Musterhaus Klara von Regnauer mit höchster Energieeffizienz

Das Familienunternehmen Regnauer aus dem oberbayerischen Seebruck setzt mit der Eröffnung des neuen Musterhauses „Klara“ in Fellbach, Baden-Württemberg den Erfolgsweg seiner regionstypischen Vitalhäuser fort. Das bundesweit positive Echo gerade auch von Bauherrenseite her hat die Experten für Holzfertighäuser vom Chiemsee auch bei dem neuen Projekt angespornt.

„Die Verbindung von regionaltypischem Architekturstil mit modernem Design sowie zahlreichen Wohlfühlelementen, Energieeffizienz und innovativer Haustechnik kommt sehr gut an“, resümiert Geschäftsführer Michael Regnauer. Zusammen mit seiner Frau Silvia, Tochter Klara, die als Namenspatin fungierte, und Verkaufsleiter Gerd Holzschuh weihte er im Beisein beteiligter Partnerunternehmen das neue Musterhaus „Klara“ im Musterhauspark Fellbach bei Stuttgart ein.

Regionaltypische Architektursprache von Regnauer für Baden-Württemberg

Im Unterschied zum oberbayerisch geprägten Musterhaus „Liesl“ bindet „Klara“ die Architektursprache der Weinregionen in Baden-Württemberg mit ein. Die Größe ist auf 170 Quadratmeter ausgelegt. In dem markanten Baukörper mit puristischem Architekturstil interpretierten die Holzbauspezialisten das Thema Satteldachhaus neu.

Der Minimalismus außen sorgt für Klarheit und ein Gefühl von Ruhe und Kontemplation. Die Wände mit der räumlich zurücktretenden Giebelfassade signalisieren Bodenständigkeit und Standfestigkeit. Zugleich entstehen so auf intelligente Weise geschützte Bereiche für Terrasse und Balkon. Für Licht und Transparenz sorgt die bis zum Boden reichende Glasfront samt aufgeglastem Giebel. Beides öffnet den Innenraum für einen befreiten Blick in die Natur. So entsteht Wohnatmosphäre.

Regnauer Hausbau
Regionstypische Architektur des Musterhauses „Klara“ von Regnauer in der Fertighausausstellung in Fellbach bei Stuttgart. Foto: Regnauer

Zu Weingenuss und Gemütlichkeit lädt wiederum eine überdachte Nebenterrasse bzw. Pergola mit Laubencharakter und Holzverschalung ein. Der wachsenden Vorliebe für den Baustoff Holz trägt Regnauer auch mit strukturierten Elementen aus sibirischer Lärche Rechnung: Diese prägen die markante Eingangsfront und die Nordseite des neuen Musterhauses. Spannende Designnoten setzen wiederum die Fenster- und Rollladenkästen in tiefschwarz.

Neues Wohngefühl für eine nachhaltige Zukunft im Holzfertighaus von Regnauer

Gibt sich „Klara“ nach außen hin eher schlicht, so stehen im Innenraum emotionale Wohnerlebnisse, ein individueller „Bohemian“-Stil sowie Wohngesundheit und hoher Wohnkomfort mit überraschenden Noten im Vordergrund. Der Mix aus edlen Holzelementen, Glas, schwarzem Stahl und dunklen, haptischen Oberflächen setzt im Ausstattungs-Design klassisch-moderne Akzente. Ein „Solarium“-Sitzfenster und der Kaminofen mit Holzlege sorgen im Wohnzimmer für kuschlige Atmosphäre und entspannte Abende.

Geselligkeit ist in der geräumigen und offenen Wohnküche mitsamt der angegliederten Speis angesagt. Als Hingucker sorgt der unter der geradläufigen Treppe in Eiche-Stahl-Optik integrierte „Weinkeller“ für Gesprächsstoff. Glasabtrennung und Lichtspots setzen ein optisches Highlight.

Im Obergeschoß lässt die durchgängig verbundene Privatzone der Eltern mit Schlafen, Ankleide und Wellness-Bad samt integrierter Holzsauna ein pfiffiges Raumwunder voll Wohnatmosphäre entstehen. In den Kinderzimmern unterstreichen unkonventionelle Ideen für Bett, Schrank und Schreibtisch ein altersgemäßes Wohngefühl. Nicht fehlen darf natürlich ein helles, großzügig abgeschlossenes Büro als Homeoffice für die „neue Zeit“.

Als „State of the Art“ erweist sich das Musterhaus „Klara“ auch in punkto Haustechnik, Klimaschutz, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Als erster Hersteller bietet Regnauer Hausbau mit der Kombination von Proxon-Frischluftwärmetechnik und rahmenlosen Infrarot-Wandheizkörpern eine zukunftsweisende Technik an. Letztere sorgen für eine punktuell angenehm Strahlungswärme auf der Haut. Die Frischluftwärmetechnik beinhaltet auch eine Kühl- und Entfeuchtungsfunktion sowie CO2-Regelung.

Zu Weingenuss und Gemütlichkeit lädt wiederum eine überdachte Nebenterrasse bzw. Pergola mit Laubencharakter und Holzverschalung ein. Der wachsenden Vorliebe für den Baustoff Holz trägt Regnauer auch mit strukturierten Elementen aus sibirischer Lärche Rechnung: Diese prägen die markante Eingangsfront und die Nordseite des neuen Musterhauses. Spannende Designnoten setzen wiederum die Fenster- und Rollladenkästen in tiefschwarz.

Regnauer Hausbau
Klare Architektursprache in der Weingegend um Fellbach im neuen Musterhaus Klara von Regnauer Hausbau in der Fertighausausstellung: Foto. Regnauer

Höchste Energieeffizienz mit KfW-40-plus sorgt für ein unbeschwertes Wohnen

Zusammen mit selbstproduziertem Photovoltaikstrom zeigt Regnauer besonders mit dem umweltfreundlichen und wartungsfreien Salzwasser-Batteriespeicher innovative Wege zu ökologischem und energieeffizientem Wohnkomfort auf. So kommt der Batteriespeicher ganz ohne den Einsatz problematischer Stoffe und seltener Metalle aus. Passend dazu erfüllt „Klara“ zusammen mit der neuen Vitalwand die Anforderungen an ein KfW 40plus-Haus. In der Kombination von klimaoptimierter, holzfasergedämmter Fassade als Hitzeschutz und Frischluftwärmetechnik mit Kühlfunktion geht Regnauer auch mit Blick auf künftige Klimaherausforderungen innovative Wege.

Komfort und Sicherheit verbindet ergänzend die anwenderfreundliche Smart-Home-Steuerung per App. Mit ihr lassen sich Rollläden, Alarmsysteme, Licht, Musik, Wärme und viele weitere Anwendungen zentral steuern. Mit dem neuen Musterhaus „Klara“ präsentiert sich Regnauer Hausbau als innovationsfreudiges Unternehmen und setzt erneut einen Meilenstein im Bereich regionstypischer Ökohäuser aus Holz. Es kombiniert auf intelligente Weise klare Architektursprache, ein Maximum an Wohnkomfort und Wohngesundheit, höchste Energieeffizienz und innovative Haustechnik in der KfW-40-plus Effizienzhaus-Stufe.

Regnauer Hausbau aus Seebruck am Chiemsee hat sich mit Vitalhäusern einen Namen gemacht. „Häuser, die gut tun“ lautet folgerichtig auch die Botschaft des oberbayerischen Holzhausherstellers. Die Leidenschaft für wohngesundes Bauen stellt jedes neue Haus, das Seebruck verlässt, erneut unter Beweis. Unternehmenschef Michael Regnauer betont, dass „moderne Häuser als Kraft- und Energiequelle im anstrengenden Alltag dienen und sich aufgrund des ökologischen Baustoffes Holz und der leistungsstarken Vitalwände als Gesundbrunnen erweisen.“ Das Familienunternehmen, das vor über 90 Jahren gegründet wurde; baut schlüsselfertige Häuser aus einer Hand. Musterhaus Klara von Regnauer überzeugt mit der höchsten Effizienzhaus-Stufe mit höchster KfW-Förderung.

Holzrahmenbauweise sichert KfW-Förderung im Fertighausbau

Mit der Holzrahmenbauweise beim Hausbau lässt es sich klimaneutral bauen. Der beliebte Werkstoff Holz ist der einzige klimafreundliche Kohlenstoffspeicher unter den Baustoffen. In Zeiten des Klimaschutzes ein gewichtiges Argument. Wer mit Holz baut schützt das Klima, weil er nachwachsende Rohstoffe beim Bauen verwendet. Und angehende Bauherren und Baufamilien schwärmen vom einzigartigen Holzhausklima.

Verfügt das Holzbauunternehmen oder der Fertighaushersteller über eine eigene Abbundhalle und Werkshalle, hat das den großen Vorteil, dass ganze Hausteile (Decken und Wände) wetterunabhängig vorgefertigt werden können. Sehr viele Fertighaushersteller zählen auch zu den Holzbaubetrieben. Immerhin werden die meisten Fertighäuser in Deutschland in der Holzrahmenbauweise hergestellt.

Holzrahmenbauweise
Effizienzhäuser in Holzrahmenbauweise erhalten die neue KfW-Förderung sei 01.07.2021. Foto: Regnauer Hausbau

Holzrahmenbauweise der Holz-Fertighaushersteller überzeugt auf ganzer Linie

Die Hersteller von Holzfertighäusern haben sich meistens auf eine bestimmte Holzbauweise, wie zum Beispiel den Holztafelbau, den Holzrahmenbau oder dem massiven Blockhausbau spezialisiert. Die Holzrahmenbauweise oder auch Holzständerbauweise punktet vor allem bei der Präzision, einer kurzen Bauzeit, der trockenen Bauweise sowie Termin- und Kostensicherheit.

Die Holzrahmenbauweise ist weder bedeutend kostengünstiger noch bedeutend teurer als die Massivbauweise. Ein leichter Kostenvorteil ergibt sich dadurch, dass bei Häusern in Holzrahmenbauweise geringfügig mehr Eigenleistungen möglich sind als bei Häusern, die in Massivbauweise errichtet werden.

Die Vorteile der modernen Holzrahmenbauweise im Überblick:

  • Werksüberwachte Fertigung im Holzbauunternehmen

  • Holzfertighaushersteller verfügen über modernste präzise Fertigungsmethoden

  • Holzfertighaushersteller verfügen über gut ausgebildetes und routinierte Mitarbeiter (Zimmerer, Zimmerermeister, Holzbauingenieure, Holztechniker, Architekten)

  • Trockene Bauweise in der Werkhalle durch hohe Vorfertigung

  • Optimale Dämmung in Wand- und Deckenelementen
  • Abgesprochene Eigenleistungen bei Holzrahmenbauweise möglich

  • Termingenaue Anlieferung des bestellten Holzfertighauses.

Energieeffiziente Holzrahmenbauweise sichert wichtige KfW-Förderung

Durch die energieeffiziente Holzrahmenbauweise sichern sich die Bauherren und Baufamilien Zuschüsse und Kredite von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für die Eigenheimfinanzierung. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihren Hausbau-Planungen über die neue KfW-Förderung, die seit 01. Juli 2021 Gültigkeit hat. Hier ein weiterer Link zur Übersicht der KfW-Förderung für den Neubau von Holzfertighäusern.

Eine gute Übersicht über Holzbauunternehmen und Holzfertighäuser bietet das Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau mit der treffenden Bezeichnung Holzbauwelt.de. Hier können Sie sich über Hausbeispiele informieren und sehr gerne weitere Informationen von Holzfertighaus-Herstellern anfordern.

Holzhäuser erhalten höhere Förderung ab 01.07.2021

Der Traum vom eigenen Haus lebt, auch wenn die Kosten für Baumaterialien gestiegen sind. Die neue KfW-Förderung für den Neubau eines Effizienzhauses, die zum 01.07.2021 erhöht wird, wiegt diesen Umstand wieder auf. Wer energieeffizient mit dem Baustoff Holz baut, erhält über die Effizienzhausstufen KfW 55, KfW 40 oder KfW 40 plus mehr Geld als Kredit oder Zuschuss als bisher.

Das Effizienzhaus KfW 40 plus als Plusenergiehaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Das Effizienzhaus KfW 40 plus weist die höchste Energiestufe beim Hausbau aus. Durch den Einsatz erneuerbaren Energien wird es zum Energie-Kraftwerk. Übersteigt die eigene Stromproduktion des Effizienzhauses den momentan Verbrauch wird dadurch der Solarstromspeicher aufgeladen. Ist der Speicher voll und produziert die Photovoltaikanlage noch immer mehr Strom als im Haushalt gebraucht wird, dann wird der überschüssige Strom ins Netz eingespeist.

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 entwickelt die Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude weiter. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ startet bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum 01.07.2021. Künftige Häuslebauer und Investoren, die sich für den nachwachsenden, ökologischen Baustoff Holz interessieren, profitieren von der neuen KfW-Förderung.

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude, abgekürzt BEG, gilt insbesondere:

  • für alle Wohngebäude, z. B. für Eigentumswwohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime
  • für alle Nichtwohngebäude, z. B. für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser.
Holzhäuser Förderung
Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) begünstigt den Bau energieeffizienter Holzhäuser

Ab dem 01.07.2021 können Sie die neuen Förderkredite und Zuschüsse der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragen – für einen Neubau oder für die Sanierung zum Effizienzhaus sowie einzelne energetische Maßnahmen. Die Förderung für Baubegleitung beantragen Sie direkt zusammen mit Ihrem Kredit oder Zuschuss. Wichtig zu wissen: Grundsätzlich gilt: Sie dürfen mit Ihrem Vorhaben erst nach Beantragung starten!

Energieeffiziente Holzhäuser als Plusenergiehaus erhalten höhere KfW-Förderung

Wenn Sie ein neues Effizienzhaus bauen oder kaufen, fördert Sie die KfW wahlweise mit einem Kredit mit Tilgungszuschuss oder einem direkt ausgezahlten Zuschuss – Sie haben die Wahl.

Effizienzhaus(Tilgungs-)zuschuss in % je WohneinheitBetrag je Wohneinheit
Effizienzhaus 40 Plus25 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / förderfähigen Kostenbis zu 37.500 Euro
Effizienzhaus 4020 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / förderfähigen Kostenbis zu 24.000 Euro
Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse22,5 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / förderfähigen Kostenbis zu 33.750 Euro
Effizienzhaus 5515 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / förderfähigen Kostenbis zu 18.000 Euro
Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse17,5 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / förderfähigen Kostenbis zu 26.250 Euro

Darüber hinaus erhalten Sie eine Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung sowie eine Nachhaltigkeitszertifizierung. Details dazu finden Sie im Abschnitt Baubegleitung.

Wahlweise Kredit oder Zuschuss für den Neubau eines Effizienzhauses.

Wohngebäude-Kredit beim Neubau eines Effizienzhauses

  • Bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohn­einheit für ein Effizienzhaus
  • Bis zu 60.000 Euro Kredit je Wohn­einheit für Einzelmaßnahmen
  • Weniger zurückzahlen: zwischen 15 % und 50 % Tilgungszuschuss
  • Zusätzliche Förderung möglich, z. B. für Baubegleitung

Möchten Sie Ihr Vorhaben lieber mit einem Zuschuss finanzieren? Dann können Sie für ein Effizienzhaus alternativ den Zuschuss Wohngebäude (461) wählen.

Wohngebäude-Zuschuss beim Neubau eines Effizienzhauses

  • Für Komplettsanierung, Bau und Kauf eines Effizienzhauses
  • Sanierungszuschuss bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit
  • Bauzuschuss bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit
  • Zusätzliche Förderung möglich, z. B. für Baubegleitung

Eine Auswahl energieeffizienter Holzhäuser finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de. Über unser Portal können Sie weitere Informationen über bevorzugte Haustypen über den jeweiligen Anfrage-Button generell anfordern.

Das Einfamilienhaus als Reihenhaus oder Doppelhaus?

Viele Deutsche träumen nach wie vor vom Einfamilienhaus als eigenes Zuhause im Grünen, wie eine Studie der Bausparkasse Schwäbisch Hall mit dem Marktforschungsinstitut infas ergab. Mehr als die Hälfte der Immobilieninteressenten die aktuell eine Immobilie kaufen oder bauen wollen, denken bei ihren Planungen an ein Einfamilienhaus. Die anhaltende Diskussion um den Bau von Einfamilienhäusern wegen des Flächenverbrauchs verunsichert jedoch Bauwillige.

Das Einfamilienhaus als ganz persönlicher Ort

Das Einfamilienhaus ist aber längst nicht mehr unumstritten, schließlich verbraucht es verhältnismäßig viel Fläche, Baustoffe und Energie. Ist diese Wohnform mit Blick auf den Klimawandel noch zeitgemäß? Doch warum ist das Einfamilienhaus als Eigenheim eigentlich so attraktiv? „Die niedrigen Zinsen und verschiedene staatliche Förderungen machen das eigene Haus auch wirtschaftlich lukrativ “, erklärt Schwäbisch Hall-Immobilienexperte Oliver Adler. „Hinzu kommt die Sicherheit vor Mieterhöhungen oder Kündigungen, gerade im Alter.“

Einfamilinehaus Plusenergiehaus
Das Einfamilienhaus als Plus-Energie-Haus erhält die höchste Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Der größte Vorteil der eigenen vier Wände ist, dass Sie darin mietfrei wohnen können. Denn: Im Gegensatz zu Mietzahlungen fließen die Kreditraten für Ihr Haus in den eigenen Vermögensaufbau und damit auch in Ihre Altersvorsorge, so der Heimatexperte. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes beträgt die durchschnittliche Mietersparnis für Rentner-Haushalte fast 700 Euro im Monat. Durch diese finanzielle Entlastung schützen Sie sich vor Altersarmut.

Das Einfamilienhaus ist gerade für junge Familien attraktiv

Paare mit Kindern haben ihr Leben vor sich. Nach der Familiengründung und einem guten Beruf interessieren sich viele junge Familien nach einem eigenen Zuhause. Hier können die Wohnwünsche individuell im eigenen Haus verwirklicht werden. Deshalb ist das Einfamilienhaus nach wie vor so attraktiv für junge Familien mit Kindern. Selbst wenn die Kinder später mal ausgezogen sind, können die Eltern das Haus altersgerecht umbauen. Zum Beispiel in mehrere Wohneinheiten aufteilen, verkaufen oder vererben. Auch solche Zukunftspläne sollten Sie als angehender Immobilienbesitzer in Ihre Entscheidung einfließen lassen.

Das Einfamilienhaus als Vorsorge für die Zukunft

Einfamilienhäuser lassen sich heute flächen- und ressourcenschonend bauen, zum Beispiel als Doppelhäuser oder Reihenhäuser. Das Einfamilienhaus in effizienter Holzständer- oder Holzrahmenbauweise sorgt für eine klimafreundliche Bauweise durch den nachwachsenden Rohstoff Holz. Holzhäuser haben eine hohen Wohnwert und eine lange Lebensdauer. Wohnlösungen können im späteren Alter angepasst werden. Auch wenn ein Haus im Schnitt einen größeren Flächenverbrauch hat als eine Wohnung ist der ökologische Mehrwert eines durchschnittlichen Hausgartens bei der Artenvielfalt gegenüber einer Ackerfläche mit Monokultur unbestritten.

Fazit: Ökologisches Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen verringert den persönlichen CO2-Fußabdruck. Durch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ab 01.07.2021 gibt es höhere Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für energieeffiziente Bauweisen mit erneuerbaren Energien. Lassen Sie sich von den mittelständischen Holzfertighaus-Herstellern informieren.

Neu: Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) wird die energetische Gebäudeförderung in Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 neu aufgestellt und weiterentwickelt. Mit der BEG werden künftig noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt werden. Die neue Bundesförderung BEG ist ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele bis 2030 im Gebäudesektor.

Die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wird mit der BEG erstmals unter einem Dach zusammengeführt. Mit der BEG ersetzt ein einziges Förderprogramm vier bisher bestehende Förderprogramme:

1. CO2-Gebäudesanierungsprogramm (bisher KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“).
2. Das Marktanreizprogramm (bisher BAFA-Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“).
3. Das Anreizprogramm „Energieeffizienz“.
4. Das Heizungsoptimierungsprogramm.

Bei Neubauten und Komplettsanierungen wird der Einsatz erneuerbarer Energien zukünftig noch stärker prämiert. Gleichzeitig wird es neue, attraktive Förderangebote für ambitionierte Sanierungen und Neubauten geben. Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMI) anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate werden künftig in der Förderung erstmals berücksichtigt.

Für Bürgerinnen und Bürger bietet die BEG zukünftig mehr Flexibilität. Fördertatbestände werden sowohl als Zuschuss- als auch als Kreditförderung angeboten, um den jeweiligen individuellen Bedürfnissen bestmöglich zu entsprechen. Zugleich wird mit der BEG die Förderung übersichtlicher und einfacher zu beantragen (direkt bei der KfW oder mittelbar über die Hausbank).

Die BEG enthält folgende Neuerungen beim Hausbau von Häusern

Vereinfachte Beantragung sämtliche Förderangebote (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Fachplanung und Baubegleitung) mit einem einzigen Antrag für die BEG. Förderbedingungen für Wohn- und Nichtwohngebäude werden angeglichen. Jeder Fördertatbestand wird sowohl als Zuschuss- wie auch als Kreditförderung angeboten (bislang teilweise Zuschuss oder teilweise Kreditförderung).

Integration von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz beim Neubau von Gebäuden. Im Neubau werden sogenannte EE-Klassen, zum Beispiel „Effizienzhaus 55 EE“ für den Einsatz von erneuerbaren Energien beim Hausbau eingeführt und die Förderquote angehoben. Eine „Effizienzhaus EE“-Klasse kann beim Neubau als auch bei einer Altbausanierung erreicht werden, wenn erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 Prozent des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs erbringen (z. B. Solarthermie oder Erdwärme).

Neubau Förderung BEG
Hausbau mit erneuerbarer Energie wird stärker gefördert.

Digitalisierung und Zukunftstechnologien zur Verbrauchsoptimierung (z. B. Efficiency Smart Home) werden erstmals eigenständig förderfähig. Damit wird die Betriebsphase von Gebäuden stärker berücksichtigt.

Nachhaltiges Bauen bei Neubauten mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung (Zertifikat mit Qualitätssiegel „Nachhaltig Bauen“ des BMI) erhalten als sogenanne NH-Klassen (z. B. „Effizienzhaus 55 NH“) eine erhöhte Förderung. Entsprechend der EE-Klassen (NH- und EE-Klassen sind aber nicht kombinierbar); wird der Lebenszyklusansatz des Nachhaltigen Bauens stärker berücksichtigt.

Auskunft über die neuen EE-Klassen als förderfähige Energiestandards beim Hausbau geben sowohl die Energieberater als auch die Holzhaus-Hersteller auf Holzbauwelt.de. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird Details und Förderbestimmungen im April 2021 dazu veröffentlichen und zwar auf folgender KfW-Seite. Starttermin für das BEG ist der 01.07.2021. Beim Hausbau gilt derzeit noch die bisherige KfW-Förderung.

Beispiel Förderung Neubau
Förderbeispiel Neubau nach BEG ab 01.07.2021.

Wann muss der Antrag bei der KfW für einen Neubau nach der BEG gestellt werden?

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet zum 01.07.2021. Den Förderkredit „Energieeffizient Bauen (153)“ können Sie noch bis zum 30.06.2021 bei der KfW beantragen. Ab dem 01.07.2021 können Sie einen Antrag auf die neuen Förderkredite und Zuschüsse der BEG stellen. Die KfW setzt auf die Energieeffizienz von Häuser.

Plusenergiehäuser für den Neubau plus eine weitere Zusammenfassung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude finden sie auf dem Portal Holzbauwelt.de.

Energiesparende Häuser setzen auf Energieeffizienz

Energieeffizienz ist das Schlagwort beim Hausbau. Wer ein Haus bauen will, wird mit vielen Begriffen konfrontiert. Was ist ein Effizienzhaus? Ist es besser als ein Nullenergiehaus? Wieviel Energie verbraucht ein Passivhaus? Gibt es bereits energieautarke Häuser? Und welche Vorteile bietet ein Plusenergiehaus? Ein Überblick der aktuellen Baustandards in Sachen Energieeffizienz.

Das Nullenergiehaus produziert so viel Energie, wie es selbst verbraucht. Möglich ist das zum Beispiel durch eine eigene Photovoltaik- oder Solarthermieanlage. „Entscheidend dabei ist die Jahresbilanz, nicht jeder einzelne Tag“, erklärt der Experte Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur (dena). Daher sind Nullenergiehäuser an das Stromnetz angeschlossen, denn sie brauchen darüber hinaus noch Energie in schlechten Zeiten, in denen die Produktion aus der eigenen Photovoltaikanlage nicht ausreicht.

Die Energieeffizienz eines Plusenergiehauses

Ein Plusenergiehaus produziert über das Jahr gesehen mehr Energie, als seine Bewohner benötigen. „Entscheidend ist eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle“, erklärt Stolte. Damit lassen sich Wärmeverluste reduzieren. In einem Plusenergiehaus wird der Energiebedarf komplett aus regenerativen Energien gedeckt. „Plusenergiehäuser sind unterschiedlich effizient, es gibt keinen einheitlichen Standard. Energieautark sind sie nicht automatisch“, betont Stolte. Auch diese Gebäude brauchen in schlechten Zeiten noch Energie aus dem Netz.

Die Energieeffizienz von Passivhäusern

Das Passivhaus hat mit 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter den niedrigsten Heizwärmebedarf aller Haustypen. „Hier liegt der Fokus auf dem sehr sparsamen Verbrauch“, erläutert Georg Dasch, Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts in Straubing. Passivhäuser nutzen nicht die klassische Heizung, sondern passive Wärmequellen wie die Sonneneinstrahlung und die Körperwärme von Personen. Bei höherem Energiebedarf in der kalten Jahreszeit müssen auch Passivhäuser zusätzliche Energie von außen beziehen.

Das energieautarke Haus sorgt für höchste Energieeffizienz

„Energieautark ist ein Haus, wenn es wirklich mit der Energie auskommt, die es selbst erzeugt, und zwar an jedem Tag des Jahres“, erklärt Dasch. Hier liegt der Fokus auf einem geringen Verbrauch und einer effizienten Energieerzeugung, so dass möglichst keine oder nur wenig Energie von außen bezogen werden muss. Kernstück dabei ist die Verknüpfung von Solarthermie und Photovoltaik. Die vollständige Unabhängigkeit von externen Energiequellen ist aber nicht für jeden Bauherren machbar. Oft geben die Lage der Immobilie, Dachneigung und Sonneneinstrahlung das einfach nicht her. Mit dem überschüssigen Strom, den das Gebäude erwirtschaftet, kann ein Elektro-Auto geladen werden und durch vorhandene Energiespeicher im Gebäude der Stromüberschuss eingelagert werden. Die neue Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) startet zum 01.07.2021.

Wie Deutschland bis 2050 klimaneutral wird

Deutschland soll nach Verabschiedung des Klimschutzgesetzes bis 2050 klimaneutral werden. Die von Prognos, Öko-Institut und Wuppertal Institut erstellte Studie „Klimaneutrales Deutschland“ zeigt erstmals, wie Deutschland dieses Ziel erreichen kann. Klimaneutral bedeutet dabei, dass die Treibhausgasemissionen in allen Bereichen vollständig oder fast vollständig vermieden werden.

Eine Reduktion der Treibhausgase in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent und Klimaneutralität bis 2050 sind machbar und technisch umsetzbar. Dies zeigt die Studie „Klimaneutrales Deutschland“ auf, deren Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden. Darin haben Prognos, Öko-Institut und Wuppertal Institut im Auftrag von Agora Energiewende und Agora Verkehrswende sowie der Stiftung Klimaneutralität in verschiedenen Szenarien untersucht, mit welchen konkreten Maßnahmen Deutschland bis zum Jahr 2050 seine Treibhausgasemissionen auf null senken kann.

Gebäudesektor soll bis 2050 klimaneutral werden

Im Gebäudesektor entstehen die Emissionen hauptsächlich bei der Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser. In den betrachteten Szenarien steigt die jährliche Sanierungsrate im Vergleich zu heute um etwa 50 Prozent auf rund 1,6 Prozent. Gleichzeitig wird die Qualität (Sanierungstiefe) der eingesetzten Bauteile gesteigert. Der Verbrauch für Raumwärme und Warmwasser verringert sich im Szenario bis 2050 um 36 Prozent gegenüber 2018. Die verbleibende Wärme wird weitestgehend CO2-neutral erzeugt. Die Zahl der Wärmepumpen erhöht sich von aktuell rund einer Million auf sechs Millionen in 2030 und auf 14 Millionen im Jahr 2050. In urbanen Gebieten steigt die Bedeutung der Wärmenetze stark an; die Nachfrage nach Fernwärme verdoppelt sich im Zeitraum 2018 bis 2050.

klimaneutral bauen
Mit einem Plusenergiehaus eigene Energie erzeugen und klimaneutral bauen

Der Neubau von Gebäuden muss klimaneutral werden

Bei den Förderanträgen von Neubauvorhaben von KfW-Effizienzhäusern wird in allen Effizienzklassen eine starke Zunahme verzeichnet. Der größte prozentuale Anstieg liegt bei dem KfW-Effizienzhaus 40 Plus, wo hingegen die mit Abstand höchste Anzahl an Förderanträgen bei den KfW-Effizienzhäusern 55 erreicht wird. Die Kluft ist besonders groß bei der Förderung im Neubau: Dort entsprechen 74 Prozent der geförderten Maßnahmen dem Effizienzhausstandard KfW-55. Zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestands muss der Wärmebedarf aber deutlich stärker sinken. Beispielsweise zeigt das im Jahr 2020 veröffentlichte Szenario „Klimaneutrales Deutschland, dass der Heizwärmebedarf sowohl bei Ein- oder Zweifamilienhäuser als auch beim Mehrfamilienhaus bei Neubauten auf rund 25 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) sinken muss, was im Mittel in etwa dem KfW-Effizienzhaus-Standard 40 oder besser ein Plus-Energie-Haus KfW 40 plus im Neubau entspricht. Zur Erklärung: Je kleiner der Wert des KfW-Effizienzhauses ist, desto geringer ist der Energiebedarf der Immobilie.

Quellen: Prognos, Öko-Institut, Wuppertal Institut, Studie „klimaneutrales Deutschland“.

Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 entwickelt die Bundesregierung die Förderung für effiziente Gebäude weiter. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ startet bei der KfW zum 01.07.2021. Details und Förderbestimmungen wird die KfW im April 2021 veröffentlichen und zwar auf folgender KfW-Seite.

Die neue Förderung für energieeffiziente Gebäude gilt für:

  • für alle Wohngebäude, z. B. für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime
  • für alle Nichtwohngebäude, z. B. für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser.

Ab 01.07.2021 wird die Förderung von Effizienzhäusern umgestellt und es gilt dann die BEG für Wohngebäude (BEG WG) und für Nichtwohngebäude (BEG NWG). 2023 wird dann nochmals umstrukturiert und das BAFA übernimmt sämtliche Zuschuss-Varianten der KfW.

Bundesförderung effiziente Gebäude
Die neu attraktive Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet zum 01.07.2021 für Neubau und Sanierung

KfW-Förderung wird zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die KfW-Förderung im Bereich Sanierung/Neubau wird jetzt unter einem Dach zusammengefasst – als „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“. Die neue Förderung soll dazu beitragen, durch eine Kombination aus Energieeeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien den Primärenergieebedarf von Gebäuden bis 2050 um rund 80 Prozent gegenüber 2008 zu senken.

Ab dem 01.07.2021 können Sie die neuen Förderkredite und Zuschüsse der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragen – für einen Neubau oder für die Sanierung zum Effizienzhaus sowie einzelne energetische Maßnahmen. Die Förderung für Baubegleitung beantragen Sie direkt zusammen mit Ihrem Kredit oder Zuschuss.

Höhere Förderung für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beim Bauen ab 01.07.2021

Mit der Einführung des BEG ist auch eine Erhöhung der Förderungen vorgesehen. Sowohl für Einzelmaßnahmen als auch für Komplettsanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard wird die Förderung für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Gebäude bzw. Technologien steigen. In diesem Zusammenhang ist auch von EE-Klassen und NH-Klassifizierung die Rede. Gemeint sind damit neu geschaffenen Effizienzhaus-Klassen bzw. Gebäude mit Nachhaltigkeitszertifikat.

Energieeffiziente Holzfertighäuser, die bisher von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach den bisher gültigen Energiestandards KfW 55, 40, 40 plus gefördert werden, finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de. Die dort abgebildeten wohngesunden Holzhäuser als Einfamilienhäuser in Fertigbauweise entsprechen auch der neuen BEG-Förderung.