher als Haushalte, die lediglich auf Öl oder Gas setzen. Der Einbau einer Solarheizung wird vom Staat mit mehreren tausend Euro gefördert. Was man beim Umstieg auf eine Sonnenheizung beachten sollte und welche Fragen dabei zu klären sind, hat der Bundesverband Solarwirtschaft in einem kostenlosen Merkblatt zusammengefasst.

„Sonnenheizungen beruhen auf einer ausgereiften und langlebigen Technik. Wer qualitativ hochwertige Komponenten verwendet, die dem Wärmebedarf und dem Gebäude entsprechend dimensioniert sind und fachgerecht installiert werden, kann viele Jahre mit der Kraft der Sonne heizen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. „Woran man gute Kollektoren erkennt und wie man den richtigen Fachbetrieb findet, zeigen wir in unserem kostenlosen Merkblatt.“

Zu finden ist das Merkblatt auf www.solarwirtschaft.de/unsere-themen-solarthermie/verbraucherrat.html

Solarstrom durch Photovoltaik-Anlagen legt kräftig zu

Photovoltaik-Anlagen und Solarstrom befinden sich wieder auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden laut Bundesnetzagentur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit 515 Megawatt.

Photovoltaik-Anlagen
Solarstrom durch Photovoltaik-Anlagen wächst stetig

Rückläufige Anschaffungskosten führten laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) dazu, dass die Nachfrage nach PV-Anlagen insbesondere bei mittelständischen Unternehmen in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Doch auch ein Drittel mehr Eigenheimbesitzer setzte im ersten Halbjahr neben den Solaranlagen auf die kostenlose Kraft der Sonne.

Forderungen an die nächste Bundesregierung

Gleichwohl ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern  das Photovoltaik-Ausbautempo weiterhin zu gering, um den wachsenden Ökoenergiebedarf im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor zu decken und die Klimaschutzziele zu erreichen. Der BSW-Solar fordert deshalb von der nächsten Bundesregierung, dass sie …

  • die PV-Ausbauziele deutlich heraufsetzt,
  • Investitionsbarrieren für die klimafreundliche Eigen- und Quartiersversorgung beseitigt und
  • die Ausschreibungsvolumina von Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab kurzfristig mindestens verdreifacht.

„Bei Solarstrompreisen ab fünf Cent je Kilowattstunde gibt es keinen Grund mehr, Solarenergie weiterhin zu deckeln“, meint BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Photovoltaik-Anlagen liegen im Trend

Weltweit befindet sich die Photovoltaik längst auf dem Vormarsch. Zusätzlich zur Photovoltaik wird solare Wärme durch Solaranlagen erzeugt:  Strom und Wärme aus Sonnenenergie. Nach BSW-Schätzungen werden dieses Jahr im Durchschnitt jede Minute 574 neue Solarmodule weltweit installiert. Diese Menge an Solarmodulen würde beispielsweise ausreichen, um auf zehn Mehrfamilienhäusern mit je 15 Wohneinheiten Photovoltaik-Anlagen zur Solarstromversorgung der Bewohner errichten.

Von Januar bis Juni 2017 produzierten die in Deutschland bereits installierten rund 1,6 Mio. Solarstromanlagen rund 21,8 Mrd. kWh Solarstrom, rund 13% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Photovoltaik wird durch das EEG, das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“, gefördert. Zum 01. August 2014 wurde das Gesetz letztmalig reformiert und die Solarenergie Förderung auf eine neue Grundlage gestellt. Im Kern bleibt die Einspeisever­gütung erhalten (Strom der ins Netz eingespeist wird, erhält eine Vergütung vom Staat).

Unterschied KfW 40-Haus zu KfW 40 plus

Energieeffizient bauen mit KfW 40 oder KfW 40 plus als Fertighaus oder Holzhaus . Beide von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten Energiestandards erzielen durch verbesserte Dämmwerte der Gebäudehülle und modernster Anlagentechnik eine erhebliche und dauerhafte Energieeinsparung.

KfW 40 Plus Anforderungen

Das KfW 40 Plus-Haus unterliegt gegenüber dem KfW 40 Haus weiteren Anforderungen und Verbesserungen, so dass daraus ein Plus-Energie-Haus wird. Das Plus-Paket beinhaltet folgende Merkmale:

  • einer stromerzeugenden Anlage, die auf erneuerbaren Energien basiert
  • einem Stromspeicher in Form eines stationären Batteriespeichersystems
  • einer speziellen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • einem Benutzer-Interface, das Stromerzeugung und Stromverbrauch dokumentiert und visualisiert
KfW 40 plus
Nullheizenergiehaus bauen als Sonnenhaus – Kinskofer Holzhaus

Durch den Einsatz erneuerbarer Energien in Form einer Photovoltaikanlage besteht die Möglichkeit durch ein stationäres Batterspeichersystem den Ökostrom zu speichern und zeitversetzt zu nutzen. Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und die steuerbaren Wärmepumpen sorgen in erster Linie für gute und gesunde Raumluft. Nebenbei werden Energiekosten eingespart und zudem Emissionen verringert.

KfW 40 plus-Haus mit höchster Förderung

Für den Bau oder Kauf eines neuen KfW-Effizienzhauses gewährt das KfW-Programm 153 (energieeffizent Bauen):

  • 100.000 Euro Förderdarlehen für ein Einfamilienhaus
  • 200.000 Euro Förderdarlehen für ein Haus mit Einliegerwohnung
  • Ca. 1 % Zinsvorteil (ausgehend vom Stand 01/2016)
  • 15 % Tilgungszuschuss, das bedeutet:
    15.000 Euro für ein Einfamilienhaus oder
    30.000 Euro für ein Haus mit Einliegerwohnung

Das Förderprogramm dient der zinsgünstigen langfristigen Kreditfinanzierung der Errichtung oder des Ersterwerbs von KfW-Effizienzhäusern mit niedrigem Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß. Es trägt dazu bei, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, insbesondere einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand, bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Die Förderung soll darüber hinaus die finanzielle Belastung durch die Bau- und Heizkosten reduzieren und diese für den Nutzer langfristig kalkulierbarer machen.

  • Zinssatz wird wahlweise in den ersten 10 oder 20 Jahren der Kreditlaufzeit aus Bundesmitteln verbilligt.
  • Bei Nachweis des Neubaus zum KfW-Effizienzhaus wird zusätzlich ein Teil der Darlehensschuld (Tilgungszuschuss) erlassen.

Wer kann Anträge zur KfW-Förderung stellen?

  • Alle Träger von Investitionsmaßnahmen an neu errichteten, selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerber von neu errichteten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen

Für die Antragstellung ist ein sachverständiger Energieberater (im Folgenden: Sachverständiger) für Förderprogramme der KfW aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (im Folgenden: Expertenliste) unter www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.

 

Solarstrom aus Sonnenenergie erzeugen und speichern

Solarstrom selbst preiswert produzieren. Wie ist das möglich? In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Stromspeichern für den privaten Gebrauch deutlich gestiegen, wie die Antragszahlen für das Speicherförderprogramm der KfW Bank zeigen. So wurden bis September 2015 bereits rund 14.000 Anträge genehmigt. Hauptgründe für diesen Trend sind der Wunsch nach niedrigeren Stromrechnungen und Unabhängigkeit sowie deutlich sinkende Preise.

Speicherförderung für Solarstrom im Überblick

Wenn sie Solarstrom selbst produzieren und diesen auch speichern wollen, dann können sie sich im Vorfeld des Speicherkaufs über die Fördermöglichkeiten informieren. Beispielweise gewährt die KfW Bank verschiedene Förderungen, über die ein Stromspeicher mit finanziert werden könnte.

Das bislang verfügbare Förderprogramm Erneuerbare Energien – Speicher (275) der KfW Bank ist zum 31.12.2015 ausgelaufen. Nach einer zweimonatigen Pause wird das Programm am 01.03.2016 mit verschärften Rahmenbedingungen weitergeführt. Die Neuauflage der Speicherförderung für Batteriespeicher bei Photovoltaikanlagen endet am 31.12.2018.

Zusätzlich haben Interessenten die Möglichkeit, einen Photovoltaik Speicher über die KfW Förderprogramme Erneuerbare Energien 270 und 274 sowie Energieeffizient Bauen 153 mitzufinanzieren. Die KfW informiert hierzu:

Mit dem Förderprodukt Erneuerbare Energien – Speicher fördern wir die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen. Sie erzeugen damit umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie, den Sie zum Teil selbst nutzen und zum Teil ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Mit dieser Förderung unterstützen wir die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen. Die geförderten Systeme tragen dazu bei, kleine bis mittelgroße Photovoltaik-Anlagen besser in das Stromnetz zu integrieren.

Ihre Förderung besteht aus 2 Teilen:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW
  • einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Außerdem können Sie mit Hilfe des Förderprodukts einen stationären Batteriespeicher nachrüsten, wenn Sie Ihre Photovoltaik-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen haben. Um für eine Nachrüstung den erhöhten Fördersatz in Anspruch nehmen zu können, muss zwischen der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage und der Inbetriebnahme des Batteriespeichersystems ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten liegen.

Die Anforderungen an Batteriespeicher und Photovoltaik-Anlage:

  • Die Leistung der installierten Photovoltaik-Anlage, die mit dem Batteriespeichersystem verbunden wird, darf 30 kWp nicht überschreiten.
  • Für eine Photovoltaik-Anlage kann jeweils nur ein Batteriespeichersystem gefördert werden.
  • Ihr Batteriespeichersystem befindet sich in Deutschland und wird von Ihnen mindestens 5 Jahre betrieben.

Bitte beachten Sie: Den Kredit können Sie für die kombinierte Anlage beantragen. Der Tilgungszuschuss wird nur für das Batteriespeichersystem gewährt, nicht für die Photovoltaik-Anlage.

Holzhaus bauen und Solarstrom speichern

Holzhäuser sind wohngesund, nachhaltig mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut. Ein natürliches Holzhaus mit Nutzung der solaren Wärmegewinnung und dem Speichern des eigenerzeugten Solarstromes ist heute bereits Realität. Ein hervoragendes Beispiel ist ein individuelles Holzhaus mit Solarfassade gebaut von Kinskofer Holzhaus:

Solarstrom speichern
Nullheizenergiehaus und Solarstrom speichern als Sonnenhaus – Kinskofer Holzhaus

Solarwärmeanlagen als Teil der Energiewende

Allein in 2016 wurden in Deutschland rund 100.000 Solarwärmeanlagen installiert. Insgesamt gibt es einen Bestand von 2,2 Mio. Anlagen. Über diese Entwicklung ist der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sichtlich stolz. Ein Ausbau hinsichtlich der umzusetzenden Energiewende ist weiterhin aktuell.

Solarwärmeanlagen
Solarwärmeanlagen fördern erneuerbare Energien

„Die Energiewende im Heizungskeller geht voran – doch das Tempo ist ausbaufähig“, konstatiert BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig anlässlich der aktuellen Zahlen – zumal die Absatzzahlen für Solarkollektoren um 8% unter dem Wert des Jahres 2015 lagen. Niedrige Öl- und Gaspreise hätten im letzten Jahr den Modernisierungsdruck niedrig gehalten. „Doch wer beim Thema Wärme auf dauerhaft billiges Öl und Gas setzt, liefert sich hohen Kostenrisiken aus. Solarkollektoren machen Heizungen bereits für kleines Geld zukunftstauglich“, so Körnig.

Energiestandards bestimmen den Heizwärmeverbrauch

Vom EnEV-Referenzhaus bis zum Plusenergiehaus reichen die verschiedenen Energiestandards sowohl beim Sanieren wie auch beim Haus Neubau. Durch die bevorstehende Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und das künftige GebäudeEnergieGesetz (GEG) entstehen neue Energiestandards.

Hintergrund ist, dass die Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland erheblich zu senken sind. Einiges wurde auch schon erreicht: Bis 2014 konnte Deutschland – auf dem Papier – seine Treibhausgas-Emissionen um knapp 28% gegenüber 1990 verringern, was allerdings dank der großen Hebelwirkung durch die Einbeziehung und Umrüstung der ehemaligen DDR-Gebiete auch vergleichsweise leicht war. Bis zum Jahr 2020 sollen es dann aber 40% weniger CO₂-Emissionen sein, bis 2050 sogar 80 bis 90%. Damit wäre der Gebäude-Bestand(!) annähernd klimaneutral.

Energiestandards für Neubauten

Passiv dämmen oder aktiv mit der Sonne heizen. Als das Haus der Zukunft gilt das verbrauchsarme Passivhaus mit einem Jahresheizwärmebedarf unter 15 kWh/(m²·a) laut Passivhaus-Institut Darmstadt, bzw. 10 kWh/m² (Österreichisches Institut für Bautechnik). In der Schweiz ist der Minergie-P-Standard mit dem Passivhaus vergleichbar.

Eine nochmalige Weiterentwicklung ist das Nullenergiehaus, das seinen Energiebedarf im Jahresmittel durch eigenen Energiegewinn decken soll. Beim Plusenergiehaus entsteht rechnerisch sogar ein Energieüberschuss, allerdings hilft es wenig, wenn die Jahresbilanz zwar positiv ist, sommerliche Überschüsse jedoch nicht mit in den Winter genommen werden können.

Während das Passivhauskonzept auf eine möglichst gute Dämmwirkung der Gebäudehülle setzt, möchte das Plusenergie-Haus den maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie nutzen. Mindestziel ist ein solarer Deckungsgrad von 50 Prozent, d.h. die Hälfte der benötigten Heizenergie kann durch Solarthermie gedeckt werden. So mag das Sonnenhaus zwar einen höheren Heizenergiebedarf besitzen, aber der wird jedoch konsequent mit Sonnenwärme gedeckt – ohne fossile Brennstoffe.

Energiestandards
Je höher die Energiestandards desto geringer ist der Heizwärmeverbrauch

Erst 2016 hat die Bundesregierung den Höchstwert für den jährlichen Primärenergiebedarf eines Neubaus um 25% gesenkt. Denn der Wohnungs- und Eigenheimsektor trägt einen Großteil zum Erreichen der Klimaschutzziele bei:

Rund ein Drittel der CO₂-Emissionen in Deutschland entfallen laut Umweltbundesamt auf Gebäude. Zudem ist der Gebäudesektor verantwortlich für etwa 40% des Energieverbrauchs. Immobilienbesitzer können durch energieeffiziente Maßnahmen also nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel schonen.

Energiesparendes Bauen ist in Deutschland längst Standard. Wer neu baut, muss sich an die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) halten. Diese legt die energetischen Mindestanforderungen des Gebäudes fest, vor allem hinsichtlich …

  • der Wärmedämmung sowie
  • der Heizungs- und Klimatechnik.

Zudem sind Bauherren durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) seit 2009 verpflichtet, den Wärmeenergiebedarf des Eigenheims anteilig mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie oder Biomasse zu decken.

Die gesetzlichen Standards werden immer höher angesetzt. Bereits ab dem Jahr 2021 sollen die europaweiten Neubaustandards weiter angehoben werden“, sagt Sabine Schmitt von der LBS. Passivhäuser benötigen kaum Energie zum Heizen (rund 15 kWh/m² pro Jahr). Die Energiestandards beim Bauen gehen in Zukunft dann noch weiter:

  • Nullenergiehäuser produzieren genauso viel Energie, wie sie verbrauchen.
  • Plusenergiehäuser sind sogar energiegewinnend.

Plus Energie Holzhaus als Kraftwerk

Plusenergiehäuser sind stark im Kommen. Sie sind energieautark und erzeugen sogar mehr Energie als sie selbst benötigen. Kleine Kraftwerke als Plus Energie Holzhaus bauen.

Gebäude tragen heute mit ca. 40 % der weltweiten Kohlenstoffdioxidemissionen maßgeblich zur globalen Erwärmung bei. Getrieben durch die Klimaziele der Bundesregierung stehen Städteplaner, Architekten, Kommunen, aber auch private Bauherren vor neuen Herausforderungen. Für die Erreichung von Einsparungen in Höhe von 20 % im Gebäudebestand bis 2020 und einen nahezu klimaneutralen Bestand bis 2050 ist mindestens eine Verdoppelung der Sanierungsrate von einem auf zwei Prozent jährlich notwendig.

Die strukturelle Verdichtung von Stadtquartieren durch hocheffiziente Plusenergiehäuser stellt eine mögliche Lösung für die Erreichung der Klimaziele dar. Der Einsatz von Blockheizkraftwerken, Windenergieanlagen, Erdwärmesystemen, Solarthermie und Photovoltaik macht die Nachbarschaft von Morgen zu einem effizienten Energieverbund. Durch die Vernetzung der Gebäude untereinander entsteht ein neues Konzept der Energieversorgung.

Plus Energie Holzhaus gefördert durch die KfW

Durch den Einsatz erneuerbarer Energien sind bereits heute Plusenergiehäuser beispielsweise als Plus Energie Holzhaus realisierbar. Wichtigste Voraussetzung für die Planung und den Bau eines Plusenergiehauses ist eine hochwärmedämmende Gebäudehülle. Sie schützt die Bewohner vor Kälte und Wärme und reduziert bereits die Energiekosten erheblich. Im Vergleich zu einem normalen Niedrigenergiehaus, das heute den Mindest-Energiestandard im Neubau darstellt, benötigt der Passivhausstandard über keine zusätzliche Heizquelle.

Plus Energie Holzhaus
Mit einem Plus Energie Holzhaus verfügen sie über ein eigenes Kraftwerk

Der Plusenergiestandard geht hier über den Passivhausstandard noch hinaus. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau kurz „KfW“ fördert in ihrem Programm das energieeffiziente Bauen. Dabei genießt ein Neubau für den KfW-40 plus Standard den höchsten Förderbeitrag. KfW 40 plus entspricht dem Plusenergiestandard.

Förderfähige Voraussetzungen für ein Plus Energie Holzhaus

Das Plus-Energie-Haus oft auch als „Aktivhaus“ oder „Effizienzhaus Plus“ bezeichnet, wird dann von der KfW gefördert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.  In der Anlage zum Merkblatt der KfW werden die technischen Anforderungen für das „plus“ beim neuen Effizienzhaus wie folgt beschrieben:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierungvon Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface.

Das Thema Energieeffizienz in Gebäuden ist sehr komplex – nutzen Sie das Know-how eines Experten! Der Energieberater plant mit Ihnen gemeinsam Ihren Neubau und bestätigt die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen. Diese Bestätigung brauchen Sie für den Kreditantrag. Ihr Energieberater führt neben der energetischen Fachplanung auch die professionelle Baubegleitung durch.

KfW-geförderte Plus Energie Holzhäuser findet sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau auf www.holzbauwelt.de

 

Nullheizenergiehaus bauen als Sonnenhaus

Ein Nullheizenergiehaus bauen mit solarer Wärmeeinstrahlung macht energieautark. Das das Sonnenhaus-Projekt funktioniert, zeigt die bauausführende Experten-Firma Kinskofer Holzhaus.

Im Ortsteil Buch der Gemeinde Inning am Ammersee entstand ein zukunftsweisendes Kinskofer-Nullheizenergie-Sonnenhaus in Holz-Lehm-Bauweise nach KfW40-Standard. Hauptsächlich Sonnenenergie deckt den Jahresheizbedarf und die Warmwasseraufbereitung. Dieser zukunftssichere solare Deckungsgrad von 85% entsteht durch die die hervorragende Standardbauweise der Kinskofer-Holzhäuser in Kombination mit einer Solaranlage mit 63 qm Kollektorfläche und einem Warmwasser-Pufferspeicher mit einem Volumen von 14.000 Litern. In Spitzenzeiten trägt ein Holzofen mit Wassertasche zur Unterstützung bei. Der diffusionsoffene Wandaufbau „Natur-Massiv“ stellt sicher, dass das Kinskofer-Nullheizenergie-Sonnenhaus nur einen geringen Energiebedarf hat. Mit der im Pufferspeicher angesparten Wärme kann die Baufamilie somit langen Schlechtwetterperioden sorglos entgegenblicken.

Nullheizenergiehaus bauen
Nullheizenergiehaus bauen als Sonnenhaus macht energieautark – Kinskofer Holzhaus

Der steile Winkel der Kollektorfläche gewährleistet, dass jeder Sonnenstrahl auch im Winter optimal verwertet wird. Die Kombination von Lehm und Holz inklusive Lehmwandheizungen garantiert ein behagliches Raumklima. Den ganzen Tag über gesunde Frischluft liefert ein dezentrales Lüftungssystem.

Das Einfamilienhaus inklusive Einliegerwohnung verfügt über eine Wohnfläche von 185 qm. Zudem entsteht auf dem Grundstück eine geräumige Doppelgarage. Sollten auch Sie sich für ein Kinskofer-Nullheizenergie-Sonnenhaus interessieren, können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Nullheizenergiehaus bauen mit Zuschuß der KfW

Achten Sie beim Neubau auf den KfW-Effizienzhaus-Standard. Denn mit einem KfW-Effizienzhaus können Sie nicht nur Energiekosten sparen. Ein KfW-Effizienzhaus bedeutet auch Werterhalt und Wohnkomfort. Gleichzeitig profitieren Sie von attraktiven Förderungen – und zwar umso mehr, je besser der Effizienzhaus-Standard Ihrer Immobilie ist.

Gemessen wird die energetische Qualität des Neubaus anhand des Jahresprimärenergiebedarfes und des Transmissionswärmeverlustes. Für diese beiden Kennzahlen definiert die Energieeinsparverordnung (EnEV) Höchstwerte, die ein vergleichbares Referenzgebäude einhalten muss. Aus dem Vergleich erfolgt die Zuordnung in einen der Förderstandards. Ein KfW-Effizienzhaus 40 hat einen Jahresprimärenergiebedarf von nur 40 % eines vergleichbaren Referenzgebäudes nach der Energieeinsparverordnung. Die Energie-Experten der Holzhaushersteller sind ihnen gerne bei der Berechnung des KfW-Standards und des sich darauf resultierenden Zuschußes behilflich.

 

Plusenergiegebäude und Nullenergiegebäude

Weltweit steigt die Zahl der Nullenergiegebäude oder Plusenergiegebäude im Neubau. Es begann mit ersten Experimentalprojekten, die oft als kleine energieautarke Gebäude konzipiert waren, ohne Anschluss an irgendwelche Energienetze. Nullenergie- oder Plusenergiegebäude im Neubau haben ihre Geburtsstunde Anfang der frühen 1990er Jahre.

Ab etwa 2000 steigt die Zahl der realiserten Projekte kontinuierlich an. Es handelt sich inzwischen zumeist um Gebäude mit Passivhauskonzept oder wie in der Schweiz nach Minergiestandard. Unter Zuhilfenahme von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder Solarstromanlagen erreichen sie eine ausgeglichene oder positive Energiebilanz. Darunter sind auch größere Wohn-, Büro- und Industriegebäude. Ab etwa 2007 gibt es auch erste Projekte im Bereich Gebäudesanierung mit dem Ziel der ausgeglichenen Energiebilanz.

Plusenergiegebäude in Freiburg als Vorzeige- und Pionierprojekt

Die Solarsiedlung am Schlierberg in Freiburg ist eine der ersten Plusenergiesiedlungen weltweit. Die großflächigen Solarstromdächer fallen besonders ins Auge und sorgen für ein deutliches Plus in der Energiebilanz. Doch im Kern basiert der Erfolg auf einer konsequenten Passivhausbauweise. Hinzu kommt die Anbindung an ein holzbefeuertes Nahwärmenetz des benachbarten Vorzeigequartiers Vauban.

Architekt und Initiator Rolf Disch wollte mit diesem Projekt über die Möglichkeiten der damals bereits populären Passivhäuser hinausgehen. Die Siedlung sollte nicht nur energiesparend gebaut und mit regenerativer Energie versorgt werden. Ja, die Gebäude sollten sogar mehr Energie bereitstellen als sie und ihre Bewohner verbrauchen. Rolf Disch prägte dafür den Begriff »Plusenergiehaus«.

Plusenergiegebäude
Plusenergiegebäude in der Solarsiedlung in Freiburg

Das Finanzierungskonzept ist ein wichtiger Bestandteil der im Zeitraum 2000 bis 2006 realisierten Siedlung. Denn die häuserübergreifenden Solardächer sollten auch dann realisiert werden, wenn einer der Reihenhauskäufer nicht das notwendige Kapital dafür aufbringen kann. Mit mehreren Solarfonds, also spezielle, geschlossene Immobilienfonds, werden evtl. Finanzierungslücken gedeckt. Die unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse an Dach und Häusern werden über spezielle Vereinbarungen geklärt.

Siedlungskonzept mit Reihenhäusern gen Süden

Auf dem 11.000 m² großen Areal sind fünzig Reihenhäuser in zehn Hauszeilen unterschiedlicher Größe konsequent nach Süden orientiert angeordnet. Dabei wurden die Abstände der Häuserzeilen und die Gebäudehöhen so optimiert, dass die Sonne auch im Winter in die Wohnungen scheint und die Dachflächen weitgehend verschattungsfrei sind. Mit dieser Anordnungund der dichten Bebauung ergibt sich ein sehr einheitliches Gesamtbild. Die Homogenität des Ensembles wird aber durch die unterschiedlichen Farben der Gebäude und eine leichte Drehung einzelner Hauszeilen aufgelockert.

Architektur holt sich solare Wärmegewinne

Die Grundrisse der Reihenhäuser folgen dem klassischen Solarhauskonzept: Wohn- und Aufenthaltsräume liegen im Süden, die innere Erschließung ist mittig und die Servicezone, das heißt Küche, Bäder und Haustechnik, im Norden. Die Gebäude weisen eine sehr kompakte Kubatur auf, sind nach Passivhauskonzept konzipiert, einschließlich mechanischer Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie einer konsequenten Tageslichtoptimierung.

Günstige Energiebilanz dank Solarstrom und Blockheizkraftwerk

Eine Solarstromanlage mit einer Leistung von insgesamt 400 Kilowatt liefert genügend Strom, um in der Jahresbilanz den gesamten Bedarf der Siedlung zu decken und zudem überschüssigen Strom in das Stromnetz einzuspeisen. Die Siedlung ist zudem an ein Nahwärmenetz angeschlossen, das über ein Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt wird. Das kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung erfolgt auf Basis von Holzhackschnitzel und Erdgas. So liegt der Primärenergiefaktor für die Wärme bei niedrigen 0,6 und der Primärenergiebedarf für Wärme kann durch den Solarstromüberschuss mehr als ausgeglichen werden. In der Jahresbilanz wird so eine deutlich positive Energiebilanz erreicht. Deshalb spricht man von einem Plusenergiegebäude.

 

Plusenergiestandard siegt beim Preis „Nachhaltiges Bauen“

Als Plusenergiestandard in Modulbauweise wurde das Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf konzipiert. Das Gebäude hat das Ziel, eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzepts zu ermöglichen. Das Ensemble, bestehend aus vier Gebäuden, fügt sich in herausragender Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg ein.

Neben einer hochwertigen Architektur ist die Anpassungsfähigkeit des Gymnasiums ein wesentliches Kriterium für eine langfristige Nutzung. Der Holzbau nutzt eine durchgehende digitale Datenkette von der Planung über die Fertigung bis zur Montage vor Ort. Diese Entwurfs- und Herstellungsmethode bietet eine effiziente und rationale Fertigung mit sehr kurzer Bauzeit und kann beispielgebend für andere Bauprojekte werden. Durch die Holzkonstruktion kommt ein nachwachsender Baustoff zum Einsatz, der nur wenig graue Energie benötigt und eine gute CO₂-Bilanz ermöglicht.

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Fertighäuser mit Holz bauen

Fertighäuser haben bisweilen keinen besonders guten Ruf. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lasst sich die Qualität erheblich steigern. Deshalb gilt heute: Fertighäuser energieeffizient bauen mit dem gesunden und nachwachsenden Rohstoff Holz. Vom Einfamilienhaus bis zu mehrgeschos…

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Energieeffizient bauen mit KfW-Förderung

Energieeffizient bauen mit Hilfe des Staates? Wenn Sie beim Bau Ihres Hauses auf Energieeffizienz setzen, können Sie dies mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit von bis zu 100.000 Euro finanzieren. Das Besondere: Sie erhalten zusätzlich einen sogenannten Tilgungszuschuss. Je nachdem,…

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Einfamilienhaus in Berlin und Brandenburg bauen

Ein wohngemütliches Einfamilienhaus bauen, das nur wenig Energie benötigt, ist der Traum und Wunsch vieler Bauherren. Ein energiesparendes Holzhaus in Holzrahmenbauweise oder in Blockbauweise bietet viele Vorteile beim Bauen und Wohnen.

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Holz-Fertighäuser ökologisch bauen

Ökonomie und Ökologie für ein neues gesundes Bauen: Holz-Fertighäuser ökologisch bauen. Ökologisch betrachtet hat das Bauen mit Holz einige Vorteile. Als einziger nachwachsender Baustoff verfügt Holz über entscheidende Pluspunkte beim Umwelt- und Klimaschutz.

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Neue Förderung für Batteriespeichersysteme

Stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit Photovoltaikanlagen werden seit 01.03.2016 neu gefördert. Durch Solarstromspeicher können Betreiber von Solarstrom-Anlagen den Anteil des selbst verbrauchten, eigenerzeugten Solarstroms mehr als verdoppeln.   Solarstromspe…

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Nullenergiehaus bauen ist energieautark

Ein Nullenenergiehaus bauen oder kaufen wird eines Tages der Standard beim Bauen sein. Das Haus der Zukunft ist energieautark und erwirtschaftet die dafür benötigte Energie selbst. Zudem schafft es Unabhängigkeit bei der Energiekostenentwickung. Steigende Strompreise gehören für …

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Plusenergiehaus bauen mit Photovoltaikanlage

Energieeffizientes Bauen, eigenen Solarstrom produzieren und Wärme mit einer Solaranlage gewinnen. Daraus lässt sich ein Plusenergiehaus bauen. Die Gesamtleistung der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen hat inzwischen die Marke von 40 Gigawatt überschritten. Die dar…

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Energieeffizientes Haus für die Zukunft bauen

KfW-Effizienzhaus 55, 40 und 40 plus bauen. Doch was bedeutet das? Die jeweilige Zahl bezieht sich auf den benötigten Jahresprimärenergiebedarf im Vergleich zu einem Neubau, der nach Mindeststandards der Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet wurde. Ein energieeffizientes Haus…

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Förderung Effizienzhaus Plus Standard 2016

Zur Frage der Förderprogramme im Bereich der Plusenergiehäuser und zur Förderung Effizienzhaus Plus für 2016 teilt auf Anfrage des Portales Holzbauwelt.de das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) folgendes mit. […

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Wie funktioniert ein Plusenergiehaus

Die  ersten Plusenergiehäuser wurden ab 2000 in der Vauban-Siedlung in Freiburg  realisisert. Aber wie funktioniert ein Plusenergiehaus?

In der Solarsiedlung am Schlierberg wurde die Zukunft des solaren Bauens und Wohnens im Einklang mit der Natur Realität.

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Plusenergiehäuser als Fertighaus bauen

Plusenergiehäuser als Fertighaus bauen mit einer Photovoltaik-Anlage.  Und die eigene Stromtankstelle vor dem Haus.

Energieeffizientes Bauen und Elektromobilität vereinen sich zu einem Energieplus-Haus. Plus-Energie-Häuser entstehen dann, wenn die Gebäudehülle effektiv gedämmt wird, die Haustechnik besonders verbrauchsarm ist. Zudem produziert eine Photovoltaik-Anlage den eigenen Öko-Strom. Plus-Energie-Häuser verbrauchen weniger Photovoltaik-Anlage zur StromgewinnungEnergie als durch deren Energiegewinnung entsteht.

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Energieeffizienz beim Haus bauen leicht gemacht

Energie sparen und Energieeffizienz sind die Maßstäbe beim Haus bauen.  Wollen Sie ein Passivhaus bauen oder ein anderes energieeffizientes Fertighaus? Verschiedene Standards beim Bauen führen zur Energieeffizienz im Hausbau. Egal ob sie sich nun ein Passivhaus oder ein sogenanntes förderungsfähiges Energieeffizienzhaus 70, 55, 40 bauen lassen.

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Ökologisches Bauen mit Holz

Holzhaus und erneuerbare Energien ergeben das Plusenergiehaus. Denn ökologisches Bauen mit Holz liegt im Trend. Moderner ökologischer Baustoff plus moderne Energietechnik sorgen für Energiesparhäuser. Energieeffizienter Hausbau und ökologisches Bauen mit Holz finden dann zusammen…

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Erneuerbare Energien – KfW-Speicherförderung bis 31.12.2015 sichern

Laut pv magazine will das Bundeswirtschaftsministerium nun die Förderung für Batteriespeicher bei kleinen Photovoltaik-Anlagen zum 31.12.2015 beenden. Die KfW-Speicherförderung wird dennoch weiter ausgebaut. „Ziel des bisherigen Förderprogramms für Batteriespeicher war es: die Ma…

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Mit Wärmepumpe und Batteriespeicher nahezu energieautark werden

Wärmepumpe und Batteriespeicher zur Energiegewinnung und deren Speicherung. Zudem zeigen neueste Forschungsergebnisse der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin, dass nahezu zu 70 Prozent eine Photovoltaikanlage den gesamten Energiebedarf eines Hauses decken kann. …

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EnergieBonus Bayern für KfW Effizienzhaus 55

Das Land Bayern fördert energieeffiziente Neubauten. Einen sogenannten EnergieBonus Bayern gibt es im Programmteil EnergieSystemHaus. In der Information zur Förderung heißt es: „Wenn Sie als Eigentümer Ihr Haus aus energetischer Sicht fit für die Zukunft machen möchten, können Si…

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Wege zum Effizienzhaus Plus

Mit dem Förderprogramm Effizienzhaus Plus geht die Bundesregierung neue Wege. In Deutschland hat energiesparendes Bauen eine lange Tradition. Seit mehr als 30 Jahren wird am Gebäude der Zukunft geforscht, das klimaneutral bewohnt werden kann. Das Effizienzhaus Plus ist nicht an e…

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KfW-Effizienzhaus 40 plus mit höchster Förderung

Ab April 2016 gibt es einen neuen Standard: das KfW-Effizienzhaus 40 plus, den die KfW-Förderbank bezuschusst. Der bisherige Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit wird bei diesem Standard von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Dieser notwendige und nachvollziehbare Schritt wurd…

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Solare Energiespeicherersysteme ermöglichen Energiewende

Die Eröffnung der Weltmesse Intersolar Europe im Juni 2015  hat es gezeigt: In den letzten 12 Monaten sind die Preise für Eigenheim-Solarstromspeicher um mehr als ein Viertel gesunken. Die Zahl installierter Speicher hat sich verdoppelt. Derw eltweite Photovoltaik-Zubau erreicht neue Rekordmarke.  Heizungs-Abwrackprämie und erhöhte Fördersätze machen auch Solarwärme noch attraktiver.

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Die Sonne schickt uns keine Rechnung

Dr. Franz Alt, Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor ist ein renommierter Verfechter der Anwendung von Sonnenenergie. Der mehrfach ausgezeichnete Umweltapostel beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit den drei „großen E“: Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Energ…

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Energieplushaus leistet mehr

Ein sogenanntes Energieplushaus leistet mehr Energie als Häuser, die ohne Solaranlage und Photovoltaikanlage gebaut wurden. Die Fertighaus-Hersteller und Holzfertigbau-Unternehmen bauen energiesparende und gut wärmegedämmte Holzfertighäuser.

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Sonnleitner mit Plus-Energiehaus

Ein wohngesundes Eigenheim aus Holz, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht, ist heute Realität. Sonnleitner Holzbauwerke, ein bayerischer Holzhaus-Anbieter zeigt es am Beispiel seines Functionality-Hauses. Plusenerg…

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Plusenergiehäuser als Zuhause-Kraftwerk

Ein Plus-Energie-Haus lässt sich leider noch nicht aus dem 3-D-Drucker heraus drucken.  Über die genaue Rezeptur streiten sich noch die Fertighaus-Hersteller. Jeder  Haus-Anbieter „kocht seine eigene Rezeptur“.

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Kosten und Sparen beim Plus-Energie-Haus

Ein Plus-Energie-Haus kostet beim Bau ca. 25 % – 30 % mehr als ein herkömmliches Haus. Diese Kosten holt man aber schon in kurzer Zeit wieder rein. Oftmals werden die Mehrkosten von Interessenten höher geschätzt als sie wirklich sind. Denn z.B. Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren stark im Preis gesunken. Auch bekommt man in einigen Regionen noch Förderungen bei der Anschaffung. Zudem kommt, dass einige Bestandteile eines Plus-Energie-Hauses, wie z.B. der Vollwärmeschutz, standardmä&szligig eingeplant sind.

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Was ist ein Plus-Energie-Haus?

Ein Plus-Energie-Haus produziert, wie der Name schon sagt, mehr Energie als es benötigt. Hierbei wird oft nur der Energiebedarf, der für
Warmwasser und die Klimatisierung bzw. das Heizen des Hauses benötigt wird, gerechnet. In manchen Fällen zählt aber auch der Strombedarf hinzu. Da der Strombedarf aber schwer zu kalkulieren ist, wird er meistens nicht bei der Berechnung eines Plus-Energie-Hauses miteinbezogen.

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