KfW-Effizienzhaus 40 plus

Ab April 2016 gibt es einen neuen Standard: das KfW-Effizienzhaus 40 plus, den die KfW-Förderbank bezuschusst. Der bisherige Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit wird bei diesem Standard von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben.

Dieser notwendige und nachvollziehbare Schritt wurde erforderlich  begründet sich dadurch, da die höheren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 nahezu denen des Effizienzhaus 70 entsprechen.

Die KfW-Förderung für das KfW-Effizienzhaus 70 entfällt somit und läuft zum 31.03.2016 aus. Zu beachten ist die Übergangsfrist: Anträge zur Förderung des KfW-Effizienzhaus 70 können noch bis zum 31.03.2016 gestellt werden, also noch 3 Monate nach Inkrafttreten der EnEV 2016.

KfW-Effizienzhaus 40 plus genießt die höchste Förderung der KfW
Förderung für KfW-Effizienzhaus 40 plus am höchsten

Die KfW fördert den Neubau von Wohnhäusern mit den KfW-Effizienzhaus-Standards 40 Plus, 40 und 55.  Zum 1. April 2016 beansprucht das KfW-Effizienzhaus 40 Plus die gleichen Anforderungen an Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust wie das KfW Effizienzhaus 40. In der Anlage zum Merkblatt der KfW werden die technischen Anforderungen für das „plus“ beim neuen Effizienzhaus wie folgt beschrieben:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierungvon Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface.

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lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden