GebäudeEnergieGesetz GEG integriert EU-Gebäuderichtlinie

Am 23. Okt. 2019 hat das Bundeskabinett den Entwurf für das GebäudeEnergieGesetz GEG beschlossen. Der Bundesrat soll sich in 1. Lesung am 20. Dezember 2019 und der Bundestag am 30. Januar 2020 in 1. Lesung damit befassen. Inkrafttreten könnte es dann voraussichtlich zum 01.07.2020.

Das GebäudeEnergieGesetz schafft ein neues, einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden.

An Gebäuden geht derzeit sehr viel Energie unnötigerweise verloren und das, obwohl die energetischen Anforderungen an Gebäude in den letzten Jahren immer mehr verschärft wurden – zuletzt zum 1. Januar 2016 für Neubauten durch Festlegungen in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seitdem müssen neue Wohngebäude einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf pro Jahr aufweisen als bisher.

Nach dem jetzigen Entwurf für das GebäudeEnergieGesetz GEG bleibt es bei den Vorgaben für Neubauten und den Gebäudebestand. Zum Neubau ist damit auch das Niedrigstenergiegebäude mit den Anforderungen, die seit 2016 in der EnEV festgeschrieben sind, definiert.

Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein und der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte soll bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent steigen.

GebäudeEnergieGesetz
GebäudeEnergieGesetz verweist auf die KfW-Effizienzhäuser der EnEV 2016. Foto: Regnauer Hausbau

Was steckt hinter dem Begriff „Niedrigstenergiegebäude“?

Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus: Der Begriff Niedrigstenergiegebäude kann angesichts der vielen verschiedenen Bezeichnungen, die in den letzten Jahren für besonders energieeffiziente Gebäude verwendet werden, verwirren.

Anders als die anderen ist der Begriff Niedrigstenergiegebäude jedoch politisch festgeschrieben und im Rahmen der EU-Gebäuderichtlinie als Standard vorgegeben für Neubauten im öffentlichen Bereich ab 2019 und für alle anderen Neubauten ab 2021. Die EU-Mitgliedsländer sind am Zug, die Standards jeweils mit konkreten Werten bzw. Effizienzzielen zu füllen. Die EU-Gebäuderichtlinie benennt die Niedrigstenergiegebäude nur sehr allgemein als Gebäude mit einer „sehr hohen Gesamtenergieeffizienz“.

Fazit: Das aktuelle, bereits sehr anspruchsvolle Anforderungsniveau für Neubauten und Sanierung wird nicht weiter verschärft. Ab 2021 greift die EU-Gebäuderichtlinie für alle Gebäude – also auch für jedes privat gebaute, neue Wohnhaus. Das neue GebäudeEnergieGesetz setzt die europäischen Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vollständig um und integriert die Regelung des Niedrigstenergiegebäudes in das vereinheitlichte Energieeinsparrecht. Demnach gilt die bereits vorhandene EnEV 2016 weiterhin für den Neubau von Fertighäusern, Holzfertighäusern oder Massiv-Holzhäusern. In der EnEV 2016 sind die von der KfW geförderten Effizienzhäuser festgeschrieben: KfW-Haus 55, KfW 40 Haus und das KfW 40 plus Haus, als sogenanntes Plus-Energie-Haus.

Land Hessen setzt auf Plus-Energie-Siedlungen

Hessen hat sich vorgenommen, seinen Energiebedarf im Jahr 2050 ausschließlich aus erneuerbaren Quellen zu decken. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn mit Strom und Wärme deutlich effizienter umgegangen wird als bisher. Rund ein Drittel, in Privathaushalten sogar die Hälfte unseres Energiebedarfs verwenden wir heute für Heizung und Warmwassererzeugung.

Vieles davon lässt sich – ohne an Komfort einzubüßen – einsparen. Mehr noch: Heute ist es technisch möglich, dass Gebäude Energie produzieren und als Plus-Energie-Häuser zum smarten Kleinstkraftwerk werden.

Im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sind viele Themen gebündelt, die bei der Planung und Realisierung von Plus-Energie-Siedlungen ineinandergreifen: Das reicht vom Ausbau der erneuerbaren Energien über die Energieeffizienz bis zur nachhaltigen Mobilität. Denn auch die Art der Verkehrserschließung hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie klimagerecht ein Siedlungsvorhaben ist.

Noch ist die Plus-Energie-Siedlung nicht „von der Stange“ zu haben. Hier sind die Kommunen als Träger der Bauleitplanung gefragt, mit Pilotprojekten voranzugehen. Dieser Leitfaden weist den Weg, wie Kommunen dabei Vorreiter werden können.

Plus-Energie-Häuser
Plus-Energie-Häuser von Regnauer Hausbau

Zum Erreichen der Klimaziele benötigen wir Plus-Energie-Siedlungen

Wenn Bund und Länder ihre Kimaschutzziele erreichen wollen und gleichzeitig in begrenztem Umfang Neubaugebiete ausgewiesen werden, führt kein Weg an der Plus-Energie-Siedlung vorbei.

In der Plus-Energie-Siedlung wird die Energie ausschließlich erneuerbar erzeugt. Der vorliegende Leitfaden wendet sich daher in erster Linie an Kommunen im ländlichen Raum und im Umland der Städte, die den Bau von Ein- und Mehrfamilienhausgebieten planen.

Diese Siedlungsstrukturen bieten große Dach- und Freiflächen, so dass der Plus-Energie-Standard wirtschaftlich und technisch gut machbar ist. Die Zielgruppe des Leitfadens sind kommunale Entscheidungsträger, Planer, Energieversorger, Netzbetreiber, Bauherren, zukünftige Bewohner und lokale Handwerker.

Wichtig sind Pilotprojekte, auf deren Erfahrungen die Kommunen zurückgreifen können. Ziel des Leitfadens ist es, solche Pilotprojekte anzustoßen, denn bis die Plus-Energie-Siedlung zum Standard wird, ist noch viel Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Der Leitfaden Baulandentwicklung Wege zum Plus Energie Standard – eine Orientierungshilfe für Kommunen ist hier einsehbar.

Regnauer Hausbau gewinnt Deutschen Musterhauspreis

Hausbau-Trendsetter zu besichtigen:

Regnauer Hausbau gewinnt Deutschen Musterhauspreis 2019 mit Haus Liesl im traditionellen oberbayerischen Stil

Am Unternehmensstandort Seebruck / Chiemsee sind bei Regnauer Hausbau zwei prämierte Trendsetter der Fertighausbranche: Das im März 2019 eröffnete Musterhaus Liesl ging jüngst als Sieger des Deutschen Musterhauspreises 2019 in der Kategorie Newcomer hervor.  Das Musterhaus Ambienti+, ebenfalls ein Plusenergiehaus, sicherte sich 2012 den Oskar der Branche sowie den Gesamtsieg im Golden Cube.

Das Seebrucker Familienunternehmen präsentiert Bauinteressenten nicht nur die Musterhäuser am Firmensitz, sondern lädt parallel zur Werksbesichtigung und zu spannenden Gesprächen ein. Als besonderes Highlight fand die Preisübergabe des Deutschen Musterhauspreises 2019 durch den Markenbotschafter und TV-Bauexperten John Kosmalla statt – mit anschließender Zeit für Selfies und Autogramme.

Die Vergabe des Deutschen Musterhauspreises ist eine bundesweite Aktion, bei der Hausbegeisterte in einer unabhängigen Publikumswahl die schönsten unter den rund 1.000 Musterhäusern hierzulande auswählen. In diesem Jahr wurden 45 Ausstellungshäuser in drei Kategorien eingereicht und insgesamt mehr als 151.000 Stimmen abgegeben. Damit wurde im Vergleich zum Vorjahr (122.000 Stimmen) ein neuer Teilnahmerekord erzielt – bei dem sich das Regnauer Haus Liesl an die Spitze setzen konnte.

Regnauer Hausbau
Ausgezeichnetes Musterhaus Liesl von Regnauer Hausbau

Am Tag der Musterhäuser bietet sich für Interessenten die Gelegenheit, Haus Liesl und Haus Ambienti+ im Bauherrenzentrum von Regnauer in Seebruck zu besichtigen.

Auch die Werkstore werden geöffnet, sodass die Besucher sich ein genaues Bild über die computergesteuerte und handwerklich erstklassige Fertigungstechnik des Unternehmens machen können. Zahlreiche Fachleute führen parallel in Vorträgen und Führungen in die Hintergründe des Hausbaus ein und stehen bei Fragen Rede und Antwort.

Von der Planung eines Hauses über individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu den einzelnen Arbeitsschritten in der Fertigung zeigen die Seebrucker so ihren Gästen alles Wissenswerte rund um das individuelle Regnauer Vitalhaus. Ein attraktives Kinderprogramm garantiert darüber hinaus, dass sich auch der Nachwuchs nicht langweilt.

Adresse des oberbayerischen Holzhaus-Herstellers:

Regnauer Hausbau GmbH & Co.KG, Pullacher Str. 11
83358 Seebruck

Weitere Haustypen von Regnauer Hausbau finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau: Holzbauwelt.de.

 

Plus-Energie-Haus leistet einfach mehr

Energieeffizient bauen mit einem Plus-Energie-Haus und sich vom Energielieferanten unabhängig machen, ist das erstrebenswerte Ziel vieler Bauherren und Baufamilien. Ein Eigenheim das langfristig Energie spart und somit den Geldbeutel schont.

Das Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau ist so ein Haustyp, der übers Jahr gerechnet mehr Energie selbst erzeugt als verbraucht wird. Der Plusenergiestandard hat den Vorteil, möglichst viel der selbst erzeugten Energie auch selbst zu verbrauchen, um sich unabhängiger zu unaufhaltsam steigenden Kosten für Strom, Gas und Öl zu machen.

Je höher der Selbstversorgungsgrad an Energie im Haus ist, um so gefeiter ist der Hauseigentümer vor Entwicklungen am Energiemarkt.

Voraussetzung und Konstruktion für ein Plus-Energie-Haus

Voraussetzung für den Bau eines Plusenergiehauses ist die perfekt gedämmte, luftdichte Gebäudehülle. Denn natürlich ist die Wärme am billigsten, die gar nicht erst verloren geht. Holzhaushersteller wie zum Beispiel der oberbayerische Holzfertighaus-Spezialist Regnauer Hausbau verfügen über ein spezielles Wand- und Deckensystem das hoch wärmedämmend und luftdicht ist.

Plus-Energie-Haus
Energieeffizient bauen mit einem Plus-Energie-Haus als Holzhaus. Foto: Regnauer Hausbau

Besondere Sorgfalt ist geboten bei den Konstruktionen von Balkons, Rollladenkästen, Wandanschlüssen, Fensterrahmen und -stürzen, Deckenanschlüssen und Hausecken. Hier spielt natürlich besonders der Holzfertigbau mit seinem hohem Grad an präziser industrieller Vorfertigung seine Vorteile aus.

Solare Wärmegewinne durch die Ausrichtung des Hause nach Süden oder Südwesten ist ebenfalls beim energieeffizienten Bauen eine wichtige Voraussetzung. Große Fensterflächen lassen die Sonnenstrahlen bis ins Haus hinein. Mit digitaler Haussteuerung (Smart Home) lassen sich im Hochsommer unabhängig die Verschattungsanlagen steuern und regulieren.

Primärenergiebedarf und KfW-Förderung beim Plus-Energie-Haus

Universitäts-Prof. Dr. -Ing. Norbert M. Fisch von der TU Braunschweig, international ausgewiesener Energie- und Solarexperte antortet auf die Frage: „Wofür genau wird denn nun einem Gebäude nach Ihren Maßstäben der Energieplus-Standard bescheinigt? Seine Antwort: „ Der Standard eines Netto-Energie Plus-Gebäudes wird erreicht, sofern die über ein Kalenderjahr durch erneuerbare Energien bereitgestellte Primärenergie größer ist als der gesamte Primärenergiebedarf und der Überschuss über die Bilanzgrenze abgegeben wird. “

Entscheidend ist also der Primärenergiebedarf eines Gebäudes, der durch die Art der Energiegewinnung erreicht wird. Erneuerbare Energien schneiden dadurch erheblich günstiger dabei ab als etwa Atomstrom oder Kohle. Alles eine Frage der Nachhaltigkeit.

Je nach Einsatz der Heiz- und Lüftungstechnik beim Hausbau werden Effizienzhäuser von der KfW bezuschusst als KfW 55 / KfW 40 oder KfW 40 plus Haus. Das KfW 40 plus Haus entspricht dabei dem Plus-Energie-Haus.

Plus-Energie-Haus mit Energieüberschuss bauen

Energieeffizient bauen und sich vom Energielieferanten unabhängig machen, ist das erstrebenswerte Ziel vieler Bauherren und Baufamilien. Ein Eigenheim das langfristig Energie spart und somit den Geldbeutel schont. Eigenen Strom erzeugen und verbrauchen für Haus und Elektromobilität.

Das Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau ist so ein Haustyp, der übers Jahr gerechnet mehr Energie selbst erzeugt als verbraucht wird. Der Plusenergiestandard hat den Vorteil, möglichst viel der selbst erzeugten Energie auch selbst zu verbrauchen, um sich unabhängiger zu unaufhaltsam steigenden Kosten für Strom, Gas und Öl zu machen.

Je höher der Selbstversorgungsgrad an Energie im Haus ist, um so gefeiter ist der Hauseigentümer vor Entwicklungen am Energiemarkt.

Voraussetzung und Konstruktion für ein Plus-Energie-Haus

Voraussetzung für den Bau eines Plusenergiehauses ist die perfekt gedämmte, luftdichte Gebäudehülle. Denn natürlich ist die Wärme am billigsten, die gar nicht erst verloren geht. Holzhaushersteller wie zum Beispiel der oberbayerische Holzfertighaus-Speziallist Regnauer Hausbau verfügen über ein spezielles Wand- und Deckensystem das hoch wärmedämmend und luftdicht ist.

Besondere Sorgfalt ist geboten bei den Konstruktionen von Balkons, Rollladenkästen, Wandanschlüssen, Fensterrahmen und -stürzen, Deckenanschlüssen und Hausecken. Hier spielt natürlich besonders der Holzfertigbau mit seinem hohem Grad an präziser industrieller Vorfertigung seine Vorteile aus.

Plus-Energie-Haus
Mit einem Plus-Energie-Haus von Regnauer Hausbau dauerhaft eigene Energie sichern. Foto: Regnauer Hausbau, Haus Ambienti+

Solare Wärmegewinne durch die Ausrichtung des Hause nach Süden oder Südwesten ist ebenfalls beim energieeffizienten Bauen eine wichtige Voraussetzung. Große Fensterflächen lassen die Sonnenstrahlen bis ins Haus hinein. Mit digitaler Haussteuerung (Smart Home) lassen sich im Hochsommer unabhängig die Verschattungsanlagen steuern und regulieren.

Primärenergiebedarf und KfW-Förderung beim Plus-Energie-Haus

Universitäts-Prof. Dr. -Ing. Norbert M. Fisch von der TU Braunschweig, international ausgewiesener Energie- und Solarexperte Experte antwortet auf die Frage: „Wofür genau, Herr Professor, wird denn nun einem Gebäude nach Ihren Maßstäben der Energieplus-Standard bescheinigt? Seine Antwort: „ Der Standard eines Netto-Energie Plus-Gebäudes wird erreicht, sofern die über ein Kalenderjahr durch erneuerbare Energien bereitgestellte Primärenergie größer ist als der gesamte Primärenergiebedarf und der Überschuss über die Bilanzgrenze abgegeben wird. “

Entscheidend ist also der Primärenergiebedarf eines Gebäudes, der durch die Art der Energiegewinnung erreicht wird. Erneuerbare Energien schneiden dadurch erheblich günstiger dabei ab als etwa Atomstrom oder Kohle. Alles eine Frage der Nachhaltigkeit.

Je nach Einsatz der Heiz- und Lüftungstechnik beim Hausbau werden Effizienzhäuser von der KfW bezuschusst als KfW 55 / KfW 40 oder KfW 40 plus Haus. Das KfW 40 plus Haus entspricht dabei dem Plus-Energie-Haus. Energieeffiziente KfW-Häuser sparen dauerhaft Energiekosten.

Die Wärmepumpe dominiert den Haus-Neubau

In nahezu jedem zweiten neu gebauten Haus wird eine Wärmepumpe als Heizsystem verwendet. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 117.869 Wohngebäude genehmigt. Davon werden 51.527 Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet, dies entspricht einem Anteil von 43,7 Prozent.

Die Wärmepumpe verteidigt 2018 ihre Spitzenposition im Neubau. Nach den neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes baute die Wärmepumpe ihren Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas bei den genehmigten Wohngebäuden mit einem Anteil von rund 44 Prozent weiter aus. Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude.

8.839 Gebäude (7,5 Prozent) nutzen dabei Erdwärme, während 42.668 Gebäude (36,2 Prozent) andere Umweltwärme, aus Wasser und vor allem Luft zum Heizen nutzbar machen. Wie schon im Vorjahr ist die Wärmepumpe damit das beliebteste Heizsystem im Neubau und lässt Gasheizungen (48.311 Gebäude) hinter sich.

Wärmepumpe wird zum Standardheizsystem im Neubau

Im Neubau, der nach aktuellen energetischen Standards errichtet wird, verlieren fossile Energieträger stetig an Bedeutung – deshalb war diese Entwicklung absehbar und wird sich auch zukünftig weiter fortsetzen“, ist Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe überzeugt. „Damit die Klimaziele im Gebäudebereich eingehalten werden können, muss sich die Bundesregierung zu einem ambitionierten Gebäudeenergiegesetz durchringen. Wir brauchen einen Technologiewechsel und eine echte Energiewende im Heizungskeller“, so Sabel weiter.

Wärmepumpe
Im Neubau-Segment ist die Wärmepumpe das beliebteste Wärmesystem

Anders als im Jahr 2017 erreicht die Wärmepumpe diesmal auch den ersten Platz bei der Betrachtung aller genehmigten Gebäude. Von den 2018 genehmigten 145.016 Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 54.538 mit Wärmepumpen beheizt, dies entspricht einem Anteil von 37,6 Prozent. Zum Vergleich: 54.273 Gebäude nutzen Gasheizungen (37,4 Prozent). Somit kann die Wärmepumpe auch in der Gesamtbetrachtung die Position des Spitzenreiters einnehmen.

Die Wärmepumpe ist eine Schüsseltechnologie – in Neubau und Bestand

Die eigentliche Herausforderung für die Wärmewende liegt allerdings im Gebäudebestand, deshalb ist es wichtig, den Anteil an Wärmepumpen auch in diesem Bereich auszubauen. Die technischen Lösungen sind grundsätzlich vorhanden, allerdings verhindert das derzeitige Energiepreisgefüge den dringend notwendigen verstärkten Einsatz von Wärmpumpen in Bestandsgebäuden. „Eine Reform der Entgelt- und Abgabensystematik ist überfällig. Die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie der Sektorkopplung leidet unter der zu hohen Belastung des Strompreises, insbesondere im Verhältnis zu Erdgas und Heizöl “, erklärt Sabel.

Hier geht es zu Holzfertighäusern nach dem KfW-55-Energiestandard, die mit einer Wärmepumpe betrieben werden.

Holzfertigbauweise – schnell, gesund und klimaneutral

Energieeffizienz durch KfW-Häuser beim Hausbau lohnt sich doppelt. Durch den geringen Energieverbrauch wird die Umwelt entlastet und zudem wird der Geldbeutel dauerhaft geschont. Es lohnt sich also die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in die Baufinanzierung mit einzubeziehen.

Steigende Energiepreise, steigendes Umweltbewusstsein und die Auswirkungen der Klimaveränderung führen dazu, das Thema Energieeffizienz beim Hausbau konkret anzugehen. Die Holzfertighaus-Hersteller verfügen mit Holz über einen nachwachsenden Baustoff, der als einziger CO2-neutral wirkt.

Holz beim Bauen zu verwenden bedeutet, der Atmosphäre das klimaschädliche CO2 zu entziehen und den Kohlenstoff unschädlich im Holz zu lagern. Eine Familie, die sich zum Bau eines Holzhauses entscheidet, holt ca. 20.000 Kilogramm Kohlenstoff aus der Luft.

Holzfertigbauweise bietet Holzhäuser für alle Energiestandards

Das Ratgeber Portal Holzbauwelt.de verfügt mit seinen Baupartnern über eine große Auswahl an energieeffizienten KfW-Häusern in Holzfertigbauweise. Die allermeisten Holzhäuser sind frei geplant, sogenannten Architektenhäuser. Bauherren haben die Wahl zwischen KfW-55, KfW-40, KfW-40plus sowie KfW-Passivhäuser.

Holzfertigbauweise
Die Holzfertigbauweise lässt schnell und präzise den gewünschten Wohnraum entstehen

Die Holzhaus-Hersteller auf Holzbauwelt.de sorgen dafür, dass die Vorgaben der KfW Bank beim Hausbau planerisch umgesetzt werden. Sie sorgen auch dafür, dass die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV) eingehalten werden und schaffen somit für den Bauherren den Anforderungsrahmen für die Beantragung eines KfW-Darlehens.

Damit die Bauherren über ein energiesparendes Haus verfügen, bauen die Holzhaus-Hersteller Häuser, in denen ausschließlich ausgereifte und hochwertige Technik zum Einsatz kommt. Eine ideale Kombination aus moderner Haustechnik, Dreifachverglasung der Fenster sowie einer effizienten Wärmedämmung sorgt dafür, dass der Bauherr Energie und Kosten spart und gleichzeitig noch die Umwelt schont.

Neben den vorgenannten Aspekten sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine energieeffiziente Nutzung dieser Anlagen ist eine korrekte und durchdachte Planung. Bereits bei der Planung wird ein Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt, welches genau zu den Bedürfnissen der Hausbewohner passt.

Für zukünftige Häuslebauer ist es ratsam sich rechtzeitig zur energiesparenden Holzfertigbauweise zu informieren. Jetzt energiesicher für die Zukunft bauen mit einem KfW-Effizienzhaus. Lassen Sie frühzeitig von den Holzhaus-Herstellern beraten. Die Hausbau Förderung der KfW zum energieeffizienten Bauen hilft auf dem Weg in die eigenen vier Wände.

Regnauer Hausbau mit neuem Musterhaus Liesl

Das jüngste Musterhaus von Regnauer Hausbau „Liesl“ verkörpert alle Eigenschaften, die den Erfolg des Familienbetriebs ausmachen. Die im Gebäude verbaute und von Regnauer in diesem Jahr eingeführte extra stark gedämmte Thermo-Vitalwand mit Holzfaserdämmung. Die Innen- und Außendämmung erfüllt schon heute die energetischen Anforderungen der Zukunft. Anläßlich des 90jährigen Bestehens der Regnauer Gruppe im März 2019 wurde das Musterhaus unter zahlreich erschienenen Gästen und vielen Bauinteressenten eingeweiht.

Das neue Musterhaus “Liesl” von Regnauer Hausbau entstand in Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut. Mit „Liesl“ will der Fertighaushersteller eine neue Hauslinie einführen, die traditionelles Bauen mit modernen Elementen verbindet. Das Sentinel Haus Institut berät das Unternehmen bei der Materialauswahl, schult die Akteure und wird die Raumluftqualität anhand einer abschließenden Raumluftmessung bewerten und auszeichnen.

Mit seinem weit auskragenden Dach, dem breiten Flur, dem sogenannten Flez, der Wohnküche auf der einen Seite und der gemütlichen Stube mit Kaminofen auf der anderen paart das Musterhaus zudem Tradition mit Innovation und heimatverbundener Gemütlichkeit mit zeitgemäßer Umsetzung und moderner Technik. Damit überzeugte der errichtete Neubau bei der Einweihungsfeier die bauinteressierten Gäste auf der ganzen Linie.

Regnauer Hausbau
Neues Musterhaus „Liesl“ von Regnauer Hausbau – Foto: Regnauer Hausbau

Im Musterhaus Liesl ist man „dahoam“. Tradition ist wieder modern, Heimat ist angesagt, alpenländischer Chic sorgt für Gemütlichkeit. Ein Rückzugsbereich, der Sicherheit, Geborgenheit und Gemütlichkeit bietet – mit regionalem Bezug. Denn Musterhaus Liesl zeigt seine bayerische Verbundenheit.

Bautafel von Musterhaus „Liesl“ von Regnauer Hausbau

Wohnfläche: EG 85 m2, OG 85 m2

Außenmaße: 12,20 m x 9,30 m

Bauweise: Massivholz-Riegel-Konstruktion, Dämmung: Holzfaser, mittl. U-Wert der 310 bis 350 mm dicken Außenwand: 0,15 bis 0,17 W/(m2K)

Fassade: Strukturputz und Lärchenschalung

Dach: Satteldach 20°, Kniestock: 252 cm

Heizung/Haustechnik: Luft/Luft-Wärmepumpe, Photovoltaik, Batteriespeicher, Smarthome-Technik

Primärenergiebedarf: 27,6 kWh/(m2a)

Energiestandard: KfW Effizienzhaus 40 plus

Preis: auf Anfrage

Regnauer Hausbau aus Seebruck am Chiemsee hat sich mit Vitalhäusern einen Namen gemacht. „Häuser, die gut tun“ lautet folgerichtig auch die Botschaft des oberbayerischen Holzhaus-Herstellers. Die Leidenschaft für wohngesundes Bauen stellt jedes neue Haus, das Seebruck verlässt, erneut unter Beweis.

Unternehmenschef Michael Regnauer betont, dass „moderne Häuser als Kraft- und Energiequelle im anstrengenden Alltag dienen und sich aufgrund des ökologischen Baustoffes Holz und der leistungsstarken Vitalwände als Gesundbrunnen erweisen.“ Das Familienunternehmen, das vor 90 Jahren gegründet wurde, baut schlüsselfertige Häuser aus einer Hand.

Weitere Haustypen vom bayerischen Fertighaushersteller Regnauer Hausbau finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser – Holzbauwelt.de.

Energieeffiziente KfW-Häuser sparen dauerhaft Energiekosten

Steigende Energiepreise, steigendes Umweltbewusstsein – mit den Jahren ist das Thema Energieeffizienz beim Hausbau immer wichtiger geworden. Energieeffiziente KfW-Häuser schonen nicht nur die Umwelt, sondern nebenbei auch den eigenen Geldbeutel. Denn wer energieeffizient bauen will, kann unter verschiedenen Energiestandards auswählen.

Viele Fertighaus- und Holzhaus-Hersteller fertigen sogenannte freigeplante Architektenhäuser als energieeffiziente KfW-Häuser. Bauherren haben die Wahl zwischen einem, KfW-55-Effizienzhaus, KfW-40-Effizienzhaus, einem KfW-40-Plus-Effizienzhaus, das einem Plus-Energie-Haus entspricht oder einem Passivhaus, das ebenfalls von der KfW gefördert wird. Um ein solches Haus nach den Vorgaben der KfW Bank in punkto Energieeffizienz zu planen und um die Förderung zu erhalten, verfügen die Fertighaushersteller wie zum Beispiel Regnauer Hausbau über energieeffizeinte KfW-Häuser in ihrem Produktportfolio.

Energieeffiziente KfW-Häuser bauen und KfW-Fördergelder beanspruchen

Jeder Bauherr oder Baufamilie hat andere Wünsche zum Bauen und Wohnen. Individuelle Holzfertighäuser sind eine Domäne der Holzfertighaus-Hersteller. Wand- und Dachsysteme sind meist in der Holzrahmenbauweise oder auch Holztafelbauweise gefertigt, dies garantiert eine hohe Vorfertigung im Werk des Holzhaus-Herstellers. Der Haushersteller sorgt dafür, dass die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden. Sie schaffen somit für den Bauherren den Anforderungsrahmen für die Beantragung eines KfW-Zuschusses.

Energieeffiziente KfW-Häuser
Energieeffizeinte KfW-Häuser von Regnauer Hausbau

Eine ausgereifte und hochwertige Energiespartechnik, die auf den Haustyp abgestimmt ist, spart dauerhaft Energiekosten ein, da die energieeffizienten Holzfertighäuser nur noch wenig Energie verbrauchen. Das spart dauerhaft an den Energiekosten. Eine ideale Kombination aus moderner Haustechnik, Dreifachverglasung der Fenster sowie einer effizienten Wärmedämmung durch Holzweichfaser-Dämmstoffe sorgt dafür, dass der Bauherr Energie und Kosten spart und gleichzeitig noch die Umwelt schont.

Neben den vorgenannten Aspekten sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine energieeffiziente Nutzung dieser Anlagen ist eine korrekte und durchdachte Planung. Die Holzfertighaus-Hersteller überlassen nichts dem Zufall. Bereits bei der Planung wird ein Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt, welches genau zu den Bedürfnissen der Hausbewohner passt. Lassen Sie sich von den Holzfertighaus-Herstellern beraten oder fordern sie weitere Informationen bei ausgewählten Haus-Herstellern auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de an.

PV-Anlage kombiniert mit Energiespeicher wird lukrativ

Energiespeicher werden zunehmend lukrativer. Der rapide Preisverfall von Solarmodulen und Solarstromanlagen und die Tatsache, dass heute die Stromerzeugungskosten durch Photovoltaikanlagen in der Regel unter dem Strompreis der Versorger liegen, führen zu einem verstärkten Einsatz von Batteriespeichern. Denn die Kosteneinsparungen schaffen neue Spielräume für die Investition in ergänzende Speicherlösungen.

Eine attraktive Option, da die Einspeisevergütung für Solarstrom kontinuierlich sinkt und auf diese Weise der Eigenverbrauch lukrativ weiter erhöht werden kann. Aktuelle Beispiele der Kombination PV und Energiespeicher sind 2019 ein starker Schwerpunkt der ees Europe, Europas größter und besucherstärkster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, die vom 15. bis 17. Mai 2019 in München im Rahmen der Innovationsplattform The smarter E Europe stattfindet.

Sinkende Einspeisevergütungen für Solarstrom werfen für viele Betreiber von PV-Anlagen die Frage auf, wie sie ihren selbst erzeugten Strom künftig am besten nutzen sollen. Das gilt für kleinere Anlagen, wie sie meist auf Eigenheimen zu finden sind, genauso wie für größere Anlagen, die vor allem in Gewerbebetrieben oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Energiespeicher werden nach Wegfall der Einspeisevergütung besonders attraktiv

Die Frage nach der lukrativsten Lösung ist vielleicht schon bald sehr einfach zu beantworten. Besonders relevant ist die Fragestellung für die Betreiber, deren Anlagen ab 2021 keine Einspeisevergütung nach dem EEG mehr erhalten. Zunächst trifft dies nur auf wenige Pioniere zu, die früh in PV investiert haben. Spätestens ab 2025 ist dann aber eine große Zahl von Anlagen betroffen. Nach der aktuellen Analyse von PricewaterhouseCoopers (PwC) „Energyfacts: Alte Photovoltaik-Anlagen – Ende der Förderung in Sicht“ können Eigentümer von durchschnittlich großen Dachanlagen auf Einfamilienhäusern mit etwa 6 kW Leistung und 935 Volllaststunden/Jahr ab 2021 mit dem Stromverkauf an der Börse nur noch rund 163 Euro pro Jahr erlösen.

Energiespeicher
PV-Anlage kombiniert mit Energiespeicher wird lukrativ für Fertighäuser

Gleichzeitig könnten sie aber 533 Euro pro Jahr sparen, wenn sie den Strom selbst nutzen. Der finanzielle Vorteil fällt noch deutlicher aus, wenn die PV-Anlage mit einem Speicher kombiniert wird. Vorausschauende Anlagenbetreiber sollten sich deshalb jetzt Gedanken machen, wie sie nach Auslaufen ihrer Einspeisevergütung ihren kostenlos erzeugten PV Strom nutzen wollen.

Energiespeicher senken den Strompreis erheblich

„Ein PV-Speicher wirkt wie eine eigene Strompreisbremse“, sagt Dietmar Geckeler, Inhaber und Geschäftsführer von denersol. Der Autor eines Ende 2018 zusammen mit DGS Franken veröffentlichten Leitfadens „Batteriespeicher – Der Leitfaden für Industrie- und Gewerbeanwendungen“ erläutert: „Alle Rahmenbedingungen entwickeln sich zu Gunsten von PV-Speichern, auch im gewerblichen Bereich. Ab 2025 fallen zudem jedes Jahr Tausende gewerbliche PV-Anlagen aus der EEG-Vergütung. Die Entwicklung von PV-Speichern und den entsprechenden Systemen steht erst am Anfang und wird zukünftig auch in der Breite für einen Einsatz von Batteriespeichern sorgen.“
Energiespeicher fördern die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle.

Auch Dr. Alexander Hirnet, Technischer Leiter Varta Storage Deutschland, ist vom Einsatz der Energiespeicher überzeugt: „Energiespeicher und ihre vielfältigen Anwendungsfelder befördern die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle. Anbieter von Lösungen „neuer“ Energien kombinieren beispielsweise Blockheizkraftwerke und PV-Anlagen mit dezentralisierten Speichersystemen, um Kunden umweltfreundliche Energie zu liefern. In anderen Fällen speisen private Bürger mit eigenen Stromerzeugungsanlagen überschüssige Energie auf ein Konto ein und rufen sie bei Bedarf ab. Spannend sind auch Geschäftsideen, in denen Betreiber digital einzelne Batteriespeichereinheiten vernetzen und so dezentralisierte Großspeicheranlagen erschaffen.“

 

Passivhäuser – Bauen für die Zukunft?

Deutschland gilt als Vorreiter beim Bau von Passivhäuser. Die größte Passivhaus-Siedlung der Welt liegt in der sogenannten Bahnstadt in Heidelberg. Sie verfügt sogar über Passivhaus-Supermärkte und das einzige Passivhaus-Kino der Welt. Wissenschaftler versuchen ständig, Passivhäuser zu verbessern und arbeiten dabei vor allem an drei Dingen: an den Fenstern und Fassaden, an der Belüftung, die es so nur in einem Passivhaus gibt und den massiv eingesetzten Dämmstoffen.

Beim energieeffizienten Bauen geht es in ersten Linie darum, die Kosten für Heizenergie zu senken. Passivhäuser brauchen auch weniger Heizenergie, weil sie gezielt die Sonneneinstrahlung nutzen. Besonders gut gedämmte Häuser kommen sogar ganz ohne normale Heizung aus, denn sie nutzen Sonnenstrahlung, Körperwärme und gespeicherte Energie.

Das Prinzip eines Passivhauses ist einfach: Möglichst wenig Wärme soll raus, möglichst viel Wärme rein. Das bedeutet zunächst mehr Dämmung. Benötigen Altbauten oft deutlich über 100 Kilowattstunden Heizwärme pro Quadratmeter im Jahr und Neubauten immer noch die Hälfte, so kommen Passivhäuser mit 10 bis 15 kwh aus – nur noch 10% der bisherigen Häuser.

Folgende typische Merkmale zeichnen Passivhäuser aus:

  • dickere Dämmung (Außenwand / Dach)
  • 3-fach verglaste Fenster
  • Dichtigkeit der Gebäudehülle eines Hauses
  • Belüftungsanlage (kontrollierte Be- und Endlüftung)
  • energieeffiziente Planung
Passivhäuser
Passivhäuser benötigen fast keine Energie. Bild: Regnauer Hausbau

Der Holzbau überzeugt bei Passivhäuser durch die natürliche Dämmung

Passivhäuser werden von spezialisierten Holzfertigbau-Unternehmen meist als Holzrahmenbau und Holzständerbauweise realisiert. Beim Holzständerbau können in die Gefache zwischen den Balken natürliche Dämmstoffe eingebracht werden. Die Holzwand inclusive von Holzfaserdämmstoffen verfügt somit über eine ausreichende wärmedämmende Wandstärke von ca. 40cm. Mit Wärmedämmziegeln im Vergleich wird die Außenwand dicker als 50cm. Hier hat der Holzbau klare Dämmvorteile, weil aufgrund der geringeren Wandstärke bei gleicher Dämmwirkung dadurch mehr Platz im Haus vorhanden ist. Dies kann bis zu 8 m² Raumgewinn pro Haus bedeuten.

Bewohner von Passivhäuser schätzen die geringen Energiekosten des Hauses. Eher gewöhnungsbedürftig ist die kontrollierte Be- und Endlüftung des Gebäudes, denn ein zusätzliches Lüften der Räume ist in Passivhäusern nicht vorgesehen. Die dichte Gebäudehülle wie im Passivhaus erfordert generell eine Belüftungsanlage. Auswirkungen auf das Raumklima und die Balance zwischen trockener Luft und wohltemperierten Feuchteempfinden in den Räumen erfordern das richtige Zusammenspiel von Mensch und Stoffen im Gebäude sowie dem Umgebungsverhalten.

Förderung Passivhäuser durch die KfW ist gewährleistet

Der Passivhausstandard ist wirtschaftlich betrachtet durch die hohe Energieeinsparung langfristig günstiger als eine herkömmliche Bauweise. Am Anfang müssen jedoch höhere Investitionskosten aufgebracht werden, um das Bauvorhaben umsetzen zu können. Die Mehrkosten für die verbesserten Fenster, eine Lüftungsanlage und dickere Dämmung können zu einem großen Teil durch Fördermittel aufgefangen werden. Der Passivhaus-Standard entspricht weitgehend einem KfW-Effizienzhaus 55. Weitere Informationen: Energieeffizient bauen mit KfW-Förderung.

Informationen rund um das Passivhaus bauen:
  • Passivhäuser können sowohl als Fertighaus, Holzhaus oder Holzfertighaus errichtet werden. Eine Auswahl an Passivhäusern finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de
  • Generell Wissenwertes mit Forschungsergebnissen gibt es beim Darmstädter Passivhaus Institut von Dr. Wolfgang Feist.

Bauen mit Holz schützt das Klima aktiv

Bauen mit Holz kann helfen, klimaschädliche Treibhausgase zu minimieren. Bei einem Mehrfamilienhaus aus Holz können fast 50 Prozent CO2 Emissionen eingespart werden“, sagte Bundesministerin Klöckner auf der Veranstaltung „Charta für Holz 2.0“ in Berlin.

Steigender Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum, an öffentlichen Gebäuden, wie Schulen und Kindergärten, oder bei Industrie- und Gewerbebauten stellen Politik und Entscheider vor unterschiedlichste Aufgaben. Während die zunehmende Bautätigkeit einerseits begrüßenswert ist, muss vorausschauend darüber nachgedacht werden, wie die Beteiligten diese Entwicklungen nachhaltig gestalten können, damit sie nicht zu Lasten des Klimaschutzes und nachfolgender Generationen gehen.

Bauen mit Holz hat großes Potenzial im Wohnbau

Gerade im mehrgeschossigen Bauen mit Holz stehe Deutschland erst am Anfang einer Entwicklung, so die Ministerin weiter. „Ich begrüße es, dass sich in den Bundesländern mehr und mehr die Erkenntnis durchsetzt, Hemmnisse bei den rechtlichen Rahmenbedingungen aufzuheben und diese an den Stand der Technik des Holzbaus anzupassen. Mein Ministerium fördert daher entsprechende Forschung im Brandschutz, um ungerechtfertigte Hemmnisse aufzulösen.“

Andererseits dokumentieren eindrucksvolle Holzbauprojekte in Großstädten wie auch im ländlichen Raum das zunehmende Interesse von Entscheidern und Planern an einer nachhaltigen, auf nachwachsenden und regional verfügbaren Rohstoffen basierenden Bauweise. Dennoch besteht vielerorts Skepsis verbunden mit Fragen und Informationsbedarf über Potenziale, Möglichkeiten, aber auch Hürden bei der Verwendung von Holz im Bauwesen oder grundsätzlichen Fragen der Verfügbarkeit von Holz.

Bauen mit Holz
Bauen mit Holz mit dem oberbayerischen Unternehmen Regnauer Hausbau

Charta Holz 2.0 steht für Bauen mit Holz

Unter dem Motto „Mensch, Stadt, Land, Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ kommen in Berlin Experten aus den Bereichen Bauen und Umwelt sowie Forst und Holz zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Charta für Holz 2.0 im Dialog“ zusammen. Diskutiert werden Lösungsansätze für die dringenden Fragen des zukunftsfähigen Bauens. Die Veranstaltung findet parallel zur 24. Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz statt.

Im Fokus der „Charta Holz 2.0“ steht der Beitrag von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zur Unterstützung internationaler, europäischer und nationaler politischer Strategien und Programme in den Bereichen Klimaschutz, Stärkung der ländlichen Räume sowie Ressourcenschutz. Bei der Dialogreihe sollen Lösungsansätze für ein „ zukunftsfähiges Bauen“ diskutiert werden. Sie findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag (DLT) und Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) statt.

Angebote über hochwertige Holzhäuser finden Sie auf dem Portal Holzbauwelt.de, zum Beispiel von Regnauer Hausbau.

 

Wohlfühlen mit Holz im Innenbereich

Holz ist nicht nur Baustoff sondern ein beliebtes Material im Innenbereich des Hauses. Echte Holzfußböden sind ästhetisch, warm, behaglich, nachhaltig und werthaltig – das sind die überzeugenden Attribute. Ob hell oder dunkel, hart oder weich, modern oder rustikal – die Hölzer unserer heimischen Wälder befriedigen jeden Geschmack.

Holz und natürliches Design mit Massivholzdielen

Massivholzdielen sind der Klassiker unter den Holzfußböden. Sie sind extrem langlebig und mehrfach abschleifbar – ein kaum schlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Holz als Massivholz-Parkett

Massivholz-Parkett wird in mehreren Ausführungen und Stärken (z.B. Stab-, Mosaik-, Dünnparkett, Holzpflaster) angeboten. Die Parkettstäbe mit Nut und Feder können in verschiedenen Mustern geklebt, geschraubt oder genagelt werden. Eine Sonderform ist das Klammerparkett mit Metallbügeln, das schwimmend auf elastischen Unterlagen (Kork, Filz, Holzweichfaserplatten) verlegt wird. Der Vorteil liegt im relativ flachen Fußbodenaufbau, der sich gut im Altbau einsetzen lässt. Außerdem können diese Parkettstäbe bei einem Umzug leicht mitgenommen werden.

Holz
Bauen mit Holz im Innenbereich schafft Behaglichkeit

 Holz Fertigparkett

Es wird aus zwei oder drei Holzlagen hergestellt, die kreuzweise miteinander verleimt sind. Die Deckschicht besteht aus 2 bis 5mm dicken Furnieren. Für Mehrstabelemente ist die Bezeichnung „Schiffsboden“ gebräuchlich, Einstabelemente werden auch als „Landhausdielen“ bezeichnet. Oberflächlich lässt sich das Fertigparkett nicht von einem Vollholzboden unterscheiden. Nachteilig ist aber, dass durch die dünne Nutzschicht ein mehrfaches Aufarbeiten wie bei Massivparkett kaum durchgeführt werden kann. Das dünne Zweischichtparkett muss außerdem fest mit dem Untergrund verklebt werden. Bei der Verklebung von Parkett auf den Untergründen ist immer mit Emissionen zu rechnen.

Fertigparkett wird überwiegend mit herstellerseitig aufgebrachter Versiegelung geliefert. Eventuelle Beschädigungen der Oberfläche lassen sich hierbei nur durch vollständiges Abschleifen und Neubeschichten reparieren. Bevorzugen Sie unbedingt eine geölte und gewachste Oberfläche, die auch hohen Beanspruchungen standhält, bei Bedarf ansatzlos repariert werden kann und vor allem die natürlichen Holzeigenschaften bewahrt.

Werkstoffplatten aus Holz

Bei geringen Ansprüchen an die Optik können auch Holzwerkstoffplatten als Bodenbelag dienen. Spanplatten oder OSB-Platten halten allerdings keine hohe Beanspruchung aus. Als Übergangslösung vor dem Einbau eines echten Holzbodens kann empfohlen werden, emissionsarme Platten (erkennbar am „Blauen Engel“ nach RAL UZ 38 oder am Natureplus-Label) auf eine geeignete Unterkonstruktion oder Trittschallplatte zu bringen. Dann können Sie später ohne großen Aufwand Parkett oder Dielen direkt auf diesen Platten verlegen. Sogenannte OSB-Platten finden oft Verwendung beim Wandaufbau für Holzhäuser der Holzfertighaus-Hersteller.

Energieeffizient bauen mit KFW-Förderung

Welche Familie wollte nicht in einem energieeffizienten Fertighaus wohnen das wenig Energie zum Heizen und für Warmwasser benötigt. Fertighaus-Hersteller bauen alle Energiestandards vom Effizienzhaus bis zum Plusenergiehaus, das sogar Energieüberschüsse produziert. Und der Bund gibt den Bauherren noch Zuschüsse aus dem Förderprogramm – energieeffizient Bauen –  durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, besser bekannt als KfW, hinzu. Deshalb ist es für künftige Baufamilien wichtig, welche Förderungen es zum Hausbau gibt.

Förderprogramm der KfW – energieeffizient bauen –  im Überblick

Energieeffiziente Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und werden deshalb staatlich gefördert. Als Grundsatz gilt: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung. Gradmesser sind die Effizienzhaus-Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die wichtigsten Effizienzhäuser sind KfW 40, KfW 40 plus, KfW 55. Das KfW-Effizienzhaus ist ein technischer Standard den die KfW als Maßstab zur Energieeffizienz und zur Förderung nutzt. Als Grundsatz gilt: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung. Gradmesser sind die Effizienzhaus-Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier einige Auszüge aus der Förderung zum Neubau eines Hauses. Vor allem was wird gefördert?

  • Die KfW fördert den Neubau oder Erst­erwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus, und zwar

    • beim Neubau: die Bau- und Bauneben­kosten (ohne Grundstücks­kosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Bau­begleitung
    • beim Kauf: den Kaufpreis für das Wohn­gebäude (ohne Grundstückskosten).
    • diese Förderung greift jedoch nicht bei der Finanzierung beim Bau von Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Energieeffizient bauen mit einem KfW-Effizienzhaus?

Nach dem Grundsatz: Je effizienter das Haus, desto höher die Förderung steht das KfW-Effizienzhaus 40 plus an erster Stelle:

energieeffizient bauen
KfW-Effizienzhäuser vom Holzhaus-Hersteller energieeffizient bauen lassen. Foto: Regnauer Hausbau

Das KfW-Effizienzhaus 40 Plus benötigt 40 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Zusätzlich verfügt es über folgendes Plus Paket:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface

Das KfW-Effizienzhaus 40 benötigt 40 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Gemessen werden Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Das KfW-Effizienzhaus 55 benötigt 55 % der Energie, die ein vergleichbares Referenzgebäude laut Energieeinsparverordnung höchstens verbrauchen sollte. Gemessen werden Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Nicht immer ist es vorteilhaft sich die höchstmögliche KfW-Förderung zu sichern. Lassen sie sich von ausgewählten Holzfertighaus-Herstellern beraten, welcher Energiestandard am besten zu Ihrem Traumhaus passt und wie sie energieeffizient bauen können. Weitere Informationen und Berechnungen zum Programm energieeffizient bauen zur KfW-Förderung finden sie hier.

Solarstromanlage lohnt sich für Hausbesitzer

Die Solarstromanlage auf dem eigenen Dach kann sich für viele Hausbesitzer wieder lohnen. Laut der Zeitschrift „Finanztest“ sind jährliche Renditen bis zu acht Prozent möglich – wenn man es richtig angeht. Die Förderung gekappt, die Batterien zu teuer – eine Solarstromanlage auf dem Dach galt in den vergangenen Jahren nicht gerade als gute Geldanlage. Das hat sich laut der Zeitschrift „Finanztest“ mittlerweile wieder deutlich geändert. Je nachdem, wie ein Hausbesitzer die Anlage betreibt, lassen sich damit durchaus ordentliche Renditen erwirtschaften.

Die Experten von „Finanztest“ machen dazu Beispielrechnungen auf: Am ehesten lohnt sich nach ihren Angaben eine Anlage mit Eigenverbrauch und ohne Batteriespeicher. Wer einen üblichen Preis für die Anlage bezahle – für eine Sechs-Kilowatt-Anlage rechnen die Experten mit 7800 Euro – und 25 Prozent des Stroms selbst nutze, erwirtschafte je nach Sonnenausbeute eine Rendite von 5,6 bis 8,0 Prozent Prozent pro Jahr. Unter optimalen Bedingungen könne die Rendite sogar zweistellig ausfallen.

Solarstromanlage mit Batteriespeicher ist wirtschaftlich

Auch Anlagen mit ergänzendem Batteriespeicher können demnach wieder wirtschaftlich sein. Das liege vor allem daran, dass sich die Preise für die Speicher seit Mitte 2013 halbiert haben. Dennoch sind die Anlagen in der Anschaffung teurer. Für eine Sechs-Kilowatt-Anlage rechnen die Experten mit 13.300 Euro. Dafür kann man mehr Strom selbst verbrauchen – auch in Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. Bei einem Eigenverbrauch von 50 Prozent ist laut „Finanztest“ eine Rendite von 1,8 bis 3,9 Prozent drin.

Solarstromanlage
Solarstromanlage mit Batteriespeicher für autarke Stromversorgung ©greentec-solar

Am wenigsten Rendite bringt laut der Untersuchung das vollständige Einspeisen des Solarstroms ohne Eigenverbrauch. Hier kam „Finanztest“ bei den derzeitigen Kosten auf 1,0 bis 3,3 Prozent. Bei ihren Beispielrechnungen gehen die Experten davon aus, dass eine Anlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses 850 bis 1000 Kilowattstunden Ertrag pro Jahr bringt. Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht pro Jahr 4500 Kilowattstunden Strom.

So speichern sie Strom – Preisgünstige Akkus für den Keller

Strom speichern und und sich von Stromkonzernen unabhängig machen. Wer sich eine neue Anlage zulegen will, sollte auch auf den Platz achten. Für ein Kilowatt Leistung benötigt man etwa sieben bis zehn Quadratmeter Fläche. Für moderne Einfamilienhäuser sind drei bis zehn Kilowatt normal.

Laut den Experten wird schon jetzt jede zweite neue Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Speicher verkauft. Nur etwa zehn Prozent davon werden in bestehenden Anlagen installiert. Damit sich auch das Nachrüsten rechnet, müssten die Preise für Speicher noch einmal um die Hälfte fallen. „Finanztest“ rät den potenziellen Käufern, neue Photovoltaik-Anlagen erst Anfang 2019 in Betrieb zu nehmen, statt Ende 2018. So sichere man sich die Einspeisevergütung fast ein volles Jahr länger