Solarstrom aus Sonnenenergie erzeugen und speichern

Solarstrom selbst preiswert produzieren. Wie ist das möglich? In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Stromspeichern für den privaten Gebrauch deutlich gestiegen, wie die Antragszahlen für das Speicherförderprogramm der KfW Bank zeigen. So wurden bis September 2015 bereits rund 14.000 Anträge genehmigt. Hauptgründe für diesen Trend sind der Wunsch nach niedrigeren Stromrechnungen und Unabhängigkeit sowie deutlich sinkende Preise.

Speicherförderung für Solarstrom im Überblick

Wenn sie Solarstrom selbst produzieren und diesen auch speichern wollen, dann können sie sich im Vorfeld des Speicherkaufs über die Fördermöglichkeiten informieren. Beispielweise gewährt die KfW Bank verschiedene Förderungen, über die ein Stromspeicher mit finanziert werden könnte.

Das bislang verfügbare Förderprogramm Erneuerbare Energien – Speicher (275) der KfW Bank ist zum 31.12.2015 ausgelaufen. Nach einer zweimonatigen Pause wird das Programm am 01.03.2016 mit verschärften Rahmenbedingungen weitergeführt. Die Neuauflage der Speicherförderung für Batteriespeicher bei Photovoltaikanlagen endet am 31.12.2018.

Zusätzlich haben Interessenten die Möglichkeit, einen Photovoltaik Speicher über die KfW Förderprogramme Erneuerbare Energien 270 und 274 sowie Energieeffizient Bauen 153 mitzufinanzieren. Die KfW informiert hierzu:

Mit dem Förderprodukt Erneuerbare Energien – Speicher fördern wir die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen. Sie erzeugen damit umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie, den Sie zum Teil selbst nutzen und zum Teil ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Mit dieser Förderung unterstützen wir die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen. Die geförderten Systeme tragen dazu bei, kleine bis mittelgroße Photovoltaik-Anlagen besser in das Stromnetz zu integrieren.

Ihre Förderung besteht aus 2 Teilen:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW
  • einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Außerdem können Sie mit Hilfe des Förderprodukts einen stationären Batteriespeicher nachrüsten, wenn Sie Ihre Photovoltaik-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen haben. Um für eine Nachrüstung den erhöhten Fördersatz in Anspruch nehmen zu können, muss zwischen der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage und der Inbetriebnahme des Batteriespeichersystems ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten liegen.

Die Anforderungen an Batteriespeicher und Photovoltaik-Anlage:

  • Die Leistung der installierten Photovoltaik-Anlage, die mit dem Batteriespeichersystem verbunden wird, darf 30 kWp nicht überschreiten.
  • Für eine Photovoltaik-Anlage kann jeweils nur ein Batteriespeichersystem gefördert werden.
  • Ihr Batteriespeichersystem befindet sich in Deutschland und wird von Ihnen mindestens 5 Jahre betrieben.

Bitte beachten Sie: Den Kredit können Sie für die kombinierte Anlage beantragen. Der Tilgungszuschuss wird nur für das Batteriespeichersystem gewährt, nicht für die Photovoltaik-Anlage.

Holzhaus bauen und Solarstrom speichern

Holzhäuser sind wohngesund, nachhaltig mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut. Ein natürliches Holzhaus mit Nutzung der solaren Wärmegewinnung und dem Speichern des eigenerzeugten Solarstromes ist heute bereits Realität. Ein hervoragendes Beispiel ist ein individuelles Holzhaus mit Solarfassade gebaut von Kinskofer Holzhaus:

Solarstrom speichern
Nullheizenergiehaus und Solarstrom speichern als Sonnenhaus – Kinskofer Holzhaus

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden