Hausbau mit KAMPA serienmäßig mit KfW 40 plus

Die staatliche KfW-Förderbank mit Sitz in Frankfurt am Main fördert in Deutschland den energieeffizienten Hausbau mit Darlehen und Zuschüssen. Bauherren und Baufamilien profitieren am meisten bei der KfW-Förderung beim sogenannten KfW-Effizienzhaus 40 plus. Dieser Energiestandard beim Bauen entspricht dem sogenannten Plus-Energie-Haus, ein Haus das mehr Energie erwirtschaftet als es verbraucht. Der Fertighaushersteller KAMPA aus Aalen/Waldhausen bietet seinen Kunden das gewünschte Fertighaus in der höchsten Energieeffizienzstufe KfW 40 plus serienmäßig an.

Die ohnehin schon energiesparsamen Fertighäuser mit dem klimaneutralen Baustoff Holz werden als Plus-Energie-Haus zum eigenen Kraftwerk. Mit einem KfW 40 plus – Haus / Plusenergiehaus werden Sie zu einem energieautarken Hausbesitzer. Nicht nur bei Sparkassen, Volksbanken und anderen Kreditanstalten können Kredite beantragt werden, auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) vergibt Darlehen. Anders als die zahlreichen Direkt- und Filialbanken handelt es sich bei der KfW jedoch um eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Die KfW-Darlehen sind stets zweckgebunden, so wie beim Bau eines energieeffizienten Holzfertighauses.

KfW 40 plus
Höchste KfW-Förderung für KAMPA Fertighaus Lanos im KfW 40 plus Energiestandard

Die KfW-Bank fördert im Rahmen des Förderprogrammes Energieeffizient Bauen (153) den Neubau oder Erst­erwerb eines KfW-Effizienzhauses  55, 40 oder 40 Plus, und zwar

  • beim Neubau: die Bau- und Bauneben­kosten (ohne Grundstücks­kosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Bau­begleitung
  • beim Kauf: den Kaufpreis für das Wohn­gebäude (ohne Grundstücks­kosten).

Finanzieren Sie jetzt Ihr neues energie­effizientes Zuhause mit dem KfW-Kredit mit einem Tilgungs­zuschuss. Dieser reduziert Ihre Kredit­schuld und die Laufzeit verkürzt sich. Sie zahlen somit viel weniger zurück, als Sie aufgenommen haben.

Das zahlt sich aus: Ihr KfW-Finanzierungsvorteil

bis zu 30.000 Euro Tilgungszuschuss

bis zu 120.000 Euro Förderkredit

0,75 % Sollzins p. a. für Laufzeiten bis 10 Jahre

0,95 % Sollzins p. a. für Laufzeiten von 11 bis 30 Jahre

Hier finden Sie die einzelnen Fördersätze je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard. Die unterschiedlichen Zahlenwerte (55, 40, 40 plus) hinter dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ geben an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf der Immobilie im Verhältnis zu einem vergleichbaren Neubau ist. Dabei gilt: Je geringer die Zahl, desto höher die Energieeffizienz des Neubaus. Die höchste Energieeffizienz im Neu Neubau ist somit das KfW-Effizienzhaus 40 plus. Dieser Energiestandard wird von der KfW am höchsten gefördert und bezuschusst.

Zuschüsse zum Förderprogramm energieeffizient Bauen (153)

KfW-Effizienzhaus-StandardIhr Zuschuss
KfW-Effizienzhaus 40 Plusbis zu 30.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 40bis zu 24.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 55bis zu 18.000 Euro für jede Wohneinheit

Eine Beispielberechnung des Immobilienfinanzieres Interhyp für das Programm 153 KfW-Energieeffizienzhaus 40 Plus zeigt den Vorteil.

Angenommen, Sie bauen ein Effizienzhaus nach höchstem Standard oder kaufen es als Neubau. Die Kosten für das Haus betragen 250.000 Euro, dazu kommen die Kosten für den Kaufpreis für das Grundstück in Höhe von 70.000 Euro. Da die Grunderwerbsteuer nur auf das Grundstück zu entrichten ist, schlagen die Nebenkosten nur mit 7.000 Euro zu Buche. Die KfW fördert nur die Kosten für das Effizienzhaus. Das bedeutet, dass Sie einen Förder-Kredit in Höhe von 120.000 Euro beantragen können. Der KfW-Kredit-Zinssatz beträgt in diesem Fall 0,75 Prozent. Zusätzlich verfügen Sie über 100.000 Euro Eigenkapital, das bedeutet, Sie benötigen für 107.000 Euro ein klassisches Darlehen.

Die Besonderheit der Förderung liegt darin, dass Sie von der Förderbank einen Tilgungszuschuss in Höhe von 25 Prozent des Kreditbetrags erhalten. In diesem Fall sind das 30.000 Euro. Zusätzlich gewährt Ihnen die Bank das erste Jahr nach der Auszahlung der Darlehenssumme als tilgungsfreie Zeit. Die Zinsfestschreibung beträgt 10 Jahre, die Gesamtlaufzeit 20 Jahre. In Zahlen ausgedrückt werden die Vorteile des Förderdarlehens deutlich:

  • Im ersten Jahr bedienen Sie lediglich den KfW-Kredit Zinssatz, das sind gerade mal 75 Euro pro Monat. Sie können sich ganz auf die Tilgung des klassischen Kredits konzentrieren.
  • Innerhalb des ersten Jahres erhalten Sie den Tilgungszuschuss von 30.000 Euro. Damit sinkt die Darlehenssumme auf 90.000 Euro.
  • Ab dem zweiten Jahr beginnen Sie mit der Tilgung des KfW-Kredits, bei einer anfänglichen Tilgung von zum Beispiel 6,0 Prozent beläuft sich die monatliche Rate auf 506,25 Euro.
  • Durch die Förderung müssen Sie lediglich 90.000 Euro tilgen, die Zinsen während der ersten Zinsbindung betragen rund 5.300 Euro. Nach zehn Jahren bleibt eine Restschuld von knapp 40.000 Euro.
  • Selbst wenn Sie diese Restschuld des Förderdarlehens mit einem angenommenen Sollzinssatz von 5,0 % für die zweiten zehn Jahre finanzieren, zahlen Sie insgesamt deutlich weniger an die KfW zurück, als Sie an Förderkredit bekommen haben.

Energieeffiziente Fertighäuser vom Fertighaushersteller KAMPA im KfW 40 plus – Energiestandard (bitte anklicken) finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de. Hier können Sie einzelne Haustypen auswählen und direkt anfragen.

Holzhaus wird zur CO2-Senke

Statt weiter mit Stahl und Beton zu bauen, führt der Rohstoff Holz das Bauen zur CO2-Senke. Ausgewiesene Experten haben in einer interessanten Studie aufgezeigt, dass mit dem Baustoff Holz die Klimaziele weitaus besser erreicht werden. Dazu muss in hohem Maße Beton und Stahl beim Bauen durch Holz als CO2-Speicher ersetzt werden, um die CO2-Emissionen drastisch zu verringern. Die CO2-Speicherfähigkeit von Holz zeichnet den ohnehin konstruktiven Baustoff noch besonders aus.

Die Wissenschaftler führen in ihrer Studie aus, dass der Trend zum Wohnen in der Großstadt und das weltweite Bevölkerungswachstum eine enorme Nachfrage nach dem Bau neuer Gebäude für Wohnen und Gewerbe schaffen werden. Die Produktion von Zement und Stahl würde eine Hauptquelle von Treibhausgasen bleiben, wenn wir nicht handeln“, sagt die Hauptautorin der Studie, Galina Churkina, die sowohl der Yale School of Forestry and Environmental Studies in den USA als auch dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Deutschland (PIK) angehört.

„Diese Risiken für das globale Klimasystem können aber in ein wirksames Mittel zur Eindämmung des Klimawandels verwandelt werden, wenn wir den Einsatz von technisch verarbeitetem Holz  – engineered wood – im weltweiten Bausektor stark steigern. Unsere Analyse zeigt, dass dieses Potenzial unter zwei Bedingungen realisiert werden kann. Erstens: Die geernteten Wälder werden nachhaltig bewirtschaftet. Zweitens: Das Holz aus dem Abriss von Gebäuden wird weiterverwendet.“

CO2-Senke Holzhaus
Das Speichermedium Holz dient als CO2-Senke beim Regnauer Plus-Energie-Haus „Liesl“. Foto: Regnauer Hausbau

Wenn im Städtebau / Einfamilienhausbau Zement und Stahl durch Holz ersetzt werden, dann entsteht gleich doppelter Nutzen für die Klimastabilisierung. Das zeigt jetzt die Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern:

1. Dadurch werden Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion vermeiden.

2. Holz kann Gebäude in eine Kohlenstoffsenke / CO2-Senke verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird.

Beste Kohlenstoffspeicherung durch Holz als CO2-Senke

„Bäume bieten uns eine Technologie von beispielloser Perfektion“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Ko-Autor der Studie und emeritierter Direktor des PIK. „Sie entziehen unserer Atmosphäre CO2 und wandeln es in Sauerstoff zum Atmen und in Kohlenstoff im Baumstamm um, den wir nutzen können. Ich kann mir keine sicherere Art der Kohlenstoffspeicherung vorstellen.

Die Menschheit hat Holz für viele Jahrhunderte für Bauwerke genutzt, doch jetzt geht es angesichts der Herausforderung der Klimastabilisierung um eine völlig neue Größenordnung. Wenn wir das Holz zu modernen Baumaterialien verarbeiten und die Ernte und das Bauen klug managen, können wir Menschen uns ein sicheres Zuhause auf der Erde bauen.“

Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Fachartikel: Nature Sustainability, doi:10.1038/s41893-019-0462-4

Regnauer Plus-Energie-Haus „Liesl“ auf Holzbauwelt.de

KfW-Effizienzhaus 40 Plus erhält höchste Neubau-Förderung

Für den Energiebaustandard KfW-Effizienzhaus im Neubau erhöht sich der Tilgungszuschuss ab dem 24. Januar 2020 deutlich. So ist bei einem KfW-Effizienzhaus 40 Plus ein Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro möglich. Damit hat sich die Förderung verdoppelt.

Energieeffizientes Bauen steht bei Bauherren und Baufamilien gleichermaßen hoch im Kurs, will man sich doch von hohen Energiekosten für alle Zeit verabschieden, so Sigurd Maier, Bauexperte des Ratgeber-Portales Holzbauwelt.de. So interessieren sich auch immer mehr Bauherren für eine Photovoltaik-Anlage und ein Speichersystem, um so ein noch energiesparenderes Eigenheim zu erhalten.

Das Klimakabinett der Bundesregierung hat im September 2019 gesetzlich verbindliche Klimaziele auf den Weg gebracht. Daher sind im Januar 2020 zahlreiche Konditionen- und Produktänderungen im Bereich Energieeffizient Bauen und Sanieren in Kraft getreten.

So profitieren Sie zum Beispiel ab dem 24.01.2020 in vielen Produkten von höheren Tilgungs- und Investitionszuschüssen sowie Kreditbeträgen.

Energieeffizient Bauen – Kredit (153) – Förderung der KfW für Neubau / Kauf

Für den Bau oder Kauf eines neu gebauten KfW-Effizienzhauses erhöht sich der Tilgungszuschuss um 10 %. Der maximale Kreditbetrag steigt um 20.000 Euro auf insgesamt 120.000 Euro.

  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus: 25 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 40: 20 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 24.000 Euro je Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 55: 15 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 18.000 Euro je Wohneinheit
KfW 40 Plus
Maximale KfW-Förderung für das Effizienzhaus KfW 40 Plus / Foto: KAMPA

Unterschiede KfW-Effizienzhaus 40 Plus / 40 / 55

Für Käufer und Bauherren eines Neubaus ist die Energieeffizienz immer ein Thema. Im ersten Moment fragen Sie sich vielleicht: Welches KfW-Effizienzhaus kommt für mich infrage, welche Unterschiede gibt es und welche Kriterien sollte ich in meine Entscheidung mit einbeziehen?

Diesen Fragen wollen wir hier auf den Grund gehen. Dazu stellen wir Ihnen zunächst einmal die drei verschiedenen Effizienzhaus-Klassen vor, welche die KfW für Neubauten festgelegt hat, und zeigen ihre wichtigsten Unterschiede. Folgende Effizienzhaus-Standards kommen infrage:

  • KfW-Effizienzhaus 40 plus
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 55

Der größte Unterschied liegt in ihrer Energieeffizienz. Die Ziffer kennzeichnet den Jahres-Primärenergiebedarf (QP). Je niedriger sie ausfällt, desto energieeffizienter ist die Immobilie. Um sich KfW 40 / KfW 40 Plus oder KfW 55-Haus nennen zu dürfen, darf sie aber gleichzeitig im Bereich des Transmissionsverlustes (H’T) bestimmte Werte nicht übersteigen.

Definition der KfW: „Der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses wird durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht.“ Weiter: „In einem KfW-Effizienzhaus darf generell kein Wärmeerzeuger auf Basis des Energieträgers Öl (z. B. Öl-Brennwertkessel) eingesetzt werden.“

Pluspaket bei KfW 40 Plus: Photovoltaiklanlage, Energiespeicher, Erneuerbare Energien. Moderne Holzhäuser als Effizienzhaus KfW 55 sowie als KfW 40 oder als Holzfertighaus Effizienzhaus KfW 40 Plus im Fertighausbau finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de (bitte die Links anklicken).

Wirtschaftlichkeit von Plusenergiegebäuden?

Die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude hängt stark von der eingenommenen Perspektive, der Betrachtungsweise und der Berechnungsmethode ab.

Besondere Bedeutung beim Bauen hat das Wirtschaftlichkeitsgebot nach dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG). Es ist eine Rechtsgrundlage für die Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Wirtschaftlichkeit bzw. die ökonomische Vorteilhaftigkeit kann nicht beurteilt werden kann, ohne dass Aufwand und Nutzen genau erfasst und Einzahlungen sowie Auszahlungen im Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet werden.

Ausgaben- und Einnahmenseite bei Plusenergiegebäuden?

Die Lebenszykluskostenrechnung im engeren Sinne konzentriert sich auf die Erfassung aller Kosten (Auszahlungen) im Lebenszyklus eines Gebäudes. Dabei wird die Perspektive eines Planers oder eines selbstnutzenden Eigentümers eingenommen. Für beide Perspektiven sollen die Kosten im Lebenszyklus minimiert werden. Hierfür werden die Wechselwirkungen zwischen Bau- und Nutzungkosten analysiert und für die Optimierung des Entwurfs berücksichtigt.

Musterhaus Kampa Ludwigsfelde
Abbildung KAMPA Effizienzhaus 40 Plus (Musterhaus in Ludwigsfelde)

Die Lebenszykluskostenrechnung im weiteren Sinne (engl. Whole life costing, WLC) berücksichtigt neben allen Kosten (Auszahlungen) auch sämtliche Einnahmen (Einzahlungen). Finanzieller Aufwand (Auszahlungen) und Nutzen (Einzahlungen) können einander gegenübergestellt werden.

Erst mit einer Erfassung der wesentlichen Zahlungsflüsse über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes lässt sich beurteilen, welche Maßnahmen am besten zu den Zielen und wirtschaftlichen Interessen der Entscheider passen.

Amortisation der Kosten bei Plusenergiegebäuden?

Bei der Amortisationsrechnung wird die Zeitdauer (Amortisationszeit) ermittelt, innerhalb derer sich die energiebedingten Investitionen zurückzahlen (amortisieren). Der Amortisationszeitpunkt beschreibt dabei den Moment, ab dem die Kosten (energiebedingte Mehrkosten) durch die bis dahin eintretenden Energiekosteneinsparungen gerade gedeckt werden.

Die Amortisationszeit kann sowohl statisch als auch dynamisch berechnet werden. Für die statische Berechnung werden neben den energiebedingten Mehrkosten und den jährlichen Energieeinsparungen noch Angaben zu den aktuellen Energiepreisen benötigt. Die so ermittelte (statische) Amortisationszeit kann mit der üblichen Lebens- oder Nutzungsdauer der untersuchten Maßnahmen verglichen werden und sollte kleiner als diese sein.

Amortisationszeiten von 20–30 Jahren sind damit je nach Maßnahme noch hinnehmbar. Für die dynamische Berechnung sind zusätzlich noch der Kalkulationszins und die zukünftige Energiepreissteigerung festzulegen.

Zur Wirtschaftlichkeit von Plusenergiegebäuden beraten Sie gerne die Fertighaus-Hersteller von Plusenergiehäusern.

Erneuerbare Energien überholen erstmals fossile Energieträger

Der Ausbau von erneuerbaren Energien hat 2019 in Deutschland seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Insgesamt wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2019 erstmals die Stromerzeugung aus fossilen Stein- und Braunkohlekraftwerken übertreffen. Darüber hinaus könnte die Windenergie an Land und auf See die Braunkohle von Platz Eins der Energieträger verdrängen.

Stromerzeugung durch erneuerbare Energien in 2019

aus erneuerbaren Energieträgern stieg in den ersten neun Monaten des Jahres auf insgesamt 183 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. Kwh). Dies waren etwa 9 Prozent mehr als im Vorjahr (167,5 Mrd. Kwh). Besonders bemerkenswert waren die Rekordwindstromerzeugung im Monat März(mit fast 16 Mrd. kWh wurde der bisherige Höchstwert – 15,1 Mrd. Kwh aus dem Dezember 2017- deutlich übertroffen) sowie der sonnige Juni, in welchem mit über sieben Mrd. kWh ein neuer Rekordwert für die Stromerzeugung aus PV-Anlagen erreicht wurde.

Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien ermöglichen den Bau eines Plus-Energie-Hauses. Foto: Regnauer Hausbau

Auch die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen wuchs im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres nochmals an. Insgesamt wurde eine Strommenge von 41,9 Mrd. kWh und damit etwa zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum erzeugt. Die Gründe sind neben dem sehr sonnigen Juni auch der Anlagenzubau im Vorjahr sowie zu Beginn des aktuellen Jahres. In den letzten drei Monaten des Jahres 2019 wird witterungsbedingt nur wenig PV-Strom erzeugt, so dass der gegenwärtig erreichte Zuwachs bereits ein guter Indikator für das Gesamtjahresergebnis ist.

Entwicklung im Wärmebereich durch erneuerbare Energien in 2019

Die Entwicklung im Wärmebereich kann mangels belastbarer unterjähriger Daten zum jetzigen Zeitpunkt nur eingeschränkt beurteilt werden. Der weitere Ausbau von Solarthermie- und Wärmepumpenanlagen kann jedoch auf der Grundlage der Antragszahlen des Marktanreizprogramms (MAP) und Verbandsinformationen abgeschätzt werden. Hier kam es zu einem weiteren Bestandszuwachs von Wärmepumpenanlagen, während der Zubau an Solarthermieanlagen rückläufig ist und die insgesamt installierte Kollektorfläche kaum noch zunimmt.

Sogenannte Plusenergiehäuser mit einer PV-Anlage und Sonnenstrom erwirtschaften ein Plus an Energie, somit mehr als sie selbst benötigen und verbrauchen.

GebäudeEnergieGesetz GEG integriert EU-Gebäuderichtlinie

Am 23. Okt. 2019 hat das Bundeskabinett den Entwurf für das GebäudeEnergieGesetz GEG beschlossen. Der Bundesrat soll sich in 1. Lesung am 20. Dezember 2019 und der Bundestag am 30. Januar 2020 in 1. Lesung damit befassen. Inkrafttreten könnte es dann voraussichtlich zum 01.07.2020.

Das GebäudeEnergieGesetz schafft ein neues, einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden.

An Gebäuden geht derzeit sehr viel Energie unnötigerweise verloren und das, obwohl die energetischen Anforderungen an Gebäude in den letzten Jahren immer mehr verschärft wurden – zuletzt zum 1. Januar 2016 für Neubauten durch Festlegungen in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seitdem müssen neue Wohngebäude einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf pro Jahr aufweisen als bisher.

Nach dem jetzigen Entwurf für das GebäudeEnergieGesetz GEG bleibt es bei den Vorgaben für Neubauten und den Gebäudebestand. Zum Neubau ist damit auch das Niedrigstenergiegebäude mit den Anforderungen, die seit 2016 in der EnEV festgeschrieben sind, definiert.

Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein und der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte soll bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent steigen.

GebäudeEnergieGesetz
GebäudeEnergieGesetz verweist auf die KfW-Effizienzhäuser der EnEV 2016. Foto: Regnauer Hausbau

Was steckt hinter dem Begriff „Niedrigstenergiegebäude“?

Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus: Der Begriff Niedrigstenergiegebäude kann angesichts der vielen verschiedenen Bezeichnungen, die in den letzten Jahren für besonders energieeffiziente Gebäude verwendet werden, verwirren.

Anders als die anderen ist der Begriff Niedrigstenergiegebäude jedoch politisch festgeschrieben und im Rahmen der EU-Gebäuderichtlinie als Standard vorgegeben für Neubauten im öffentlichen Bereich ab 2019 und für alle anderen Neubauten ab 2021. Die EU-Mitgliedsländer sind am Zug, die Standards jeweils mit konkreten Werten bzw. Effizienzzielen zu füllen. Die EU-Gebäuderichtlinie benennt die Niedrigstenergiegebäude nur sehr allgemein als Gebäude mit einer „sehr hohen Gesamtenergieeffizienz“.

Fazit: Das aktuelle, bereits sehr anspruchsvolle Anforderungsniveau für Neubauten und Sanierung wird nicht weiter verschärft. Ab 2021 greift die EU-Gebäuderichtlinie für alle Gebäude – also auch für jedes privat gebaute, neue Wohnhaus. Das neue GebäudeEnergieGesetz setzt die europäischen Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vollständig um und integriert die Regelung des Niedrigstenergiegebäudes in das vereinheitlichte Energieeinsparrecht. Demnach gilt die bereits vorhandene EnEV 2016 weiterhin für den Neubau von Fertighäusern, Holzfertighäusern oder Massiv-Holzhäusern. In der EnEV 2016 sind die von der KfW geförderten Effizienzhäuser festgeschrieben: KfW-Haus 55, KfW 40 Haus und das KfW 40 plus Haus, als sogenanntes Plus-Energie-Haus.

Land Hessen setzt auf Plus-Energie-Siedlungen

Hessen hat sich vorgenommen, seinen Energiebedarf im Jahr 2050 ausschließlich aus erneuerbaren Quellen zu decken. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn mit Strom und Wärme deutlich effizienter umgegangen wird als bisher. Rund ein Drittel, in Privathaushalten sogar die Hälfte unseres Energiebedarfs verwenden wir heute für Heizung und Warmwassererzeugung.

Vieles davon lässt sich – ohne an Komfort einzubüßen – einsparen. Mehr noch: Heute ist es technisch möglich, dass Gebäude Energie produzieren und als Plus-Energie-Häuser zum smarten Kleinstkraftwerk werden.

Im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sind viele Themen gebündelt, die bei der Planung und Realisierung von Plus-Energie-Siedlungen ineinandergreifen: Das reicht vom Ausbau der erneuerbaren Energien über die Energieeffizienz bis zur nachhaltigen Mobilität. Denn auch die Art der Verkehrserschließung hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie klimagerecht ein Siedlungsvorhaben ist.

Noch ist die Plus-Energie-Siedlung nicht „von der Stange“ zu haben. Hier sind die Kommunen als Träger der Bauleitplanung gefragt, mit Pilotprojekten voranzugehen. Dieser Leitfaden weist den Weg, wie Kommunen dabei Vorreiter werden können.

Plus-Energie-Häuser
Plus-Energie-Häuser von Regnauer Hausbau

Zum Erreichen der Klimaziele benötigen wir Plus-Energie-Siedlungen

Wenn Bund und Länder ihre Kimaschutzziele erreichen wollen und gleichzeitig in begrenztem Umfang Neubaugebiete ausgewiesen werden, führt kein Weg an der Plus-Energie-Siedlung vorbei.

In der Plus-Energie-Siedlung wird die Energie ausschließlich erneuerbar erzeugt. Der vorliegende Leitfaden wendet sich daher in erster Linie an Kommunen im ländlichen Raum und im Umland der Städte, die den Bau von Ein- und Mehrfamilienhausgebieten planen.

Diese Siedlungsstrukturen bieten große Dach- und Freiflächen, so dass der Plus-Energie-Standard wirtschaftlich und technisch gut machbar ist. Die Zielgruppe des Leitfadens sind kommunale Entscheidungsträger, Planer, Energieversorger, Netzbetreiber, Bauherren, zukünftige Bewohner und lokale Handwerker.

Wichtig sind Pilotprojekte, auf deren Erfahrungen die Kommunen zurückgreifen können. Ziel des Leitfadens ist es, solche Pilotprojekte anzustoßen, denn bis die Plus-Energie-Siedlung zum Standard wird, ist noch viel Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Der Leitfaden Baulandentwicklung Wege zum Plus Energie Standard – eine Orientierungshilfe für Kommunen ist hier einsehbar.

Regnauer Hausbau gewinnt Deutschen Musterhauspreis

Hausbau-Trendsetter zu besichtigen:

Regnauer Hausbau gewinnt Deutschen Musterhauspreis 2019 mit Haus Liesl im traditionellen oberbayerischen Stil

Am Unternehmensstandort Seebruck / Chiemsee sind bei Regnauer Hausbau zwei prämierte Trendsetter der Fertighausbranche: Das im März 2019 eröffnete Musterhaus Liesl ging jüngst als Sieger des Deutschen Musterhauspreises 2019 in der Kategorie Newcomer hervor.  Das Musterhaus Ambienti+, ebenfalls ein Plusenergiehaus, sicherte sich 2012 den Oskar der Branche sowie den Gesamtsieg im Golden Cube.

Das Seebrucker Familienunternehmen präsentiert Bauinteressenten nicht nur die Musterhäuser am Firmensitz, sondern lädt parallel zur Werksbesichtigung und zu spannenden Gesprächen ein. Als besonderes Highlight fand die Preisübergabe des Deutschen Musterhauspreises 2019 durch den Markenbotschafter und TV-Bauexperten John Kosmalla statt – mit anschließender Zeit für Selfies und Autogramme.

Die Vergabe des Deutschen Musterhauspreises ist eine bundesweite Aktion, bei der Hausbegeisterte in einer unabhängigen Publikumswahl die schönsten unter den rund 1.000 Musterhäusern hierzulande auswählen. In diesem Jahr wurden 45 Ausstellungshäuser in drei Kategorien eingereicht und insgesamt mehr als 151.000 Stimmen abgegeben. Damit wurde im Vergleich zum Vorjahr (122.000 Stimmen) ein neuer Teilnahmerekord erzielt – bei dem sich das Regnauer Haus Liesl an die Spitze setzen konnte.

Regnauer Hausbau
Ausgezeichnetes Musterhaus Liesl von Regnauer Hausbau

Am Tag der Musterhäuser bietet sich für Interessenten die Gelegenheit, Haus Liesl und Haus Ambienti+ im Bauherrenzentrum von Regnauer in Seebruck zu besichtigen.

Auch die Werkstore werden geöffnet, sodass die Besucher sich ein genaues Bild über die computergesteuerte und handwerklich erstklassige Fertigungstechnik des Unternehmens machen können. Zahlreiche Fachleute führen parallel in Vorträgen und Führungen in die Hintergründe des Hausbaus ein und stehen bei Fragen Rede und Antwort.

Von der Planung eines Hauses über individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu den einzelnen Arbeitsschritten in der Fertigung zeigen die Seebrucker so ihren Gästen alles Wissenswerte rund um das individuelle Regnauer Vitalhaus. Ein attraktives Kinderprogramm garantiert darüber hinaus, dass sich auch der Nachwuchs nicht langweilt.

Adresse des oberbayerischen Holzhaus-Herstellers:

Regnauer Hausbau GmbH & Co.KG, Pullacher Str. 11
83358 Seebruck

Weitere Haustypen von Regnauer Hausbau finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau: Holzbauwelt.de.

 

Plus-Energie-Haus leistet einfach mehr

Energieeffizient bauen mit einem Plus-Energie-Haus und sich vom Energielieferanten unabhängig machen, ist das erstrebenswerte Ziel vieler Bauherren und Baufamilien. Ein Eigenheim das langfristig Energie spart und somit den Geldbeutel schont.

Das Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau ist so ein Haustyp, der übers Jahr gerechnet mehr Energie selbst erzeugt als verbraucht wird. Der Plusenergiestandard hat den Vorteil, möglichst viel der selbst erzeugten Energie auch selbst zu verbrauchen, um sich unabhängiger zu unaufhaltsam steigenden Kosten für Strom, Gas und Öl zu machen.

Je höher der Selbstversorgungsgrad an Energie im Haus ist, um so gefeiter ist der Hauseigentümer vor Entwicklungen am Energiemarkt.

Voraussetzung und Konstruktion für ein Plus-Energie-Haus

Voraussetzung für den Bau eines Plusenergiehauses ist die perfekt gedämmte, luftdichte Gebäudehülle. Denn natürlich ist die Wärme am billigsten, die gar nicht erst verloren geht. Holzhaushersteller wie zum Beispiel der oberbayerische Holzfertighaus-Spezialist Regnauer Hausbau verfügen über ein spezielles Wand- und Deckensystem das hoch wärmedämmend und luftdicht ist.

Plus-Energie-Haus
Energieeffizient bauen mit einem Plus-Energie-Haus als Holzhaus. Foto: Regnauer Hausbau

Besondere Sorgfalt ist geboten bei den Konstruktionen von Balkons, Rollladenkästen, Wandanschlüssen, Fensterrahmen und -stürzen, Deckenanschlüssen und Hausecken. Hier spielt natürlich besonders der Holzfertigbau mit seinem hohem Grad an präziser industrieller Vorfertigung seine Vorteile aus.

Solare Wärmegewinne durch die Ausrichtung des Hause nach Süden oder Südwesten ist ebenfalls beim energieeffizienten Bauen eine wichtige Voraussetzung. Große Fensterflächen lassen die Sonnenstrahlen bis ins Haus hinein. Mit digitaler Haussteuerung (Smart Home) lassen sich im Hochsommer unabhängig die Verschattungsanlagen steuern und regulieren.

Primärenergiebedarf und KfW-Förderung beim Plus-Energie-Haus

Universitäts-Prof. Dr. -Ing. Norbert M. Fisch von der TU Braunschweig, international ausgewiesener Energie- und Solarexperte antortet auf die Frage: „Wofür genau wird denn nun einem Gebäude nach Ihren Maßstäben der Energieplus-Standard bescheinigt? Seine Antwort: „ Der Standard eines Netto-Energie Plus-Gebäudes wird erreicht, sofern die über ein Kalenderjahr durch erneuerbare Energien bereitgestellte Primärenergie größer ist als der gesamte Primärenergiebedarf und der Überschuss über die Bilanzgrenze abgegeben wird. “

Entscheidend ist also der Primärenergiebedarf eines Gebäudes, der durch die Art der Energiegewinnung erreicht wird. Erneuerbare Energien schneiden dadurch erheblich günstiger dabei ab als etwa Atomstrom oder Kohle. Alles eine Frage der Nachhaltigkeit.

Je nach Einsatz der Heiz- und Lüftungstechnik beim Hausbau werden Effizienzhäuser von der KfW bezuschusst als KfW 55 / KfW 40 oder KfW 40 plus Haus. Das KfW 40 plus Haus entspricht dabei dem Plus-Energie-Haus.

Plus-Energie-Haus mit Energieüberschuss bauen

Energieeffizient bauen und sich vom Energielieferanten unabhängig machen, ist das erstrebenswerte Ziel vieler Bauherren und Baufamilien. Ein Eigenheim das langfristig Energie spart und somit den Geldbeutel schont. Eigenen Strom erzeugen und verbrauchen für Haus und Elektromobilität.

Das Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau ist so ein Haustyp, der übers Jahr gerechnet mehr Energie selbst erzeugt als verbraucht wird. Der Plusenergiestandard hat den Vorteil, möglichst viel der selbst erzeugten Energie auch selbst zu verbrauchen, um sich unabhängiger zu unaufhaltsam steigenden Kosten für Strom, Gas und Öl zu machen.

Je höher der Selbstversorgungsgrad an Energie im Haus ist, um so gefeiter ist der Hauseigentümer vor Entwicklungen am Energiemarkt.

Voraussetzung und Konstruktion für ein Plus-Energie-Haus

Voraussetzung für den Bau eines Plusenergiehauses ist die perfekt gedämmte, luftdichte Gebäudehülle. Denn natürlich ist die Wärme am billigsten, die gar nicht erst verloren geht. Holzhaushersteller wie zum Beispiel der oberbayerische Holzfertighaus-Speziallist Regnauer Hausbau verfügen über ein spezielles Wand- und Deckensystem das hoch wärmedämmend und luftdicht ist.

Besondere Sorgfalt ist geboten bei den Konstruktionen von Balkons, Rollladenkästen, Wandanschlüssen, Fensterrahmen und -stürzen, Deckenanschlüssen und Hausecken. Hier spielt natürlich besonders der Holzfertigbau mit seinem hohem Grad an präziser industrieller Vorfertigung seine Vorteile aus.

Plus-Energie-Haus
Mit einem Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau dauerhaft eigene Energie sichern. Foto: Regnauer Hausbau, Haus Ambienti+

Solare Wärmegewinne durch die Ausrichtung des Hause nach Süden oder Südwesten ist ebenfalls beim energieeffizienten Bauen eine wichtige Voraussetzung. Große Fensterflächen lassen die Sonnenstrahlen bis ins Haus hinein. Mit digitaler Haussteuerung (Smart Home) lassen sich im Hochsommer unabhängig die Verschattungsanlagen steuern und regulieren.

Primärenergiebedarf und KfW-Förderung beim Plus-Energie-Haus

Universitäts-Prof. Dr. -Ing. Norbert M. Fisch von der TU Braunschweig, international ausgewiesener Energie- und Solarexperte Experte antwortet auf die Frage: „Wofür genau, Herr Professor, wird denn nun einem Gebäude nach Ihren Maßstäben der Energieplus-Standard bescheinigt? Seine Antwort: „ Der Standard eines Netto-Energie Plus-Gebäudes wird erreicht, sofern die über ein Kalenderjahr durch erneuerbare Energien bereitgestellte Primärenergie größer ist als der gesamte Primärenergiebedarf und der Überschuss über die Bilanzgrenze abgegeben wird. “

Entscheidend ist also der Primärenergiebedarf eines Gebäudes, der durch die Art der Energiegewinnung erreicht wird. Erneuerbare Energien schneiden dadurch erheblich günstiger dabei ab als etwa Atomstrom oder Kohle. Alles eine Frage der Nachhaltigkeit.

Je nach Einsatz der Heiz- und Lüftungstechnik beim Hausbau werden Effizienzhäuser von der KfW bezuschusst als KfW 55 / KfW 40 oder KfW 40 plus Haus. Das KfW 40 plus Haus entspricht dabei dem Plus-Energie-Haus. Energieeffiziente KfW-Häuser sparen dauerhaft Energiekosten.

Die Wärmepumpe dominiert den Haus-Neubau

In nahezu jedem zweiten neu gebauten Haus wird eine Wärmepumpe als Heizsystem verwendet. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 117.869 Wohngebäude genehmigt. Davon werden 51.527 Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet, dies entspricht einem Anteil von 43,7 Prozent.

Die Wärmepumpe verteidigt 2018 ihre Spitzenposition im Neubau. Nach den neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes baute die Wärmepumpe ihren Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas bei den genehmigten Wohngebäuden mit einem Anteil von rund 44 Prozent weiter aus. Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude.

8.839 Gebäude (7,5 Prozent) nutzen dabei Erdwärme, während 42.668 Gebäude (36,2 Prozent) andere Umweltwärme, aus Wasser und vor allem Luft zum Heizen nutzbar machen. Wie schon im Vorjahr ist die Wärmepumpe damit das beliebteste Heizsystem im Neubau und lässt Gasheizungen (48.311 Gebäude) hinter sich.

Wärmepumpe wird zum Standardheizsystem im Neubau

Im Neubau, der nach aktuellen energetischen Standards errichtet wird, verlieren fossile Energieträger stetig an Bedeutung – deshalb war diese Entwicklung absehbar und wird sich auch zukünftig weiter fortsetzen“, ist Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe überzeugt. „Damit die Klimaziele im Gebäudebereich eingehalten werden können, muss sich die Bundesregierung zu einem ambitionierten Gebäudeenergiegesetz durchringen. Wir brauchen einen Technologiewechsel und eine echte Energiewende im Heizungskeller“, so Sabel weiter.

Wärmepumpe
Im Neubau-Segment ist die Wärmepumpe das beliebteste Wärmesystem

Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude. Von den 2018 genehmigten 145.016 Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 54.538 mit Wärmepumpen beheizt, dies entspricht einem Anteil von 37,6 Prozent. Zum Vergleich: 54.273 Gebäude nutzen Gasheizungen (37,4 Prozent). Somit kann die Wärmepumpe auch in der Gesamtbetrachtung die Position des Spitzenreiters einnehmen.

Die Wärmepumpe ist eine Schüsseltechnologie – in Neubau und Bestand

Die eigentliche Herausforderung für die Wärmewende liegt allerdings im Gebäudebestand, deshalb ist es wichtig, den Anteil an Wärmepumpen auch in diesem Bereich auszubauen. Die technischen Lösungen sind grundsätzlich vorhanden, allerdings verhindert das derzeitige Energiepreisgefüge den dringend notwendigen verstärkten Einsatz von Wärmpumpen in Bestandsgebäuden. „Eine Reform der Entgelt- und Abgabensystematik ist überfällig. Die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie der Sektorkopplung leidet unter der zu hohen Belastung des Strompreises, insbesondere im Verhältnis zu Erdgas und Heizöl “, erklärt Sabel.

Hier geht es zu Holzfertighäusern nach dem KfW-55-Energiestandard, die mit einer Wärmepumpe betrieben werden.

Holzfertigbauweise – schnell, gesund und klimaneutral

Energieeffizienz durch KfW-Häuser beim Hausbau lohnt sich doppelt. Durch den geringen Energieverbrauch wird die Umwelt entlastet und zudem wird der Geldbeutel dauerhaft geschont. Es lohnt sich also die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in die Baufinanzierung mit einzubeziehen.

Steigende Energiepreise, steigendes Umweltbewusstsein und die Auswirkungen der Klimaveränderung führen dazu, das Thema Energieeffizienz beim Hausbau konkret anzugehen. Die Holzfertighaus-Hersteller verfügen mit Holz über einen nachwachsenden Baustoff, der als einziger CO2-neutral wirkt.

Holz beim Bauen zu verwenden bedeutet, der Atmosphäre das klimaschädliche CO2 zu entziehen und den Kohlenstoff unschädlich im Holz zu lagern. Eine Familie, die sich zum Bau eines Holzhauses entscheidet, holt ca. 20.000 Kilogramm Kohlenstoff aus der Luft.

Holzfertigbauweise bietet Holzhäuser für alle Energiestandards

Das Ratgeber Portal Holzbauwelt.de verfügt mit seinen Baupartnern über eine große Auswahl an energieeffizienten KfW-Häusern in Holzfertigbauweise. Die allermeisten Holzhäuser sind frei geplant, sogenannten Architektenhäuser. Bauherren haben die Wahl zwischen KfW-55, KfW-40, KfW-40plus sowie KfW-Passivhäuser.

Holzfertigbauweise
Die Holzfertigbauweise lässt schnell und präzise den gewünschten Wohnraum entstehen

Die Holzhaus-Hersteller auf Holzbauwelt.de sorgen dafür, dass die Vorgaben der KfW Bank beim Hausbau planerisch umgesetzt werden. Sie sorgen auch dafür, dass die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV) eingehalten werden und schaffen somit für den Bauherren den Anforderungsrahmen für die Beantragung eines KfW-Darlehens.

Damit die Bauherren über ein energiesparendes Haus verfügen, bauen die Holzhaus-Hersteller Häuser, in denen ausschließlich ausgereifte und hochwertige Technik zum Einsatz kommt. Eine ideale Kombination aus moderner Haustechnik, Dreifachverglasung der Fenster sowie einer effizienten Wärmedämmung sorgt dafür, dass der Bauherr Energie und Kosten spart und gleichzeitig noch die Umwelt schont.

Neben den vorgenannten Aspekten sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine energieeffiziente Nutzung dieser Anlagen ist eine korrekte und durchdachte Planung. Bereits bei der Planung wird ein Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt, welches genau zu den Bedürfnissen der Hausbewohner passt.

Für zukünftige Häuslebauer ist es ratsam sich rechtzeitig zur energiesparenden Holzfertigbauweise zu informieren. Jetzt energiesicher für die Zukunft bauen mit einem KfW-Effizienzhaus. Lassen Sie frühzeitig von den Holzhaus-Herstellern beraten. Die Hausbau Förderung der KfW zum energieeffizienten Bauen hilft auf dem Weg in die eigenen vier Wände.

Regnauer Hausbau mit neuem Musterhaus Liesl

Das jüngste Musterhaus von Regnauer Hausbau „Liesl“ verkörpert alle Eigenschaften, die den Erfolg des Familienbetriebs ausmachen. Die im Gebäude verbaute und von Regnauer in diesem Jahr eingeführte extra stark gedämmte Thermo-Vitalwand mit Holzfaserdämmung. Die Innen- und Außendämmung erfüllt schon heute die energetischen Anforderungen der Zukunft. Anläßlich des 90jährigen Bestehens der Regnauer Gruppe im März 2019 wurde das Musterhaus unter zahlreich erschienenen Gästen und vielen Bauinteressenten eingeweiht.

Das neue Musterhaus “Liesl” von Regnauer Hausbau entstand in Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut. Mit „Liesl“ will der Fertighaushersteller eine neue Hauslinie einführen, die traditionelles Bauen mit modernen Elementen verbindet. Das Sentinel Haus Institut berät das Unternehmen bei der Materialauswahl, schult die Akteure und wird die Raumluftqualität anhand einer abschließenden Raumluftmessung bewerten und auszeichnen.

Mit seinem weit auskragenden Dach, dem breiten Flur, dem sogenannten Flez, der Wohnküche auf der einen Seite und der gemütlichen Stube mit Kaminofen auf der anderen paart das Musterhaus zudem Tradition mit Innovation und heimatverbundener Gemütlichkeit mit zeitgemäßer Umsetzung und moderner Technik. Damit überzeugte der errichtete Neubau bei der Einweihungsfeier die bauinteressierten Gäste auf der ganzen Linie.

Regnauer Hausbau
Neues Musterhaus „Liesl“ von Regnauer Hausbau – Foto: Regnauer Hausbau

Im Musterhaus Liesl ist man „dahoam“. Tradition ist wieder modern, Heimat ist angesagt, alpenländischer Chic sorgt für Gemütlichkeit. Ein Rückzugsbereich, der Sicherheit, Geborgenheit und Gemütlichkeit bietet – mit regionalem Bezug. Denn Musterhaus Liesl zeigt seine bayerische Verbundenheit.

Bautafel von Musterhaus „Liesl“ von Regnauer Hausbau

Wohnfläche: EG 85 m2, OG 85 m2

Außenmaße: 12,20 m x 9,30 m

Bauweise: Massivholz-Riegel-Konstruktion, Dämmung: Holzfaser, mittl. U-Wert der 310 bis 350 mm dicken Außenwand: 0,15 bis 0,17 W/(m2K)

Fassade: Strukturputz und Lärchenschalung

Dach: Satteldach 20°, Kniestock: 252 cm

Heizung/Haustechnik: Luft/Luft-Wärmepumpe, Photovoltaik, Batteriespeicher, Smarthome-Technik

Primärenergiebedarf: 27,6 kWh/(m2a)

Energiestandard: KfW Effizienzhaus 40 plus

Preis: auf Anfrage

Regnauer Hausbau aus Seebruck am Chiemsee hat sich mit Vitalhäusern einen Namen gemacht. „Häuser, die gut tun“ lautet folgerichtig auch die Botschaft des oberbayerischen Holzhaus-Herstellers. Die Leidenschaft für wohngesundes Bauen stellt jedes neue Haus, das Seebruck verlässt, erneut unter Beweis.

Unternehmenschef Michael Regnauer betont, dass „moderne Häuser als Kraft- und Energiequelle im anstrengenden Alltag dienen und sich aufgrund des ökologischen Baustoffes Holz und der leistungsstarken Vitalwände als Gesundbrunnen erweisen.“ Das Familienunternehmen, das vor 90 Jahren gegründet wurde, baut schlüsselfertige Häuser aus einer Hand.

Weitere Haustypen vom bayerischen Fertighaushersteller Regnauer Hausbau finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser – Holzbauwelt.de.

Energieeffiziente KfW-Häuser sparen dauerhaft Energiekosten

Steigende Energiepreise, steigendes Umweltbewusstsein – mit den Jahren ist das Thema Energieeffizienz beim Hausbau immer wichtiger geworden. Energieeffiziente KfW-Häuser schonen nicht nur die Umwelt, sondern nebenbei auch den eigenen Geldbeutel. Denn wer energieeffizient bauen will, kann unter verschiedenen Energiestandards auswählen.

Viele Fertighaus- und Holzhaus-Hersteller fertigen sogenannte freigeplante Architektenhäuser als energieeffiziente KfW-Häuser. Bauherren haben die Wahl zwischen einem, KfW-55-Effizienzhaus, KfW-40-Effizienzhaus, einem KfW-40-Plus-Effizienzhaus, das einem Plus-Energie-Haus entspricht oder einem Passivhaus, das ebenfalls von der KfW gefördert wird. Um ein solches Haus nach den Vorgaben der KfW Bank in punkto Energieeffizienz zu planen und um die Förderung zu erhalten, verfügen die Fertighaushersteller wie zum Beispiel Regnauer Hausbau über energieeffizeinte KfW-Häuser in ihrem Produktportfolio.

Energieeffiziente KfW-Häuser bauen und KfW-Fördergelder beanspruchen

Jeder Bauherr oder Baufamilie hat andere Wünsche zum Bauen und Wohnen. Individuelle Holzfertighäuser sind eine Domäne der Holzfertighaus-Hersteller. Wand- und Dachsysteme sind meist in der Holzrahmenbauweise oder auch Holztafelbauweise gefertigt, dies garantiert eine hohe Vorfertigung im Werk des Holzhaus-Herstellers. Der Haushersteller sorgt dafür, dass die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden. Sie schaffen somit für den Bauherren den Anforderungsrahmen für die Beantragung eines KfW-Zuschusses.

Energieeffiziente KfW-Häuser
Energieeffizeinte KfW-Häuser von Regnauer Hausbau

Eine ausgereifte und hochwertige Energiespartechnik, die auf den Haustyp abgestimmt ist, spart dauerhaft Energiekosten ein, da die energieeffizienten Holzfertighäuser nur noch wenig Energie verbrauchen. Das spart dauerhaft an den Energiekosten. Eine ideale Kombination aus moderner Haustechnik, Dreifachverglasung der Fenster sowie einer effizienten Wärmedämmung durch Holzweichfaser-Dämmstoffe sorgt dafür, dass der Bauherr Energie und Kosten spart und gleichzeitig noch die Umwelt schont.

Neben den vorgenannten Aspekten sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine energieeffiziente Nutzung dieser Anlagen ist eine korrekte und durchdachte Planung. Die Holzfertighaus-Hersteller überlassen nichts dem Zufall. Bereits bei der Planung wird ein Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt, welches genau zu den Bedürfnissen der Hausbewohner passt. Lassen Sie sich von den Holzfertighaus-Herstellern beraten oder fordern sie weitere Informationen bei ausgewählten Haus-Herstellern auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de an.

PV-Anlage kombiniert mit Energiespeicher wird lukrativ

Energiespeicher werden zunehmend lukrativer. Der rapide Preisverfall von Solarmodulen und Solarstromanlagen und die Tatsache, dass heute die Stromerzeugungskosten durch Photovoltaikanlagen in der Regel unter dem Strompreis der Versorger liegen, führen zu einem verstärkten Einsatz von Batteriespeichern. Denn die Kosteneinsparungen schaffen neue Spielräume für die Investition in ergänzende Speicherlösungen.

Eine attraktive Option, da die Einspeisevergütung für Solarstrom kontinuierlich sinkt und auf diese Weise der Eigenverbrauch lukrativ weiter erhöht werden kann. Aktuelle Beispiele der Kombination PV und Energiespeicher sind 2019 ein starker Schwerpunkt der ees Europe, Europas größter und besucherstärkster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, die vom 15. bis 17. Mai 2019 in München im Rahmen der Innovationsplattform The smarter E Europe stattfindet.

Sinkende Einspeisevergütungen für Solarstrom werfen für viele Betreiber von PV-Anlagen die Frage auf, wie sie ihren selbst erzeugten Strom künftig am besten nutzen sollen. Das gilt für kleinere Anlagen, wie sie meist auf Eigenheimen zu finden sind, genauso wie für größere Anlagen, die vor allem in Gewerbebetrieben oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Energiespeicher werden nach Wegfall der Einspeisevergütung besonders attraktiv

Die Frage nach der lukrativsten Lösung ist vielleicht schon bald sehr einfach zu beantworten. Besonders relevant ist die Fragestellung für die Betreiber, deren Anlagen ab 2021 keine Einspeisevergütung nach dem EEG mehr erhalten. Zunächst trifft dies nur auf wenige Pioniere zu, die früh in PV investiert haben. Spätestens ab 2025 ist dann aber eine große Zahl von Anlagen betroffen. Nach der aktuellen Analyse von PricewaterhouseCoopers (PwC) „Energyfacts: Alte Photovoltaik-Anlagen – Ende der Förderung in Sicht“ können Eigentümer von durchschnittlich großen Dachanlagen auf Einfamilienhäusern mit etwa 6 kW Leistung und 935 Volllaststunden/Jahr ab 2021 mit dem Stromverkauf an der Börse nur noch rund 163 Euro pro Jahr erlösen.

Energiespeicher
PV-Anlage kombiniert mit Energiespeicher wird lukrativ für Fertighäuser

Gleichzeitig könnten sie aber 533 Euro pro Jahr sparen, wenn sie den Strom selbst nutzen. Der finanzielle Vorteil fällt noch deutlicher aus, wenn die PV-Anlage mit einem Speicher kombiniert wird. Vorausschauende Anlagenbetreiber sollten sich deshalb jetzt Gedanken machen, wie sie nach Auslaufen ihrer Einspeisevergütung ihren kostenlos erzeugten PV Strom nutzen wollen.

Energiespeicher senken den Strompreis erheblich

„Ein PV-Speicher wirkt wie eine eigene Strompreisbremse“, sagt Dietmar Geckeler, Inhaber und Geschäftsführer von denersol. Der Autor eines Ende 2018 zusammen mit DGS Franken veröffentlichten Leitfadens „Batteriespeicher – Der Leitfaden für Industrie- und Gewerbeanwendungen“ erläutert: „Alle Rahmenbedingungen entwickeln sich zu Gunsten von PV-Speichern, auch im gewerblichen Bereich. Ab 2025 fallen zudem jedes Jahr Tausende gewerbliche PV-Anlagen aus der EEG-Vergütung. Die Entwicklung von PV-Speichern und den entsprechenden Systemen steht erst am Anfang und wird zukünftig auch in der Breite für einen Einsatz von Batteriespeichern sorgen.“
Energiespeicher fördern die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle.

Auch Dr. Alexander Hirnet, Technischer Leiter Varta Storage Deutschland, ist vom Einsatz der Energiespeicher überzeugt: „Energiespeicher und ihre vielfältigen Anwendungsfelder befördern die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle. Anbieter von Lösungen „neuer“ Energien kombinieren beispielsweise Blockheizkraftwerke und PV-Anlagen mit dezentralisierten Speichersystemen, um Kunden umweltfreundliche Energie zu liefern. In anderen Fällen speisen private Bürger mit eigenen Stromerzeugungsanlagen überschüssige Energie auf ein Konto ein und rufen sie bei Bedarf ab. Spannend sind auch Geschäftsideen, in denen Betreiber digital einzelne Batteriespeichereinheiten vernetzen und so dezentralisierte Großspeicheranlagen erschaffen.“